FC Red Bull Salzburg
·28. August 2026
Alte Bekannte, neue Gesichter und klingende Namen!

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·28. August 2026

In Monaco ist heute am frühen Nachmittag die Auslosung der UEFA Europa League-Ligaphase vorgenommen worden. Unsere Burschen bekommen es im kommenden Herbst bzw. im Jänner mit acht namhaften Mannschaften zu tun. Wir haben die Konkurrenten einem ersten Check unterzogen und stellen fest: Bei diesem Oktett ist für jeden etwas dabei!


Die „Rossoneri“ sind nach einjähriger Schaffenspause wieder zurück im Europacup, Ex-Trainer Massimiliano Allegri führte die Truppe aus der Mode-Metropole in der abgelaufenen Spielzeit zu Serie A-Rang fünf. Nur ließen die Mailänder, schließlich Meister von 2021/22, dabei etwas die Stilsicherheit vermissen, der Anspruch ist schlicht ein höherer. So wurde Ruben Amorim installiert, der dieses Künstlerkollektiv – mit einem geschätzten Marktwert von 557 Millionen Euro – wieder in den Tabellennorden führen soll. Einer der wenigen „Handwerker“: Abwehrboss Strahinja Pavlovic, der in der UCL-Gruppenphase 2022/23 mithalf, dass unsere Burschen dem AC Milan zu Hause ein stolzes 1:1 abtrotzten.

Auch den Weinroten sind unsere Farben bereits auf Königsklassen-Ebene begegnet (2024/25), jetzt kommt’s zum Wiedersehen. Dafür hat der tschechische Vizemeister ordentlich aufgerüstet: Jonatan Braut Brunes, Cousin von Erling Haaland, stürmt seit wenigen Wochen für die Elf aus der goldenen Stadt und avancierte durch eine Ablöse von kolportierten sechs Millionen Euro zum zweitteuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte. Vor drei Jahren waren die Prager zuletzt in der UEFA Europa League vertreten, damals endete die Kampagne erst im Achtelfinale gegen Liverpool.

Die Londoner erlebten unter dem im Sommer geschiedenen Ex-Coach Oliver Glasner die erfolgreichste Phase ihrer Vereinsgeschichte, durften – wenn wir Meisterschaften im Unterhaus ausklammern – ihre ersten Trophäen bejubeln: FA Cup-Sieg, FA Community Shield-Triumph und nun auch amtierender Europa Conference League-Sieger durch ein 1:0 gegen Rayo Vallecano, und das bei ihrer ersten Europacup-Teilnahme überhaupt. Jetzt will der Vorjahres-15. der Premier League beim Premieren-Auftritt in der UEFA Europa League aufzeigen.

Der armenische Titelträger zählt zu den Exoten in dieser Liste, schließlich ist der 2017 gegründete Klub erstmals in einem internationalen Hauptbewerb vertreten. Gelungen ist dies mit südländischem Flair: Fünf Portugiesen und vier Brasilianer tummeln sich im Kader, zudem führt mit Tulipa auch ein Portugiese an der Seitenlinie Regie. Der wertvollste im Aufgebot, das ohne große Namen daherkommt, ist der Goalie: Joao Bravim, ein 1,92 Meter großer Brasilianer, der den Großteil seiner Karriere in Portugal verbracht hat.

Auch die Werkself ist Königsklassen-erprobt, nicht zuletzt aufgrund des ersten Aufeinandertreffens in der Spielzeit 2024/25. Nein, der Ex-Klub von Kerim Alajbegovic ist in den beiden vergangenen Jahren ins UCL-Achtelfinale vorgestoßen, davor hatten sie das UEL-Finale bestritten – in einer Saison, die sie auf Liga-Ebene komplett ungeschlagen geblieben sind. Zuletzt reichte es für Janis Blaswich und Kollegen immerhin für Bundesliga-Rang sechs.

Majeed Ashimeru & Co. knüpfen aktuell wieder etwas mehr an die glorreichen Tage des RSC Anderlecht an. Es ist die dritte Europacup-Teilnahme seit 2019, als ordentlicher Vierter schloss die Truppe aus dem Lotto Park die abgelaufene Spielzeit ab. Der Höhepunkt der jüngeren Vergangenheit war die Viertelfinalreise in der UEFA Conference League 2022/23, zuletzt wurden die Violetten 2016/17 belgischer Champion.

In einem veritablen Herzschlagfinale endete der Königsklassen-Traum, erst in der Verlängerung scheiterte Sloweniens Nummer eins vor wenigen Tagen an Slovan Bratislava. Mittlerweile ist Celje, nach vier Partien in der Prva Liga noch ungeschlagen, eine feste Größe auf europäischem Parkett. Sie „überwinterten“ zuletzt zwei Mal in der UECL. Auch für unsere Auswärtsfahrer hat eine der ältesten Städte Sloweniens etwas zu bieten: Die namensgleiche Burg, also Celje, thront über der Altstadt, die Flüsse Savinja und Voglajna kommen hier zusammen.

Zwar sind die Bulgaren auch enttäuschter UCL-Anwärter, gegen AEK Athen war im Play-off Endstation, die erste Teilnahme an einem Hauptbewerb seit 2010/11 wird den ersten Frust aber schnell in Vorfreude verwandeln. Zwischendurch fristete Levski Sofia ein Dasein in der Verfolgerrolle, doch durch den jüngsten Meistertitel ist die 14 Jahre andauernde Dominanz von Ludogorez durchbrochen worden! Da werden direkt Erinnerungen wach, schließlich begegneten wir den Hauptstädtern bereits 2009/10: Damals gewannen unsere Roten Bullen beide Duelle mit 1:0 – gute Vorzeichen also für das Wiedersehen!
Schon bald werden die 4er-Packages für unsere UEL-Heimspiele erhältlich sein. Inhabern einer Dauerkarte Premium wird ihr Platz automatisch mit 20 Prozent Rabatt gebucht.
Details zum Ticketingprozess und den weiteren Verkaufsphasen folgen in Kürze.
Die genauen Spieltermine werden an diesem Wochenende von der UEFA bekannt gegeben.
Ein Ligamodus ersetzt in den UEFA-Bewerben seit wenigen Jahren die Gruppenphase. Für diesen werden in der UEFA Europa League, genau wie in der Königsklasse, jedem Team acht unterschiedliche Gegner zugelost, dabei kommt es zu je vier Heim- und vier Auswärtsspielen.
Am Ende der acht Runden ergibt sich eine Gesamttabelle aller 36 teilnehmenden Teams. Die Top 8 ziehen anschließend direkt ins Achtelfinale ein. Die Plätze 9 bis 24 kämpfen in einer Zwischenrunde mit Hin- und Rückspiel um die restlichen Startplätze in der K.-o.-Phase.
Weitere Änderungen im Vergleich zu früher: Nach dem Aus ist kein „Abstieg“ in die UEFA Conference League mehr möglich, wie es zuvor für die Gruppendritten der Fall war. Zudem erstreckt sich der Ligaphasen-Spielplan bis Ende Jänner.
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