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·4. April 2026
"Am Ende zu wenig": Nächster Rückschlag für 1860 München

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Mit dem 1:1 gegen Waldhof Mannheim erlitt der TSV 1860 München den nächsten Rückschlag im Aufstiegsrennen. Auch wenn die Löwen nun bereits sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz liegen, wollen sie nicht aufstecken.
Bis zum Schlusspfiff investierte 1860 München alles dafür, um den Siegtreffer zu erzielen. Doch es half nichts: die Hausherren mussten sich mit der Punkteteilung begnügen. "Am Ende zu wenig für den Aufwand", konstatierte Trainer Markus Kauczinski bei "MagentaSport". Ebenfalls enttäuscht zeigte sich Torvorbereiter Kevin Volland: "Wenn man so ein Spiel macht wie heute, so viele Chancen hat, dann musst du so ein Spiel einfach ziehen."
Die Münchener legten los wie die Feuerwehr und gaben den Ton an. Was fehlte, war der nötige Ertrag. "Wir müssen am Anfang in der ersten Halbzeit gleich ein Tor machen. Dann brennt die Hütte hier", trauerte Volland den vergebenen Chancen nach. Nach dem 0:1 durch Lovis Bierschenk (27.) gelang den Hausherren jedoch erst spät durch Sigurd Haugen (85.) der Ausgleich. Um ein weiteres Tor nachzulegen, fehlte die nötige Ruhe. "Wir hatten die Möglichkeit, noch am Ende die Dinge auszuspielen. Natürlich wurde es dann hektisch, aber auch da kann man es besser machen", bemängelte Kauczinski.
Trotz des unbefriedigenden Ausgangs hob der 56-Jährige das Positive heraus: "Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Wir haben wirklich viel Herz, viel Leidenschaft gezeigt. Man hat gemerkt, wir wollten gewinnen." Jedoch habe die Chancenverwertung nicht gestimmt. So verpassten die Löwen nach dem 0:0 gegen Wiesbaden schon wieder einen dreifachen Punktgewinn im eigenen Stadion und sind insgesamt drei Partien sieglos. "Es ist noch nicht vorbei. Aber wir müssen solche Spiele mal ummünzen in Siege, und da haben wir zuhause zu viele Unentschieden geholt, dass du auf der Strecke bleibst", bedauerte Volland. Anstatt den Rückstand nach oben zu verkürzen, ist dieser wieder auf sieben Punkte angewachsen.
Bei sieben ausstehenden Spielen ist aber noch nichts verloren. "Wir sind noch dran. Da sind noch so viele Spiele gegeneinander. Der Punkt kann am Ende auch was wert sein", so Kauczinski. "Wir sind noch nicht gestorben, wir leben noch." Ähnlich bewertete Volland die Situation: "Wir haben schon gezeigt, dass wir vier, fünf Spiele hintereinander gewinnen können. Wir werden auf keinen Fall aufgeben. Aber wir brauchen auf jeden Fall einen Run, das ist auch klar". Schon am Dienstag beim FC Energie Cottbus besteht die Chance, einen direkten Konkurrenten zu schlagen, um wieder näher an die Aufstiegsplätze heranzurücken. "Dann greifen wir wieder an."









































