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·29. Juni 2026
„Am liebsten alle vier gleichzeitig“: Fatih Terim schwärmt von absolutem Traum-Sturm und fordert neuen Türkei-Fokus

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·29. Juni 2026

Das vorzeitige Scheitern der türkischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 wirft am Bosporus weiterhin hohe Wellen. Trotz des versöhnlichen 3:2-Erfolgs im letzten Gruppenspiel gegen die USA mussten die Türken die Koffer packen. Nun hat sich die Trainer-Legende Fatih Terim ausführlich zu Wort gemeldet. In einer vielbeachteten Analyse auf seinem eigenen YouTube-Kanal zog der „Imperator“ ein ehrliches Fazit, richtete eine dringende Botschaft an die Mannschaft und geriet beim Blick auf die internationale Fußballbühne regelrecht ins Schwärmen, als es um die besten Angreifer der Welt ging.
Für das einstige Trainer-Urgestein der Nationalmannschaft ist das frühe Ausscheiden in der Gruppenphase angesichts der folgenden Konstellationen in den K.-o.-Runden besonders schwer zu verdauen.
„Dass die USA als Gruppensieger nun direkt auf Bosnien-Herzegowina treffen, zeigt uns noch einmal, wie weit wir hätten kommen können. Genau deshalb schmerzt das Ausscheiden umso mehr“, analysierte der erfahrene Fußballlehrer sichtlich bedient. Terim verdeutlichte, dass ein Blick auf die anderen Paarungen den Ärger im Nachhinein nur noch weiter vergrößere: „Wenn man sieht, dass Brasilien auf Japan und Marokko auf die Niederlande trifft, wäre ein Duell gegen Bosnien-Herzegowina aus unserer Sicht deutlich realistischer und günstiger gewesen. Darüber ärgert man sich im Nachhinein natürlich noch mehr.“ Dennoch dürfe man sich nicht in Vorwürfen zerfleischen, sondern müsse die Lehren aus den Fehlern ziehen.
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Trotz der tiefen Enttäuschung über den Turnierverlauf forderte der Erfolgscoach von den Profis eine sofortige Fokussierung auf die nächsten anstehenden Aufgaben im Nationaltrikot.
„Eines ist klar: Dieses Turnier ist vorbei, jetzt beginnt die Nations League. Jeder muss sich nun so schnell wie möglich körperlich, mental und emotional von dieser Enttäuschung erholen“, lautet der unmissverständliche Appell der Trainer-Ikone. Während die Spieler nun zu ihren jeweiligen Vereinen zurückkehren und der normale Liga-Alltag wieder beginne, müsse im Hintergrund bereits die akribische Vorbereitung auf die kommenden Länderspiele anlaufen. Das Turnier sei zwar keineswegs so verlaufen, wie man es sich im Vorfeld vorgestellt habe, doch im Fußball gebe es keinen Stillstand. „Aber Wettbewerbe hören nicht auf und das Leben geht weiter. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass der Großteil dieser Mannschaft auch bei den kommenden Turnieren noch im idealen Fußballalter sein wird“, betonte der Coach mit Blick auf die vielversprechende Altersstruktur des Kaders.
Im weiteren Verlauf seiner Sendung stellte sich der Taktik-Experte einer kniffligen Frage und analysierte die absolute Elite des modernen Sturmspielers, wobei er aus vier Weltstars wählen musste.
Bezüglich des norwegischen Torjägers von Manchester City stellte er fest, dass Erling Haaland ein klassischer Mittelstürmer sei, der über ein enormes Tempo in die Tiefe verfüge, körperlich extrem stark und vor allem im Strafraum brandgefährlich agiere. „Haaland und Osimhen ähneln sich in vielerlei Hinsicht. Osimhen ist vielleicht noch etwas aggressiver und zermürbt die Verteidiger stärker. Er besitzt eine unglaubliche Sprungkraft, ist schnell, beweglich und explosiv“, erklärte der Fachexperte. Als ehemaliger Defensivstratege fügte er schmunzelnd an: „Als Innenverteidiger würde ich nur ungern gegen einen von beiden spielen – erst recht nicht gegen beide zusammen.“
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Abschließend skizzierte die Trainer-Legende seine persönlichen Wunsch-Szenarien und verriet, welche Angreifer im Duo die perfekte Synergie auf dem Platz bilden würden.
Der nigerianische Angreifer hat es dem Coach dabei ganz besonders angetan. „Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre Osimhen auf jeden Fall dabei. Zusammen mit Mbappe wäre das ein außergewöhnliches Sturmduo – der eine extrem schnell, der andere unglaublich robust und durchsetzungsstark“, schwärmte der Fußballexperte. Auch eine Kombination aus Victor Osimhen und Harry Kane besitze laut Terim einen enormen Reiz, da sich der Engländer spielerisch häufig zurückfallen lasse, während der Afrikaner im Zentrum binde. Ein reines Power-Duo im Strafraum mit Flanken von den Außenbahnen wäre laut dem Trainer zudem eine völlig neue Dimension: „Und stellt euch einmal Osimhen und Haaland gemeinsam im Strafraum vor, wenn von beiden Seiten Flanken kommen. Das wäre eine völlig andere Dimension. Am liebsten würde ich allerdings alle vier gleichzeitig auf dem Platz sehen.“







































