1. FSV Mainz 05
·7. Februar 2026
Amiri-Doppelpack bringt den nächsten Dreier

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·7. Februar 2026

FSV gibt den Ton an & trifft erneut vom Punkt
Im zweiten Durchgang erwischten die personell unveränderten Gastgeber einen besseren Start und hätten die Führung früh ausbauen können. In der 49. Minute ging es über den rechten Flügel und Lee schnell vors Tor, wo Amiri nochmal ablegte auf Silas, dessen Schuss aus zwölf Metern Dahmen klatschen ließ, bevor die Gäste klären konnten. Nur zwei Minuten später konterte der FSV dann durchs Zentrum, nach Tietz Pass in die Schnittstelle behinderten sich Amiri und Silvan Widmer aber gegenseitig, so dass die eigentlich dicke Gelegenheit verpuffte (52.). Während die Augsburg schon nach einer knappen Stunde vier Wechsel vollzogen hatten, reagierten die Mainzer erstmals nach 62 Minuten. Für den ausgepowerten Silas kam Last-Minute-Neuzugang Sheraldo Becker in die Partie. Und der frische Mann sollte auch gleich zu seinem ersten Abschluss kommen: Über Amiri und Lee landete das Leder beim Angreifer, dessen erster Schuss im 05-Trikot das Gehäuse aus halblinker Position jedoch recht deutlich verfehlte (66.). Die Gäste taten sich trotz der vielen Wechsel schwer nach Wiederbeginn, zurück in die Partie zu finden und kamen erst in der 69. Minute mal wieder zu einem Abschluss, doch Batz war gegen Claude Maurice zur Stelle.
Richtig kräftig durchatmen mussten die Mainzer dann mit Anbeginn der Schlussphase, als Kömür plötzlich frei vor dem 05-Tor auftauchte, aber an einem klasse Reflex von Batz scheiterte, der den Ball ans Außennetz lenkte (77.). Auf den kleinen Schockmoment hatte das Fischer-Team aber die prompte Antwort parat: Amiri setzte sich im FCA-Sechzehner gegen Kade durch, der sich nur durch ein Foulspiel zu helfen wusste, so dass Ittrich diesmal gar keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Der Gefoulte trat selbst an, überwand Dahmen zum Zweiten und machte sich spätestens jetzt zu einem 1-A- Kandidaten für die Wahl zum Spieler des Spiels. Ein echter Konkurrent für den 05-Regisseur sollte sich auch in der Schlussphase nicht mehr herauskristallisieren. In der 95. Minute wäre ausgerechnet Routinier Bell fast noch sein dritter Treffer im Jahr 2026 gelungen, doch der Abwehrspieler scheiterte mit seinem präzisen Schuss nach Ablage Danny da Costas an einem Reflex von Dahmen. Es sollte die letzte nennenswerte Aktion der Partie bleiben, in der sich die Mainzer den Heimsieg vor allem nach der Pause verdient hatten.
Dank des dritten Dreiers in Serie schraubt der FSV sein Punktekonto nach nun 21 Partien auf 21 in die Höhe und verlässt vorerst auch die Abstiegsränge. Am kommenden Fastnachtsfreitag (20.30 Uhr) sind die Mainzer dann beim BVB zu Gast, genau eine Woche später gastiert der Hamburger SV in der MEWA ARENA (für diese Partie sind nur noch wenige Restkarten erhältlich).
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