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·26. Januar 2026

Analyse von Robben: Das erwartet den FC Bayern in Eindhoven

Artikelbild:Analyse von Robben: Das erwartet den FC Bayern in Eindhoven

fcbayern.com traf Arjen Robben bei einem Termin vor dem FC Bayern Legends Cup, an dem die niederländische Vereinsikone am 18. Januar im SAP Garden in München teilgenommen hat (alle Infos). Es war zwar noch ein bisschen hin bis zum Champions League-Duell seiner beiden Ex-Vereine, dennoch war der kürzlich 42 Jahre gewordene Robben bestens über die PSV Eindhoven und den FC Bayern informiert. „Wenn wir gut drauf sind, schlagen wir normalerweise jeden Gegner“, so Robben über den deutschen Rekordmeister. Bei seiner Betonung auf „wir“ dürfte dem einen oder anderen Bayern-Fan ein Lächeln übers Gesicht huschen. Mr. Wembley wird immer ein wichtiger Teil des bayerischen Traditionsvereins bleiben. 

Von Sommer 2002 bis Sommer 2004 spielte Robben zu Beginn seiner Karriere für die PSV Eindhoven, in 75 Pflichtspielen schoss der Flügelstürmer 21 Tore und legte weitere 21 auf. Mit der PSV wurde Robben 2003 niederländischer Meister und gewann 2004 den Superpokal. „Ich habe es geliebt, dort zu spielen. Es war für mich ein großer Schritt damals von einem kleinen Club wie Groningen - meinem Heimatverein - zur PSV Eindhoven zu wechseln“, sagte Robben. „Auch wenn ich nur kurz da war und schnell ins Ausland gegangen bin, hatte ich eine super Zeit dort. Die PSV ist ein richtig schöner Verein.“ 2004 zog Robben weiter zum FC Chelsea, über Real Madrid kam er dann 2009 zum FC Bayern. Der Rest ist deutsche Fußball-Geschichte.


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PSV vs. FCB - die Tabellensituation

An diesem Mittwoch (21 Uhr) treffen nun seinen beiden Ex-Vereine im letzten Spiel der Königsklassen-Ligaphase 2025/2026 in Eindhoven aufeinander. Die Münchner sind bereits sicher im Achtelfinale, kämpfen jedoch noch um eine Top-Platzierung, um in der K.o.-Phase im Rückspiel immer Heimrecht zu haben. Aktuell rangieren die Bayern mit 18 Punkten auf Platz zwei - doch auch der kommende Gegner wusste in der laufenden Runde für Highlights zu sorgen. Dennoch steht die PSV mit acht Punkten auf Platz 22 und braucht wohl mindestens einen Zähler gegen die favorisierten Bayern, um den Einzug in die Playoffs perfekt zu machen.

Robben über PSV Eindhoven

„Das Ergebnis ist immer davon abhängig, wie wir als FC Bayern drauf sind. Aber Eindhoven hat in der Champions League gute Spiele abgeliefert. Sie haben 6:2 gegen Neapel gewonnen und 4:1 beim FC Liverpool. Dadurch haben sie Vertrauen in sich selbst und sind auch in der Liga gut drauf“, sagt Robben. Die heimische Eredivise führt Eindhoven, das im vergangenen Sommer Paul Wanner vom FC Bayern verpflichtet hatte, mit 14 Punkten Vorsprung auf Feyenoord Rotterdam souverän an. „PSV ist ein Team, das Fußball spielen und den Ball haben will. Sie wollen nicht nur verteidigen. Da müssen sie aber aufpassen, weil wenn sie das gegen Bayern machen und frei aufspielen wollen, sind sie hinten auch anfällig“, so Robben über die PSV-Spielweise.

Neben dem Kantersieg gegen Neapel (6:2) hat Eindhoven die beiden weiteren Champions League-Heimspiele verloren, zunächst 1:3 gegen Union Saint-Gilloise und zuletzt 2:3 gegen Atlético Madrid. Da konnten auch die laut Robben „super Fans“ nichts dagegen ausrichten. „Die Stimmung im Stadion ist immer gut“, so die Bayern-Legende.

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Als Robben gegen PSV auflief

An das bislang letzte Duell der beiden Teams in der Gruppenphase der Saison 2016/2017 hat Robben noch gute Erinnerungen. Beim 4:1-Sieg im Oktober 2016 in der Allianz Arena traf er neben Thomas Müller, Joshua Kimmich und Robert Lewandowski, im Rückspiel Anfang November in den Niederlanden tat sich der FCB dann schwer. „Das Hinspiel war eine gute Partie - aber in Eindhoven war es eher zäh, das war nicht einfach“, so Robben. Lewandowski drehte die Partie zugunsten der Gäste per Doppelpack, am Ende gewannen die Bayern knapp mit 2:1

„Ich kann mich noch gut an das Spiel in Eindhoven erinnern und das sagt viel über die Fans aus. Ich habe einen super Empfang bekommen, obwohl ich bei der gegnerischen Mannschaft gespielt habe“, erzählt Robben. „Das ist nicht immer selbstverständlich, aber das war schon richtig schön, als alle geklatscht haben. Das war für mich der Höhepunkt dieses Spiels.“ Auf einen ähnlich herzlichen Empfang können die Münchner am Mittwoch nicht hoffen, wenn Robbens Nachfolger nach der 1:2-Niederlage gegen Augsburg in der Bundesliga eine Reaktion zeigen wollen.

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