REAL TOTAL
·4. August 2026
Analyse: Was Mourinhos Taktik gegen Florenz für die Saison bedeuten könnte

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José Mourinho hatte in Klagenfurt einiges zu notieren – Foto: getty images
Offiziell starteten die Merengues in José Mourinhos vermeintlicher Lieblingsformation, dem 4-2-3-1. Ein System, das Madridistas sicherlich noch gut aus seiner ersten Amtszeit (2010 bis 2013) kennen. Real-Taktisch (Pun intended!) sah das Ganze in Halbzeit eins allerdings völlig anders aus. Bei Ballbesitz agierten die Madrilenen vielmehr in einer sehr flexiblen Formation, die man wohl am ehesten als eine Mischung aus 3-4-2-1, 3-4-3 und 3-2-5 bezeichnen könnte. Am Rasen sah das Ganze ungefähr so aus:
So standen die Blancos mit Ball teilweise auf dem Platz – Grafik: buildlineup.com
Die genaue Staffelung hing dabei vor allem von Arda Güler und seiner Positionierung ab. Der Türke startete zwar je nach Interpretation als rechter Flügelspieler, respektive rechter zentral-offensiver Mittelfeldspieler, agierte de facto aber die meiste Zeit des Spiels als offensiver Freigeist, der überall zu finden war. Aber dazu später mehr. Auf der anderen Seite durfte Alexis Ciria von Beginn an spielen. Der Canterano interpretierte seine Rolle dabei wesentlich flügellastiger als Güler und harmonierte im Zusammenspiel mit Álvaro Carreras sehr gut. Die beiden tauschten situativ auch immer wieder mal die Positionen, indem Ciria sich weit am linken offensiven Flügel positionierte und den Platz im Zentrum dem nominellen linken Wingback überließ. So entstand auch Carreras‘ Vorlage zum Führungstreffer (12.) von Endrick:
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