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·19. März 2026
Angstgegner Real Madrid? Eberl betont: „Wird Zeit, dass sich das ändert“

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·19. März 2026

Der FC Bayern steht im Viertelfinale der Champions League und trifft dort ausgerechnet auf Angstgegner Real Madrid. Sportvorstand Max Eberl findet klare Worte zur Ausgangslage und macht gleichzeitig eine selbstbewusste Kampfansage.
Nach dem souveränen Einzug in die Runde der letzten Acht richtet sich der Blick beim deutschen Rekordmeister bereits auf das nächste Highlight. Mit Real Madrid wartet einer der größten Namen im europäischen Fußball – für Max Eberl ist das Duell mehr als nur ein Klassiker.
„Ich glaube, das ist ein würdiges Viertelfinale. Wir freuen uns darauf“, erklärte der Bayern-Sportvorstand nach dem 4:1-Erfolg gegen Bergamo. Die Vorfreude ist spürbar, doch gleichzeitig ist den Verantwortlichen in München bewusst, welche Herausforderung bevorsteht.
Die Königlichen gelten seit Jahren als Inbegriff von Erfolg in der Champions League. Gerade in K.o.-Spielen zeigt Real regelmäßig seine besondere Klasse – eine Qualität, die auch Eberl ausdrücklich hervorhebt.
Trotz des großen Respekts geht der Blick an der Säbener Straße selbstbewusst nach vorne. Eberl betont, dass sich die Bayern in dieser Saison in eine starke Position gebracht haben: „Ich glaube, dass wir uns in der Champions League wirklich schon diese Saison in eine Position gebracht haben, wo man sagen kann, wir gehören zum Favoritenkreis.“
Diese Einschätzung unterstreicht den Anspruch des FCB, in dieser Spielzeit ganz oben anzugreifen. Die Leistungen in Bundesliga, Pokal und Königsklasse geben laut Eberl allen Grund dazu.
Doch der 52-Jährige warnt zugleich eindringlich vor dem kommenden Gegner. Real Madrid sei ein Klub, der genau dann zur Höchstform aufläuft, wenn es darauf ankommt: „Die wissen, wenn es darauf ankommt, dann sind sie meistens da.“
Besonders bemerkenswert ist für Eberl die aktuelle Wahrnehmung der Spanier. Nach dem etwas überraschenden Weiterkommen gegen Manchester City sieht er Real sogar in einer ungewohnten Rolle: „Vielleicht befinden sie sich in einer Underdog-Rolle nach dem Motto: Mit uns rechnet ja keiner – und das macht sie genauso gefährlich.“

Foto: Getty Images
Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, wie groß die Aufgabe für die Münchner tatsächlich ist. Seit 2014 wartet der FC Bayern auf einen Sieg gegen Real Madrid – sieben Niederlagen und zwei Unentschieden sprechen eine klare Sprache.
Für Eberl ist genau das jedoch ein zusätzlicher Motivationsfaktor: „Dann wird es Zeit“, stellte er mit einem Schmunzeln klar. Der Sportvorstand macht deutlich, dass die Mannschaft die negative Serie nicht als Belastung, sondern als Chance begreift.
Die Bayern wissen um die Schwierigkeit der Aufgabe, gehen aber mit Überzeugung in das Duell. „Wir wissen, was da auf uns zukommt. Wir wissen, was für eine großartige Aufgabe, was für eine schwere Aufgabe“, so Eberl.
Gleichzeitig schwingt in seinen Aussagen eine klare Botschaft mit: Der FC Bayern fühlt sich bereit, die eigene Geschichte gegen Real Madrid neu zu schreiben.


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