„…ansprechen, dass wir heute die deutlich schlechtere Mannschaft waren“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart | OneFootball

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·4. September 2026

„…ansprechen, dass wir heute die deutlich schlechtere Mannschaft waren“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

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„…ansprechen, dass wir heute die deutlich schlechtere Mannschaft waren“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

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Simon Bartsch

4 September, 2026

Mit einer 4:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart fährt der FC am Freitagabend nach Hause. Nach dem Duell äußerten sich unter anderem René Wagner und Tom Krauß: Die Stimmen zum Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Die Enttäuschung nach dem verlorenen Duell bei den Schwaben war den Kölner anzusehen. Dabei können sich die Geißböcke bei Keeper Marvin Schwäbe bedanken, dass die Partie nicht noch mit einem höheren Ergebnis für die Gastgeber endete. Dementsprechend unzufrieden und kritisch äußerten sich auch die Akteure.

Thomas Kessler vom 1. FC Köln

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come-on-fc.com berichtet aus der MHP Arena


„Am Ende ist das ein Lernprozess“

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René Wagner

„Die ersten 20 Minuten haben wir Glück mit den zwei Lattentreffern. Dann kommen wir ein bisschen besser ins Spiel. Aus der zweiten Halbzeit sind wir mit einer guten Phase rausgekommen. 15, 20 Minuten, wenn da das 1:1 fällt, da stehen wir vielleicht jetzt anders da. Da sind die Stuttgarter, mit der ersten Chance in der zweiten Halbzeit das 2:0 zu machen, einfach brutal. Dann wir es natürlich schwer, hier noch zurück zu kommen. Ich bin froh, dass wir das 3:1 gemacht haben. Wir haben versucht, uns Chancen zu spielen. Die Mannschaft hat nicht aufgegeben, sie ist mutig geblieben und war dabei. Am Ende ist das ein Lernprozess. Wir sind zu einer Mannschaft gefahren, die um die und in der Champions League spielt. Wir haben es in Phasen auf jeden Fall geschafft, mitzuhalten. Dann gab es aber viele kleine Details, wo wir dann aber besser werden müssen. Wenn wir die abstellen, haben wir eine gute Chance, in der Saison unsere Ziele zu erreichen.“

Zu Mikey Moore: „Ich freue mich, dass er da ist. Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat. Er ist in der zweiten Halbzeit reingekommen, hat das Spiel auch verändert. Er will immer den Ball haben, ist immer aktiv, hat Lösungen nach vorne. Wenn er sich da heute schon belohnt hätte, dann hätten wir nach einem 1:1 anders da gestanden. Es sollte nicht sein. Da heißt es weitermachen.“

„Wir haben zwei Veränderungen vorgenommen, das gehört zur Wahrheit dazu. Wir haben es strukturell angepasst. Wir haben in der Halbzeit versucht, den Jungs die richtigen Dinge mit auf dem Weg zu geben.“

„Die Jungs haben sich reingehauen, haben Gas gegeben. Wir haben es letzte Woche auch schon gezeigt, dass wir zurück kommen können. Heute haben die Tore gefehlt, um am Ende erfolgreich zu sein.“


„Vielleicht darf ich da nicht spekulieren“

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Tom Krauß

„Heute ärgert am meisten, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht das 1:1 machen. In der ersten Halbzeit haben wir Glück, dass wir nur mit 0:1 in Rückstand gehen, da hätten wir zwei, drei Gegentore bekommen müssen. Wir haben dann in der Halbzeit umgestellt. Gegen solche Topteams musst du dann das 1:1 machen, im Gegenkonter kriegst du dann aber das 2:0. Dann wird es schwierig, zurück zu kommen. Das müssen wir uns am meisten ankreiden.“

„Ich habe bei dem Angriff darauf spekuliert, dass er auf meine Seite geht. Vielleicht darf ich da nicht spekulieren. Es sind einfach drei, vier Spieler, bei denen wir nicht zupacken und wir dann den Tunnel bekommen. Es ist nicht gut verteidigt.“

„Mit der ersten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein, weil wir zu schnell die Bälle verloren haben. In der zweiten Halbzeit, als wir umgestellt haben und dann auch aggressiver in den Zweikämpfen waren – in der ersten Halbzeit war Stuttgart ein bisschen griffiger, später waren wir es dann -, da musst du das 1:1 machen. Das tun wir nicht und so ist es am Ende eine verdiente Niederlage.“


„Am heutigen Tag war der VfB nicht unsere Kragenweite“

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Thomas Kessler

“Wir hatten in der ersten Halbzeit sicherlich den einen oder anderen Moment, wo wir einfach nicht gut verteidigt haben. Vor allem, wo wir mit Ball auch echt unsauber waren. Ich glaube, wir hatten trotzdem gute Umschaltmöglichkeiten gehabt, die wir dann einfach nicht gut ausgespielt haben. Der Ball ist vielleicht zu weit weggesprungen, dann kannst du dir keine Torchancen mehr arbeiten.“

„Wir kriegen dann, ich sage mal, mit relativ wenig Gegenwehr, das 1 zu 0. Das darfst du dir auf dem Niveau einfach nicht erlauben, weil Stuttgart einfach eine gute Mannschaft hat. Ich glaube, die spielen nicht ohne Grund in der Champions League und haben dann auch nicht ohne Grund andere Saisonziele. Dann kommst du aber aus der Halbzeit und ich finde wir machen das dann sehr ordentlich. Dann musst du natürlich aus dieser Phase was mitnehmen, da musst du irgendwie ein Tor machen, den Ausgleich machen. Dann kann so ein Spiel auch schon mal die andere Seite kippen. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass der VfB dann einfach auch die Qualität hat, die Sachen sehr seriös und ordentlich durchzuspielen. Wir haben am Ende auch noch ein paar Jungs reingebracht, die auch alle zum obersten Regal gehören. Deswegen muss man sagen, am heutigen Tag war der VfB nicht unsere Kragenweite. Wir müssen jetzt das Gute, was wir gerade in der zweiten Halbzeit gesehen haben, mitnehmen und die Dinge, die wir in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht haben, analysieren. Und dann haben wir nächste Woche wieder ein sehr interessantes Heimspiel, auf das ich mich freue.“

“Letzte Woche hat der VfB das so ein bisschen erlebt, hat in München auch phasenweise sehr gut mitgespielt und am Ende 5-1 verloren. Heute haben wir phasenweise gut mitgespielt, aber man sieht einfach, dass da ein extremer Qualitätsunterschied ist. Das war letzte Woche bei den Bayern gegen VfB so, das war aber heute auch andersrum genauso bei uns. Also von daher haben wir verdient, dieses Spiel verloren.“

“Ich glaube nicht, dass jeder heute an sein Leistungsmaximum gekommen ist, was dann gegen so einen starken Gegner nicht immer ganz so einfach ist.“

Zu Mikey Moore : „Es ist jetzt wenig überraschend für uns, dass er gut ist. Wir freuen uns sehr, dass er unser Spieler ist. Ich glaube, das hat man heute gesehen. Er hat er auch zwei Torchancen, von denen er vielleicht sogar einen machen kann.“

“Da geht es dann noch um Kleinigkeiten, da geht es um Timing. Mikey ist auch nicht lange mit der Mannschaft zusammen. Wie wir schon besprochen haben, haben wir jetzt sehr lange auf ihn warten müssen. Wir sind aber froh, dass er da ist. Und wir sind auch sehr froh, dass er heute dann auch mal schon 45 Minuten zumindest andeuten konnte, was wir uns für ihn versprechen. Es ist eben auch noch für eine sehr lange Saison.“

„Ich habe heute Abend viele Dinge gesehen, die mich sehr zuversichtlich auf nächste Woche schauen lassen. Ich habe auch Dinge gesehen, die müssen wir klar ansprechen, die müssen wir auch besser machen.“

„Ich finde, wir hätten drei, vier Tore schießen können. Wir können jetzt natürlich nicht immer davon ausgehen, dass jeder Schuss in der Bundesliga ein Treffer ist. Also ich finde, wir sollten nach diesem Abend das klar ansprechen, dass wir heute deutlich die schlechtere Mannschaft waren . Der VfB ist aber auch in einem deutlich anderen Regal unterwegs . Das ist eine Champions-League-Mannschaft. Da kann man auch mal mit drei Toren im Unterschied ein Fußballspiel verlieren. Aber es gibt für mich keinen Anlass, irgendwas jetzt in Frage zu stellen.“

„René hat in der Halbzeit die Dinge klar angesprochen. Das ist jetzt dann auch kein Hexenwerk, sondern das ist bei uns jede Woche so.“


„Wir müssen trotzdem den Kopf nicht in den Sand stecken“

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Marvin Schwäbe

“Die erste Hälfte haben wir sehr leichtfertig abgegeben. Wir haben einfache Fehler gemacht, hatten Ballverluste ohne Ende in der eigenen Hälfte. Wir haben sie eingeladen. Die Flanken haben sie zum Glück nur an die Latte gesetzt, deswegen können wir glücklich sein, dass wir nur mit einem 0:1 in die Pause gegangen sind. In den 15 Minuten nach der Hälfte müssen wir den Ausgleich machen. Wir sind komplett am Drücker, bekommen das 2:0 in einem komplett unglücklichen Zeitpunkt. Extrem ärgerlich. Und vier sind am Ende dann einfach zu viel.“

“Wir müssen trotzdem den Kopf nicht in den Sand stecken und das Ganze komplett negativ reden. Wir wissen, wie spielen gegen einen Champions-Ligisten, gegen die Top drei der Bundesliga. Da muss man sich auch realistisch einschätzen und wissen, dass es an einem Tag wie heute extrem schwer wird. Natürlich haben sie uns in dem Moment die Grenzen aufgezeigt. Aber die Viertelstunde nach der Halbzeit macht Mut für mehr. Wir hatten auch den ein oder anderen, der heute zum Zug kam, der Lust auf mehr macht.“

Zu Neuzugang Mikey Moore: „Heute hat man gesehen, was er für Qualitäten hat. Wenn wir die bei ihm immer auf dem Platz kriegen und er sich gut eingewöhnt und das abrufen kann, dann ist das ein Spieler für uns, der eine enorme Klasse hat und den wir absolut brauchen werden.“


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