FC Bayern München
·7. August 2026
Appell an Bundesliga: „Internationalisierung ist kein Solo“

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·7. August 2026

Deutlicher Appell an die Bundesliga: Vor dem abschließenden Spiel gegen Aston Villa in Hongkong hat der FC Bayern im Rahmen seiner Fazit-Pressekonferenz zur „Audi Summer Tour“ durch Präsident Herbert Hainer sowie die Vorstände Rouven Kasper und Max Eberl eindringlich den Aufruf erneuert, dass die anderen deutschen Vereine beim Thema Internationalisierung zulegen müssen, damit der deutsche Fußball präsenter und international wettbewerbsfähiger wird. „Wenn der FC Bayern vorangeht, dürfen die anderen nicht stehenbleiben. Internationalisierung ist kein Solo – die Liga muss mitziehen“, forderte Hainer. Der für die Tour verantwortliche Marketing-Vorstand Kasper untermauerte: „Die anderen Vereine sollen nicht von zuhause aus zuschauen, sondern die Fußballschuhe in den Koffer packen. Fußball besteht auch aus Auswärtsspielen, da muss man besonders bestehen. Internationalisierung ist keine Kür, sondern Pflicht.“
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Der Deutsche Meister reist auch dieses Jahr wieder äußerst zufrieden nach München zurück. Erneut verbuchte man einen Rekordumsatz, so Kasper, während Hainer das positive Feedback in Asien erläuterte: Die Autogrammrunden der Mannschaft nach den öffentlichen Trainingseinheiten – in Hongkong waren rund 10.000 Fans ins Stadion gekommen - hätten großen Eindruck hinterlassen: In den vergangenen Wochen waren viele internationale Top-Clubs in Hongkong, aber keiner gab so viele Autogramme wie der FC Bayern. „Wir werden als der Club beschrieben, an dem sich jede Asien-Tour orientieren sollte“, berichtete Hainer, das war auch der Plan: „Wir wollen nah sein – nicht nur Bilder im Fernsehen. Wir wollen spürbar sein, nicht nur sichtbar.“
Hier zahlt sich aus, dass der FC Bayern mit seinen Büros in Shanghai, Bangkok und Seoul nah am Puls der Menschen in der Region ist, erklärte Kasper. „Trikots mit Sonderflock machen auch andere Vereine – aber wir haben mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet.“ Das zeige Respekt und Wertschätzung, so der Vorstand: „Der FC Bayern befasst sich mit den Menschen und der Kultur vor Ort, wir sind authentisch am Austausch interessiert.“ Die Trikots waren in Jeju wie in Hongkong in kürzester Zeit bereits vor dem Anpfiff der beiden Spiele vergriffen. Der Club wird entsprechend von der südkoreanischen Edition eine Kleinstmenge nachproduzieren und exklusiv ab der kommenden Woche in der FC Bayern World anbieten. Hainers Fazit: „Der FC Bayern hat in Asien erneut Eindruck hinterlassen.“ Das wird unter anderem durch viele neue FCB-Trikots in den Straßen in Zukunft nachhaltig zu sehen sein.
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