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·10. August 2026
Araujo vor Abgang: Barca nimmt Premier-League-Star ins Visier

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·10. August 2026

Der FC Barcelona beschäftigt sich mit einer Verpflichtung von Cristian Romero. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger steht vor einem Abschied von Tottenham Hotspur und könnte bei den Katalanen die Lücke schließen, die durch die bevorstehende Leihe von Ronald Araujo zum FC Liverpool entsteht. Favorit auf Romero bleibt allerdings Atletico Madrid.
Nach Informationen von TEAMtalk führte Barcelona bereits Gespräche mit dem Umfeld des argentinischen Nationalspielers. Auch der FC Arsenal erkundigte sich nach Romero, erhielt von Tottenham jedoch eine klare Absage. Die Spurs wollen ihren Kapitän unter keinen Umständen an den direkten Stadtrivalen verkaufen.
Deutlich weiter ist Atletico. Romero hat sich mit dem Klub bereits auf die persönlichen Vertragsbedingungen verständigt. Auch die Verhandlungen mit Tottenham über die Ablöse nähern sich einer Einigung. Die Verkäufe von Nahuel Molina an die AS Rom und Matteo Ruggeri an Aston Villa haben den Madrilenen zusätzlichen finanziellen Spielraum verschafft.
Trainer Diego Simeone drängt auf eine Verpflichtung seines Landsmanns. Atletico möchte den Deal deshalb zeitnah abschließen, bevor Barcelona seine Bemühungen intensivieren kann. Tottenham und Romero hatten sich zuvor grundsätzlich darauf verständigt, ihre Zusammenarbeit in diesem Sommer zu beenden.

Foto: Getty Images
Barca könnte durch mehrere Abgänge die notwendigen Voraussetzungen schaffen. Neben Araujo stehen auch Ferran Torres, Marc Casado, Tommy Marques und Roony Bardghji vor einer möglichen Trennung. Dadurch würden sowohl Kaderplätze als auch finanzieller Spielraum für Romero frei.
Inter Mailand galt zwischenzeitlich ebenfalls als aussichtsreicher Interessent, konnte sich mit dem Verteidiger aber nicht auf einen Vertrag einigen. Arsenal prüfte die Möglichkeit eines Transfers aufgrund der langwierigen Rückenprobleme von William Saliba, doch einen Wechsel zum Stadtrivalen blockierten offenbar die Spurs-Verantwortlichen.
Atletico besitzt im Poker aktuell die beste Ausgangslage. Barcelona hat sich mit seinen Gesprächen dennoch als ernsthafter Konkurrent positioniert und könnte bei Problemen zwischen den Madrilenen und Tottenham einen letzten Versuch starten.







































