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·22. Mai 2026

Arbeloa bestätigt Abgang – Rolle unter Mourinho keine Option

Artikelbild:Arbeloa bestätigt Abgang – Rolle unter Mourinho keine Option
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Arbeloa beendet die Saison mit Real Madrid am Samstag – Foto: Denis Doyle/Getty Images

Real Madrid: ÁLVARO ARBELOA über …

… den 38. Spieltag der LaLiga-Saison gegen den Athletic Club (Samstag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Ich möchte ein großartiges Spiel sehen und uns von den Fans verabschieden, indem wir ihnen einen Sieg und eine starke Leistung schenken. Das letzte Heimspiel zu bestreiten, ist etwas Besonderes und anders als sonst. Das Wichtigste an einem Tag wie morgen ist, dass wir ihnen Freude bereiten.“


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… sein vermutetes letztes Real-Spiel: „Hoffentlich ist es ein ‚Auf Wiedersehen‘, denn ich habe den Klub immer als mein Zuhause betrachtet. Ich gehöre seit 20 Jahren zu Real Madrid, in vielen Funktionen. Es wird mein letztes Spiel in dieser Saison als Trainer von Real Madrid. Ob es mein letztes Spiel in meinem Leben als Trainer von Real Madrid, das weiß ich nicht. Das wissen wir nie. Ich werde versuchen, es zu genießen.“

… die direkte Frage, ob er nächste Saison nicht mehr auf Reals Trainerstuhl sitzt: „Ja.“

… seine Zukunft und eine eventuelle Assistentenrolle unter José Mourinho: „Ich bin nicht hier, um über Möglichkeiten zu reden. Mou hat einen fantastischen Trainerstab, er ist sehr gut umgeben. Wenn er zu Real Madrid kommt, wird er seinen Stab mitnehmen, wie es sein sollte. Es gibt keine Möglichkeit, dass ich bei ihm dabei bin. Was meine Zukunft angeht: Ich habe vier Monate lang nicht an mich gedacht, ich habe an Real Madrid und an das nächste Spiel gedacht. Ab Montag muss ich darüber nachdenken, was das Beste für mich ist. Ich habe vor einem Jahr noch die U19 trainiert, ein Jahr später habe ich einen Sprung gemacht und mich in den vier Monaten sehr verbessert. Ich bin meiner Auffassung nach bereit für neue Herausforderungen.“

… die vielleicht zu frühe Chance, die Real-Profis zu trainieren, auch vor dem Hintergrund der schwierigen Beziehung zu manchen Akteuren: „Ich bin meinen Spielern allen sehr dankbar und mir bewusst, dass du nicht die gleiche Beziehung zu 25 Spielern haben kannst. Wir hatten während dieser Monate sicherlich Differenzen, was normal ist. Da bin ich nicht der Erste und ich werde nicht der Letzte gewesen sein. Ich habe die Differenzen immer bestmöglich gelöst, sie mit mir auch. Sie haben mir immer viel Respekt gezeigt und das habe ich umgekehrt auch versucht. Die Chance kam dann, als sie kam. Es gibt Dinge im Leben, die man nicht entscheidet – nicht den Moment, nicht die Umstände. Wichtig ist für mich immer, wie man es angeht. Ich habe immer versucht, es bestmöglich zu machen und an Real Madrid zu denken. Es waren vier Monate, in denen ich viel mehr an Real Madrid als an mich gedacht habe. Ich habe das getan, weil ich der Meinung war, dass es das Beste für den Klub ist. Bei einem anderen Klub und mit anderen Umständen wäre es sicherlich anders gewesen. Es gibt kein Zurück, von daher gibt es keinen Raum für Reue.“

… seinen Austausch mit den Profis als Lerneffekt in seinem Job als Trainer: „Ich hatte so gut wie jeden Spieler da. Fast alle haben mich als Trainer und Mensch reifen lassen. Ich hatte viele Gespräche mit den Spielern. Manchmal waren wir einer Meinung, manchmal nicht. Das gehört zum Leben eines Trainers und Spielers dazu. Ihre Vision ist oft ganz anders als die eines Trainers. Für mich ist es einfacher, sich in sie hineinzuversetzen als sie in mich. Das wird immer so sein. Ich verlasse Real Madrid mit viel Dankbarkeit gegenüber meinen Spielern. Sie haben mich besser gemacht, sie haben mich jeden Tag genießen und lernen lassen. Ich bin heute ein besserer Trainer als am 12. oder 13. Januar. Ich bin auch dem Präsidenten und José Ángel für die Chance sehr dankbar, allen Menschen, die die erste Mannschaft umgeben. Ich verlasse Real Madrid dankbar, weil ich in den Klub in den letzten acht Jahren besser kennenlernen konnte. Ich hinterlasse viele Freunde, gehe glücklich und werde eines Tages hoffentlich zurückkehren können.“

… seinen Rat an den nächsten Real-Trainer: „Ich bin nicht da, um viele Ratschläge zu geben. Der Trainer, der kommt, wird sicherlich einer mit viel Erfahrung sein. Es gibt keinen Trainer auf der Welt, der keine Differenzen mit seinen Spielern hatte. Das ist normal – erst recht in einer Kabine wie dieser. Alle wollen spielen. Bei jedem Spiel gibt es am Ende mehr unglückliche als glückliche Spieler, das ist normal. In diesem Jahr ist viel zusammengekommen, womit schwer umzugehen ist. Differenzen sind da normal. Aber ich verbleibe immer mit positiven Dingen. Ich hatte viele, viele Spieler, die sehr engagiert waren. Viele Spieler, die sich sehr ins Zeug gelegt haben und an meiner Seite standen. Mit vielen hatte ich eine gute Beziehung, mit anderen Differenzen, die ich problemlos gelöst habe.“  

… die Annahme, dass ein Trainer bei Real sich nicht frei entfalten und entscheiden kann: „Nein. Es gibt Momente, in denen man an Real Madrid denken muss. Ich habe es aus meiner Verantwortung heraus getan. Das heißt nicht, dass ich keine Freiheit habe oder der Klub mich konditioniert hat. Ich habe etwas getan, weil ich geglaubt habe, dass ich es tun muss und nicht, weil ich dazu verpflichtet wurde.“

… Daniel Carvajal, der am Samstag im Estadio Santiago Bernabéu Abschied nimmt: „Es ist ein Vorbild, wie ein Spieler von Real Madrid sein sollte. Dass er ein Spieler aus dem Nachwuchs ist und derjenige war, der beim Bau des Trainingsgeländes den Grundstein gelegt hat, macht ihn zu einem total besonderen, einzigartigen Spieler. Er ist der Stolz aller Madridistas. Morgen wird es ein sehr schöner Tag für alle von uns, dass wir ihn so ehren können, wie er es sich verdient. Er wird morgen von Anfang an spielen und eine große Ehrung bekommen, wenn er ausgewechselt wird. Und nach der Partie soll ihm jeder zu Füßen liegen. Dani wird vom morgigen Tag eine schöne Erinnerung mitnehmen. Wenn er zurückschaut, wird er sehr stolz darauf sein, was er über so viele Jahre hinweg für Real Madrid geleistet hat. Wir Madridistas hatten großes Glück, Dani Carvajal zu genießen.“

… die Einstufung von Carvajal, was die besten Außenverteidiger angeht: „Er ist mit Sicherheit ganz oben mit dabei, zusammen mit den besten Außenverteidigern, die es gegeben hat. Dani war fähig, sowohl offensiv als auch defensiv sehr wichtig zu sein. Es gibt viele, die entweder defensiv oder offensiv sehr gut sind. Dani war in der Lage, sehr dominant in beiden Aspekten zu sein, sowohl im Spiel nach vorne als auch in der Verteidigung. Er hatte eine Mentalität, die ihn dazu gebracht hat, sich jedes Jahr zu toppen. Er ist ein geborener Wettkämpfer.“

… Vinícius Júnior, der seit Donnerstag nicht bei der Mannschaft ist: „Er hat aufgrund einer persönlichen Angelegenheit die Erlaubnis des Klubs und wir wissen noch nicht, ob er morgen dabei sein kann.“

… die von Florentino Pérez ausgerufene Neuwahl des Präsidenten: „Ich finde es phänomenal, dass es eine Wahl und Leute gibt, die ihre Kandidatur einreichen, um Präsident von Real Madrid zu werden. Sie wissen, wo die Messlatte liegt und wenn sie glauben, dass sie in der Lage sind, sie zu überwinden, dann warten wir ab und hören zu, welche Ideen sie haben.“

… eine weitere giftige Reaktion von Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, auf die Pressekonferenz von Pérez: „Ich schenke den Worten von Laporta sehr wenig Bedeutung. Wir waren in allem, worüber wir geredet haben, immer sehr klar. Ich denke, er bezieht sich auf den Negreira-Fall. Wir warten weiterhin auf die Auflösung eines so gravierenden Falls, der den spanischen Fußball über viele Jahre beschmutzt hat. Viele Schiedsrichter, die in den Ermittlungen eine Rolle spielten, haben danach weiterhin gepfiffen. Wir haben weiterhin das Gefühl: Da sind blutige Spieler von Real Madrid, denen kein Elfmeter gegeben wird und der Lohn ist dafür dann, das Finale der Copa del Rey zu pfeifen. Das sind Dinge, die für uns nicht normal sind. Unsere Verantwortung ist es, das anzuprangern.“

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