REAL TOTAL
·2. Mai 2026
Arbeloa, die Zukunft und Mourinho: „Ich verstehe eure Fragen“

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Arbeloa erlebt wohl seine letzten Spiele als Real-Trainer – Foto: Denis Doyle/Getty Images
… den 34. LaLiga-Spieltag gegen Espanyol (Sonntag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Es wird ein Spiel, in dem beide Mannschaften einen Sieg brauchen. Bei Espanyol ist es immer schwierig, die Atmosphäre ist dort großartig. Espanyols Ergebnisse sind trotz der guten Arbeit nicht so gut. Wir wissen, wie schwierig es wird.“
… die Motivation, den im Raum stehenden Spalier im Clásico für den designierten Meister FC Barcelona mit einem Sieg bei Espanyol zu verhindern: „Das ist nicht meine größte Motivation. Meine Motivation ist, die drei Punkte zu holen, weil das die Mannschaft braucht, weil das dieses Wappen verlangt, weil wir an den vergangenen Spieltagen Punkte liegen gelassen haben.“
… die Zukunft, die dieser Tage zahlreich besprochen wird, mit einem José Mourinho als vielleicht neuem Trainer: „Das stört mich nicht. Mich beschäftigt die morgige Partie. Nur darauf bin ich konzentriert. Ich denke immer an das Wohl der Mannschaft und von Real Madrid. Die Zukunft ist für mich morgen. Ich verstehe all eure Fragen, die ihr mir stellt und alle Fragen, die ihr euch rund um dieses Thema stellt, aber meine Antwort darauf wird immer die gleiche sein: Die Zukunft ist morgen. Mich beschäftigt das Spiel gegen Espanyol, diese drei Punkte zu gewinnen. Ich habe im Laufe der Monate gesagt, dass für mich jedes Spiel lebenswichtig ist.“
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… die Causa Daniel Ceballos: „Ich lasse mich zu Situationen, die ich mit meinen Spielern habe, nicht auf öffentliche Debatten ein. Vor nun schon mehr als 20 Jahren kam ich in die Kabine der ersten Mannschaft von Real Madrid und als erstes habe ich von den erfahrenen Spielern von Real Madrid gelernt: Was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine. Das behalte ich heute noch bei.“
… die Zukunft des unbedeutend gewordenen Gonzalo García: „Das sind Entscheidungen, die mehr beim Spieler und Klub liegen. Sie müssen unter sich entscheiden, was das Beste ist. Ich kenne Gonzalo sehr gut. Für mich ist er ein Junge mit ausgezeichneten Fähigkeiten. Er spielt sicherlich weniger, als er es sich mit seiner Arbeit und seinem Talent verdient hätte. Aber er arbeitet sehr gut. Er ist ein sehr junger Kerl mit einer großartigen Zukunft vor sich. Seine Konkurrenz auf der Position ist bei Real Madrid riesig. Dennoch arbeitet er sehr gut.“
… einen eventuellen Leih-Abgang von Franco Mastantuono: „Er arbeitet sehr, sehr gut. Wenn er zum Einsatz kommt, will er zeigen, was er alles kann. Er ist sehr jung, könnte noch in der Jugend spielen. Aber man sieht sein Talent und er besitzt eine extreme Reife. Es wirkt nicht so, als wäre er 18 Jahre alt. Wie er spricht, wie er sich verhält. Für mich ist er ein Junge, der eine ausgezeichnete Zukunft vor sich hat. Einer, bei dem sich der Aufwand lohnt – aufgrund seines Talents, seiner Fähigkeiten, seines Einsatzes, seiner Mentalität. Diese Sieger-Mentalität der argentinischen Spieler passt zu den Werten von Real Madrid. Franco verkörpert sehr gut, wie ein Spieler von Real Madrid sein sollte. Hoffentlich können wir ihn über viele Jahre hinweg genießen.“
… die fehlenden Leitfiguren in dieser Mannschaft: „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, dafür muss man sich nur das Durchschnittsalter ansehen. Aber ich rede auch oft über große Spieler mit viel Persönlichkeit und Erfahrung, die einen großartigen Job machen. Wir hatten zuletzt auf dem Platz sicherlich Situationen, die wir besser lesen und mit denen wir besser umgehen mussten. Aber wenn man eine junge Mannschaft hat, kann man auch Jugendsünden spüren. Generell haben wir aber großartige Leader und Spieler mit viel Persönlichkeit.“
… den Abwärtstrend vom März in den April hinein: „In der Zwischenzeit ist viel passiert. Es sind viele Spiele und die Ergebnisse weit von denen entfernt, die es bei Real Madrid geben sollte. Auf dem Papier ist da ein großer Unterschied zwischen Spielern von Real Madrid und Spielern von Mannschaften, auf die wir treffen. Wir müssen uns sehr verbessern, brauchen eine kollektive Idee, eine Struktur, Laufwege. Wir müssen wissen, was der Mitspieler macht, wie wir den Gegner desorganisieren wollen. Das alles führt möglicherweise zu einer anderen Mentalität als der, die wir bislang hatten. Und das haben wir mit Punkten bezahlt.“
… den einen oder anderen Spieler, der ihn möglicherweise enttäuscht hat: „Nein, natürlich nicht. Ich habe sie öffentlich verteidigt und werde es weiterhin tun. Sie haben immer ihr Bestes versucht. Zu der Mehrheit der Spieler war die Beziehung ziemlich ehrlich, wir haben auch viel privat gesprochen. Solange ich diesen Posten besetze, werde ich sie immer verteidigen.“
… die vielen Niederlagen in der letzten und in dieser Saison sowie die Frage, ob einer der Gründe für den Absturz die zu hohe Macht der Profis sei: „Das sind Beurteilungen, die ihr vornehmen könnt. Ich bin hier, um über die Zeit zu reden, in der ich da bin. Es stimmt, dass wir viele Spiele nicht gewonnen haben, vor allem gegen Gegner, gegen die man die Punkte nicht liegen lassen sollte. Das sind vielleicht die Punkte, die am meisten wehtun. Es gibt auch Situationen, die für uns schwierig zu kontrollieren und oft passiert sind, wie vergangene Woche gegen Betis, gegen Girona und in vielen anderen Partien. Doch wir wissen, dass wir selbst auch viel besser machen müssen.“
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