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·7. September 2026

Arbeloa unter Druck: Schmähgesänge und Beleidigungen bei Fulham

Artikelbild:Arbeloa unter Druck: Schmähgesänge und Beleidigungen bei Fulham

Der spanische Trainer muss nach der dritten Niederlage in Folge in der Premier offensive Sprechchöre der Fans und Gerüchte über einen Bruch in der Kabine hinnehmen.

Die Stimmung in Craven Cottage ist innerhalb weniger Wochen toxisch geworden. Nach der 2:3-Niederlage gegen Crystal Palace stimmte ein Teil der Tribüne nach dem Schlusspfiff beleidigende Sprechchöre gegen Arbeloa an – es war bereits die dritte Niederlage in Folge für Fulham in der Premier League. Nur Coventry teilt mit den Londonern den Status als einziges Team ohne Sieg, und mit Auswärtsspielen bei Liverpool und einem Heimspiel gegen Manchester United vor der Länderspielpause wäre es keine Überraschung, wenn die Mannschaft bis Mitte Oktober noch keinen einzigen Punkt geholt hätte.

Eine Kabine, die ebenfalls Anzeichen eines Bruchs zeigen soll

Noch beunruhigender für den Klub sind die Hinweise auf Unzufriedenheit unter den Spielern selbst. Der Rekordtransfer des Klubs, Kevin, am vergangenen Wochenende ein ungenutzter Ersatzspieler, veröffentlichte auf Instagram ein kryptisches Bild, das darauf anspielte, nichts zu sehen, nichts zu hören und nichts zu sagen. Emile Smith-Rowe und Alex Iwobi löschten ihrerseits aus ihren Profilen sämtliche Fotos mit Bezug zu Fulham. Kenny Tete, auf der Rechtsverteidigerposition zugunsten von Timothy Castagne außen vor, soll nach dem Spiel am Samstag einem Fan, der ihn fragte, was im Klub los sei, wütend geantwortet haben.


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Eine Verpflichtung, die immer riskant wirkte

Der Ursprung der Krise geht auf den Abgang von Marco Silva zurück, der die Vereinsführung überraschte, als er zusagte, Benfica zu trainieren. Der Portugiese stand für Stabilität und war bei den Fans äußerst beliebt – ein Vermächtnis, das nur schwer zu erreichen ist. Die Entscheidung für den 43-jährigen Arbeloa, der als Cheftrainer außer einer kurzen und unspektakulären Interimstätigkeit bei Real Madrid über keine weitere Erfahrung verfügte, wurde stets als hohes Risiko angesehen. Dieses Gefühl eines Wagnisses verstärkte sich noch durch die Abgänge erfahrener Spieler wie Raúl Jiménez, Harry Wilson, Issa Diop und Sasa Lukic, die zusammen auf mehr als 650 Premier-League-Spiele kamen. An ihrer Stelle kamen junge Profile wie Gonzalo García, Shea Charles, David Affenbruger, César Palacios, Jonah Kusi-Asare, Manuel Ángel und Hugo Larsson, die vor Beginn der Saison zusammen gerade einmal acht Premier-League-Einsätze vorzuweisen hatten und im Schnitt jünger als 22 Jahre waren.

Die mangelnde Eingespieltheit fordert ihren Preis

Diese Unerfahrenheit hat sich in der Abwehr bemerkbar gemacht: Fulham kassierte bei seinem Auftakt gegen Chelsea bereits nach nur 35 Sekunden ein Gegentor und wurde am vergangenen Wochenende von den Außenverteidigern von Crystal Palace leicht überspielt. Der Transfermarkt und der Ligastart haben die Zweifel einer Fangemeinde verstärkt, die zunehmend die Vorbereitung des spanischen Trainers infrage stellt.

Nicht alles sind schlechte Nachrichten

Trotz der pessimistischen Stimmung gibt es Gründe für verhaltenen Optimismus. Fulham hat alle seine Spiele mit nur einem Tor Unterschied verloren, ein Rückstand, der mit etwas mehr Präzision und weniger Defensivfehlern auch Punkte hätte bringen können. Gonzalo, ein Stürmer mit 30 Einsätzen in der vergangenen Saison bei Real Madrid, hat trotz seiner hohen Ablösesumme Qualität gezeigt, darunter ein besonders sehenswertes Tor gegen den AFC Wimbledon im Ligapokal. Auch das Eigengewächs Josh King hat den nächsten Schritt gemacht, mit bereits zwei Toren in dieser Saison und einer Nominierung für die englische Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft, die ihm offenbar zusätzliches Selbstvertrauen gegeben hat. Außerdem verpflichtete der Klub am letzten Transfertag noch drei Spieler, darunter den Innenverteidiger Affenbruger, von dem man sich mehr Dynamik erhofft als zuletzt von Joachim Andersen zu sehen war.

Die Geduld der Eigentümer steht unter Druck

Nach erst drei absolvierten Spieltagen wäre es vernünftig, einem unerfahrenen Trainer mit einem neu zusammengestellten Kader Zeit zu geben, doch ein großer Teil der Fans scheint nicht bereit zu sein zu warten. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Eigentümern unter Führung des US-Unternehmers Shahid Khan, dessen Sohn Tony Khan ebenfalls an der Ernennung von Arbeloa beteiligt war. Der Verein hat stark investiert, wobei die umgebaute Riverside-Tribüne zur exklusivsten Hospitality-Erfahrung des Landes geworden ist – eine Investition, die sich nur schwer rentieren ließe, sollte die Mannschaft in die Championship absteigen. Dieser Druck hat die Quoten, die Wettanbieter auf einen Verbleib von Arbeloa setzen, deutlich sinken lassen, sodass er als einer der ersten Trainer gilt, die in dieser Saison die Premier League verlassen könnten.

Auch der Spielplan hat nicht geholfen, mit Auswärtsspielen bei drei der großen Klubs der Premier League und einer Reise zu Sunderland unter den ersten Aufgaben. Alles deutet darauf hin, dass die Phase nach der Länderspielpause mit Spielen gegen Ipswich, Hull und Coventry entscheidend dafür sein wird, ob Arbeloa das Projekt weiter anführt.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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