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·19. Mai 2026
Argentinien 85 Mio EUR Star Lautaro Martínez für immer bei Inter Mailand?

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Mitten in den üblichen Spekulationen um einen Wechsel hat sich Lautaro Martínez klar zu Inter Mailand bekannt. Der 28 Jahre alte Stürmer stellte im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport unmissverständlich klar, dass er sich ein Karriereende bei den Nerazzurri vorstellen kann.

LAUTARO MARTINEZ feiert im INTERNAZIONALE MILAN Trikot (Foto Depositphotos.com
„Im Fußball weiß man nie, aber wenn sie mich nicht wegschicken, bleibe ich hier“, sagte der Argentinier auf die Frage, ob er seine Laufbahn in Mailand beenden könnte. „Das möchte ich auf jeden Fall.“
Wie fast in jeder Transferperiode wird Martínez erneut mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, der auf der Suche nach einem Nachfolger für Robert Lewandowski (37) ist. Wirklich konkret wurde das Interesse an dem Angreifer aber bislang nie.
Seit 2018 spielt Martínez für Inter, nachdem er vom Racing Club nach Mailand gewechselt war. Für den Verein aus der Lombardei ist es bis heute seine erste und einzige Station im europäischen Fußball. Dort hat sich der Weltmeister von 2022 nicht nur als Torjäger, sondern auch als feste Größe in der argentinischen Nationalmannschaft etabliert.
Mit Inter gewann er jeweils dreimal die Meisterschaft, die Coppa Italia und die Supercoppa. In 375 Pflichtspielen kommt er auf 175 Tore und 56 Vorlagen. Unter Inters Rekordspielern liegt er damit auf dem geteilten 17. Platz, in der Torschützenliste steht Martínez bereits auf dem Podium.
Zuletzt hatte es nach der Finalschmach in der Champions League 2025 und dem Abgang von Simone Inzaghi nach Saudi-Arabien Unruhe bei Inter gegeben. Das Endspiel gegen Paris Saint-Germain ging mit 0:5 verloren, danach wirkte das Umfeld zeitweise angespannt.
In dieser Phase hatte Martínez als Kapitän deutliche Worte gewählt. „Ich will um die großen Titel kämpfen. Wir brauchen Spieler, die hier sein wollen. Wer nicht bleiben will, kann gehen“, sagte er damals. Seine Aussagen habe er als Reaktion auf die Stimmung in der Kabine verstanden, erklärte er nun. Auch die Gerüchte um einen möglichen Abschied von Hakan Çalhanoğlu (32) in die türkische Heimat hätten dabei eine Rolle gespielt.
„Als Kapitän war das meine Pflicht. Dann bin ich in den Urlaub gefahren und habe drei Wochen lang nicht trainiert, sondern nur gegessen“, sagte Martínez. Er sei zwar nicht in Topform zurückgekehrt, habe aber genau mitbekommen, wie seine Aussagen für Aufsehen sorgten.
Anschließend wurde Cristian Chivu als neuer Coach vorgestellt, woraufhin Martínez ihn sofort anrief. Der Rumäne habe „frischen Wind gebracht“, sagte der Angreifer. „Ohne Simone etwas absprechen zu wollen, der uns vier wundervolle Jahre beschert hat. (…) Ich habe ihn sofort angerufen. Ich hatte keinen Zweifel daran, dass er seine Sache sehr gut machen würde. Ich kannte ihn von den Spielen, die wir in Appiano gegen seine U19-Mannschaft bestritten hatten: Er schien prädestiniert dafür zu sein.“ Chivu führte Inter später zum Double, auch wenn der Weg dorthin nicht durchgehend reibungslos verlief.
Vor allem in der Königsklasse lief es nicht nach Wunsch. Dort scheiterte Inter in der Zwischenrunde überraschend an Norwegens Außenseiter FK Bodø/Glimt. Martínez selbst steht nach 17 Saisontreffern vor seinem zweiten Titel als Serie-A-Torschützenkönig nach der Saison 2023/24, als er 24 Mal getroffen hatte.
Auch über seine Pläne nach der aktiven Laufbahn sprach der Inter-Star offen. „Ich werde nicht im Fußball bleiben, das ist ein Umfeld, das ich nicht mag. Ihr werdet nichts mehr von mir hören. Ich werde verschwinden“, sagte Martínez. Nach seiner Karriere will er dem Profifußball also den Rücken kehren.







































