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·22. Juni 2026

Argentinien-PK vor Österreich: Scaloni erwartet ein hartes Spiel bei der WM 2026

Artikelbild:Argentinien-PK vor Österreich: Scaloni erwartet ein hartes Spiel bei der WM 2026

Argentinien trifft heute bei der WM 2026 auf Österreich, und Lionel Scaloni stellt sich auf ein enges Duell ein. Der Weltmeister-Coach lobt den Gegner für seine Direktheit, sein intensives Pressing und die klaren Wege nach vorne. Gleichzeitig betont er, dass die vielen Unterbrechungen das Turnier spürbar komplizierter machen.

Argentinien – ÖsterreichJ


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Mo 22.06. · 19:00 Uhr · ARD

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ARLINGTON, TEXAS – 21. Juni: Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni spricht während der Pressekonferenz der Albiceleste einen Tag vor dem FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der Gruppe J zwischen Argentinien und Österreich im Dallas Stadium am 21. Juni 2026 in Arlington, Texas, mit den Medien. (Foto: Stacy Revere/Getty Images)

Scaloni warnt vor Österreichs Tempo und Härte

Auf der Pressekonferenz machte Scaloni deutlich, dass er Österreich als unangenehmen und gefährlichen Gegner einschätzt. Die Mannschaft verfüge über starke Einzelspieler, presse aggressiv und spiele sehr vertikal. Weil beide Teams ihr erstes Spiel gewonnen haben, erwartet der Argentinier eine attraktive, zugleich aber hart umkämpfte Partie.

Für Scaloni gibt es bei dieser WM ohnehin keine leichten Aufgaben. Die Gruppenphase sei traditionell schwierig, dazu kämen die Hitze und zahlreiche Spielunterbrechungen, die den Rhythmus immer wieder zerstörten und die Spiele enger machten.

Österreich und Algerien seien zwar unterschiedliche Teams, verbinde aber der klare Vorwärtsdrang. Auch deshalb widersprach Scaloni der These, Argentinien habe gegen Algerien bewusst auf Konter gesetzt. Vielmehr sei die Albiceleste phasenweise unter Druck geraten, habe solche Phasen aber bestanden.

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Österreichs Teamchef Ralf Rangnick an der Seitenlinie hinter einer Bande mit dem ÖFB-Logo während des Gruppenspiels J der FIFA Weltmeisterschaft 2026 gegen Jordanien am 16. Juni 2026 im San Francisco Bay Area Stadium in Santa Clara, Kalifornien. Dean Mouhtaropoulos / Getty Images

Argentinien setzt weiter auf Ballbesitz

Der Weltmeister betonte, dass seine Mannschaft weiterhin Ballbesitzfußball bevorzugt. Zugleich müsse ein Spitzenteam in der Lage sein, auch zu verteidigen und auf wechselnde Spielsituationen flexibel zu reagieren. Genau diese Vielseitigkeit habe Argentinien seit dem Titelgewinn 2022 noch weiter entwickelt.

Wie blickt Österreich auf das Duell mit Messi und Co.? Die spannendsten Aussagen von der offiziellen Pressekonferenz gibt es hier

Besonders die Integration neuer Optionen wie Thiago Almada habe dem Kader zusätzliche Variabilität gegeben. Scaloni zeigte sich überzeugt, dass seine Spieler hungrig geblieben seien und sich trotz aller Erfolge weiter verbessern wollten. Dass die Mannschaft nach dem WM-Triumph eingespielter sei und sich auf dem Platz noch besser verstehe, spiegele sich inzwischen deutlich im Auftritt wider.

Fernández warnt vor Österreichs Qualitäten

Auch Enzo Fernández richtete den Blick bereits auf Österreich und sprach von einem aggressiven Gegner im Mittelfeld. Die Österreicher würden direkt agieren und intensiv pressen, weshalb Argentinien über Ballbesitz die Kontrolle übernehmen wolle. Für ihn liegt die große Stärke der Albiceleste traditionell im Zentrum, wo viele spielstarke Profis Ballbesitzphasen lenken und Chancen vorbereiten könnten.

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Saudi-Arabiens Stürmer #11 Saleh Al-Shehri jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft während des Fußballspiels der Gruppe C der Fußballweltmeisterschaft Katar 2022 zwischen Argentinien und Saudi-Arabien im Lusail-Stadion in Lusail, nördlich von Doha, am 22. November 2022. (Foto: Odd ANDERSEN / AFP)

Lob für die Zusammenarbeit mit Mac Allister

Fernández selbst fühlt sich in seiner Rolle als Taktgeber im zentralen Mittelfeld sehr wohl. Er genießt die vielen Ballkontakte und das Zusammenspiel mit Alexis Mac Allister. Im Vergleich zur WM 2022 sieht sich der Chelsea-Profi deutlich reifer, weil er in den vergangenen vier Jahren bei Klub und Nationalmannschaft viel gelernt, verschiedene Aufgaben übernommen und sein Spiel weiterentwickelt hat.

Fernández zieht Vergleich zu Katar

Die Auftaktniederlage gegen Saudi-Arabien in Katar und der erfolgreiche Start gegen Algerien bei der aktuellen WM seien kaum miteinander zu vergleichen. Dennoch gebe der Sieg zum Turnierbeginn Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben. Den Erfolg gegen Algerien bewertete Fernández insgesamt positiv, auch wenn die Mannschaft zeitweise verteidigen musste. Am Ende habe Argentinien aber die Partie kontrolliert und verdient gewonnen.

Österreichs Mittelfeld als Schlüsselduell

Gegenüber Österreich erwartet Fernández ein besonders schweres Mittelfeldduell. Gleichzeitig sieht er die WM 2026 als ausgeglichener und wettbewerbsintensiver als das Turnier in Katar. Viele Außenseiter zeigten starke Leistungen und sorgten für Überraschungen.

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ARLINGTON, TEXAS – 21. Juni: Enzo Fernández (#24) aus Argentinien spricht während der Pressekonferenz der Albiceleste einen Tag vor dem FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der Gruppe J zwischen Argentinien und Österreich im Dallas Stadium am 21. Juni 2026 in Arlington, Texas, mit den Medien. (Foto: Stacy Revere/Getty Images)

Messis Einfluss auf Fernández

Auf Lionel Messi angesprochen sagte Fernández, dass er dem Kapitän heute einen deutlich emotionaleren Brief schreiben würde als noch als Jugendlicher. In den vergangenen Jahren habe er enorm viel von Messi gelernt und zahlreiche besondere Momente mit ihm erlebt. Eine Debatte über den besten Mittelfeldverbund der Welt wollte er nicht anheizen und lobte stattdessen Spaniens Qualität. Am Ende würden solche Vergleiche sowieso auf dem Platz entschieden.

Scaloni lobt den Zusammenhalt der Mannschaft

Scaloni wiederum erklärte, dass die Mannschaft auch nach den Falschmeldungen rund um Messis Vater mental stabil geblieben sei. Das Team habe sich nicht ablenken lassen und sei komplett auf das Spiel gegen Österreich fokussiert. Besonders wichtig sei dabei der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gewesen, gerade in schwierigen Momenten. Deshalb habe die Mannschaft die Ereignisse der vergangenen Tage gemeinsam verarbeitet.

Ancelottis Kritik? Nicht aus Scalonis Sicht

Auch auf Aussagen von Carlo Ancelotti über eine angeblich fehlende Intensität Argentiniens ging Scaloni ein. Er wollte diese Worte nicht als Kritik verstanden wissen und stellte klar, dass Ancelottis Einschätzung missverstanden worden sei und keineswegs negativ gemeint war.

Die komplette Pressekonferenz der argentinischen Nationalmannschaft mit Lionel Scaloni und Enzo Fernández vor dem WM-Gruppenspiel gegen Österreich gibt es im Video auf YouTube. Alle Infos zur Partie findest du auf der Spielseite Argentinien gegen Österreich und in der Übersicht zur WM 2026 Gruppe J.

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