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·21. Juni 2026
Argentinien vs. Österreich: Die wahrscheinlichen Aufstellungen

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Am Montagabend können Argentinien und Österreich den Einzug in die K.O.-Phase im Grunde klar machen. Der Weltmeister will den achten Sieg in Folge holen, während Ralf Rangnicks Truppe für die große Überraschung sorgen will.
Die WM-Vorbereitung war für Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni eine Herausforderung in der Belastungssteuerung, reisten gleich mehrere Profis leicht angeschlagen oder überlastet an. Nichtsdestotrotz kann der 48-Jährige in Bestbesetzung auftreten und dürfte wohl nur wenige Änderungen vornehmen.
Im Tor wird Aston-Villa-Keeper Emiliano Martínez auf setzen. In der Abwehrzentrale ist von Lisandro Martinez und Cristian Romero auszugehen, während Facundo Medina links den zuletzt noch nicht ganz fitten Nicolas Tagliafico weiter vertritt. Als Rechtsverteidiger startet wohl Nahuel Molina, der den leicht angeschlagenen Gonzalo Montiel ersetzt. Im flexiblen Mittelfeld bekommen wohl erneut Enzo Fernández, Alexis Mac Allister und rechts Rodrigo de Paul ihre Chance.
Argentiniens Formation ist als 4-4-2 bzw. als asymmetrisches 4-3-3 zu sehen, in dem zuletzt Almada - offensiver als De Paul orientiert - den linken Mittelfeldspieler gab. Auch ein Startelfeinsatz von Ex-Stuttgarter Nicolas Gonzalez ist möglich. Im Sturmduo durfte zuletzt Lautaro Martinez zuletzt an der Seite von Lionel Messi ran, Julian Alvarez wird wohl nur über die Bank in Spiel kommen.
Beim ÖFB-Team ist der Ausfall von Christoph Baumgartner im offensiven Mittelfeld die schmerzlichste Veränderung, die Ralf Rangnick vornehmen muss. Im 4-2-3-1 könnte es damit mehrere Veränderungen geben, ist der Leipzig-Legionär im System von Rangnick nicht baugleich zu ersetzen.
Salzburg-Schlussmann Alexander Schlager wird aller Voraussicht nach wieder starten. Auch Kapitän David Alaba dürfte sich wieder für die Startelf empfehlen, ebenso wie Freiburg-Kicker Philipp Lienhart. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielten zuletzt die beiden Mainzer Philipp Mwene links und Stefan Posch rechts. Ob letzterer angesichts seines Kieferbruchs startet, ist fraglich. Beide Positionen kann Konrad Laimer beackern, der gegen Jordanien nominell die Zehn bespielte.
Der Bayern-Star ist auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar, den Vorzug werden aber wohl die beiden Leipziger Nicolas Seiwald und Xaver erhalten. Mit Laimer im offensiven Mittelfeld wäre die Ausrichtung grundsätzlich ein wenig defensiver zu definieren, doch mehrere Spieler sind in dieser Position denkbar. So beispielsweise Marcel Sabitzer, der von Rangnick grundsätzlich im linken Mittelfeld aufgestellt wird. Der eingebürgerte Paul Wanner könnte aber auch zu seinem zweiten Startelfeinsatz für Österreich komemn.
Auf rechts durfte Bremens Romano Schmid gegen Jordanien ran, aber auch Neo-Hoffenheimer Patrick Wimmer oder der ebenfalls vor wenigen Monaten eingebürgerte Carney Chukwuemeka gilt als Option. Im Sturmzentrum hat man mit Rekordspieler Marko Arnautovic, Augsburgs Michael Gregoritsch und dem LASK-Doublesieger Sasa Kalajdzic drei Optionen mit unterschiedlichem Profil. Es ist wohl mit Arnautovic oder Gregoritsch zu rechnen.
Das Spiel zwischen Argentinien und Österreich beginnt um 19:00 Uhr.
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