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·8. Juli 2026

„Argentinien wird der Pokal geschenkt“: Ägypten erhebt Manipulationsvorwürfe

Artikelbild:„Argentinien wird der Pokal geschenkt“: Ägypten erhebt Manipulationsvorwürfe

Nach dem dramatischen WM-Aus gegen Argentinien sitzt der Frust bei Ägyptens Nationalmannschaft tief. Trainer Hossam Hassan erhebt schwere Manipulationsvorwürfe gegen das Schiedsrichterteam, während der Verband offiziell Protest bei der FIFA eingelegt hat.

Nach dem dramatischen 2:3 gegen Argentinien im WM-Achtelfinale sitzt der Frust bei Ägyptens Nationalmannschaft tief. Der ägyptische Fußballverband hat offiziell Protest bei der FIFA eingelegt und fordert eine Untersuchung der Entscheidungen von Schiedsrichter François Letexier und seinem Team. Zudem beantragt der Verband, das französische Schiedsrichtergespann wegen schwerwiegender Fehlentscheidungen für den Rest des Turniers nicht mehr einzusetzen.


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Ägypten fordert Schiedsrichter-Ausschluss

Vor allem Nationaltrainer Hossam Hassan spart nach dem bitteren WM-Aus nicht mit Kritik. Er sieht sein Team durch mehrere Entscheidungen benachteiligt und erhebt sogar Manipulationsvorwürfe. „Das war ganz klar ein manipuliertes Spiel, und die ganze Welt hat das gesehen“, sagte der 59-Jährige unmittelbar nach der Partie. Außerdem behauptete er: „Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt.“

Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Nachspielzeit. Aus Sicht der Ägypter hätte es kurz vor dem entscheidenden 2:3 einen Elfmeter geben müssen, nachdem Hamdy Fathy im Strafraum zu Fall gekommen war. Statt eines Strafstoßes lief das Spiel weiter, im direkten Gegenzug erzielte Enzo Fernández den Siegtreffer für den Titelverteidiger. Selbst Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich erklärte später, dass die Szene seiner Ansicht nach einen Elfmeter gerechtfertigt hätte.

Auch ein aberkanntes Tor von Mostafa Ziko sorgte für großen Ärger. Nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer wegen eines Fouls im Vorfeld zurückgenommen. Hassan zeigte sich anschließend fassungslos: „Wir hatten den Sieg verdient, aber wir haben keinen Respekt und kein Fair Play erfahren.“

Ägypten rechnet nach WM-Aus mit FIFA ab

Neben den Schiedsrichterentscheidungen kritisierte der Nationalcoach auch die Anstoßzeit am Mittag und sprach von zahlreichen fragwürdigen Umständen. Sein Fazit fiel entsprechend deutlich aus: „Viele Dinge sind fragwürdig – auf dem Feld und außerhalb. Das schadet der Glaubwürdigkeit.“

Auch Torschütze Mostafa Ziko teilte gegen die Spielleitung aus und fand drastische Worte: Der Schiedsrichter sei unfair gewesen und „hat die Mühen einer ganzen Nation zunichte gemacht. Der Pokal wird Argentinien geschenkt!“

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