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FC Bayern München

·28. August 2026

Arm in Arm nach vorn: FC Bayern startet mit Wucht

Artikelbild:Arm in Arm nach vorn: FC Bayern startet mit Wucht

Arm in Arm standen die Spieler des FC Bayern nach dem Abpfiff vor der Südkurve. Die Fans reckten ihre Schals nach oben, aus der Kurve hallte schon wieder ein Klassiker: „Deutscher Meister wird nur der FCB!“

Es war die pure Freude über einen gelungenen Bundesliga-Start. Und es war vor allem ein starker Eindruck: Es geht wieder los. Wir lassen nicht nach. Wir bleiben dran. Und satt sind wir schon gar nicht!


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Der 5:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart am Freitag war kein Abend zum gemütlichen Hineingleiten in die Saison 2026/27. Aber die erste wichtige Botschaft wurde gesendet. Der FC Bayern musste Widerstand annehmen, einen kleinen Rückschlag wegstecken - und zeigte danach jene Reaktion, die große Mannschaften auszeichnet.

FCB trotzt dem Widerstand

„Es geht nicht nur um den Start. Wir versuchen einfach weiterzumachen mit dem, was wir in den letzten Jahren gemacht haben: viel Energie, viel Laufbereitschaft und natürlich immer Tore machen. Das haben die Jungs wieder gezeigt“, resümierte Trainer Vincent Kompany und ergänzte: „Es ist alles wieder auf null, wir haben nichts gewonnen. Der Hunger muss sein wie am ersten Tag.“

Stuttgart presste aggressiv und stellte die Münchner in den ersten Minuten vor schwere Aufgaben. Doch je länger die Partie dauerte, desto besser fand der FC Bayern seinen Rhythmus. Aus anfänglicher Unruhe wurde Kontrolle, aus Kontrolle wurde Dominanz.

Kane überzeugt auch weiter hinten

Das erste deutliche Signal setzte Michael Olise, dessen Freistoß an die Latte klatschte. Kurz darauf schlugen die Bayern nach einem Standard zu: Joshua Kimmich brachte eine Ecke präzise in den Strafraum, Dayot Upamecano stieg hoch und köpfte zum 1:0 ein (21.). Es war ein Tor, das gut zu dieser Phase passte: mit Wucht erzwungen.

Der Rekordmeister drehte nach und nach auf. Das Passspiel wurde sicherer, die Räume wurden besser erkannt. Auffällig war dabei einmal mehr Harry Kane. Auch wenn der Engländer diesmal ohne eigenen Treffer blieb, war sein Einfluss auf das Münchner Spiel groß. Kane ließ sich immer wieder weit zurückfallen, beteiligte sich am Aufbau und spielte starke Bälle in die Tiefe.

Der VfB versuchte, ihn mit enger Mannorientierung aus dem Spiel zu nehmen; Jeff Chabot verfolgte ihn zeitweise über weite Strecken des Platzes. Doch gerade Kanes Bewegungen öffneten Räume für die nachrückenden Offensivspieler.

Dass der Münchner Eindruck nicht nur gefühlt war, zeigten auch die Zahlen. Der FCB kam am Ende auf 21 Abschlüsse, neun Schüsse aufs Tor und sechs Großchancen. Noch deutlicher wurde die Dominanz beim Blick auf die Expected Goals: 3,93 zu 0,86. Vor allem die 49 Ballaktionen im gegnerischen Strafraum belegten, wie konsequent der FC Bayern nach der schwierigen Anfangsphase Druck aufbaute. Das kleine Manko blieb eher die Chancenverwertung - nicht die Spielanlage.

Auch VfB-Kapitän Deniz Undav erkannte die Münchner Überlegenheit an. „Die Bayern nutzen ihre Chancen einfach aus“, sagte der Stuttgarter Angreifer. „Ich glaube, wenn Fabi Bredlow nicht so einen überragenden Tag hat, kassierst du acht oder neun.“

Nach der Pause bekam die Partie dennoch noch einmal einen kurzen Knick aus Münchner Sicht. Eine Unachtsamkeit, kombiniert mit starkem Stuttgarter Pressing, führte zum Ausgleich durch Josha Vagnoman (52.). Es war ein Hinweis darauf, dass in dieser frühen Saisonphase noch etwas mehr Konsequenz in jeder Aktion nötig ist. Gegen Gegner, die so mutig anlaufen wie der VfB, können wenige Momente reichen, um ein Spiel wieder zu öffnen.

Die Antwort aber folgte praktisch auf dem Fuß. Und sie sagte viel über den Zustand dieser Bayern-Mannschaft aus. Olise traf zum 2:1 (55.), kurz darauf folgte das Eigentor durch Vagnoman (57.). Später erhöhten Aleksandar Pavlović (82.) und Luis Díaz (90.+2). Diese Treffer waren Belege dafür, dass sich dieses Team nicht verunsichern lässt.

Rückschlag? Kurz schütteln. Nächste Chance. Nächstes Tor. Bayern hielt das Tempo hoch und zwang den Gegner immer wieder in schwierige Situationen.

„Wir machen immer weiter, hören nicht auf und machen unsere Tore“, sagte Pavlović. „Natürlich ist es ein super Gefühl, nach so langer Zeit wieder mit den Fans feiern zu können.“

Neuzugänge setzen einige Akzente

Dieser Inhalt kann hier leider nicht dargestellt werden. Zum Anschauen kannst du die Website des FC Bayern München besuchen: Artikel auf fcbayern.com

Der FC Bayern wirkt nicht wie eine Mannschaft, die sich auf den Erfolgen der vergangenen Saison ausruht. Das Selbstverständnis ist da, die Automatismen greifen bereits in vielen Momenten. „Unsere Intensität ist die Basis“, erkannte Sportvorstand Max Eberl passend.

Dazu wurde deutlich, wie passend der Kader punktuell verstärkt wurde. Nathaniel Brown agierte auf der zentralen Zehnerposition, Ismael Saibari feierte mit zwei Assists ein hervorragendes Debüt in der Bundesliga. Außerdem gab Lennart Karl nach Verletzung sein Comeback - eine weitere erfreuliche Nachricht an einem gelungenen Auftaktabend.

Manuel Neuer ordnete den Start entsprechend ein. „Die Saison so zu eröffnen, ist ein Traum. Das Ergebnis haben wir uns gewünscht“, sagte der Kapitän nach seinem 600. Pflichtspiel für die Bayern. „Ein Gegentor wurmt immer, aber nicht jede Situation ist so einfach zu bereinigen gegen solch eine gute Mannschaft wie den VfB. Wir versuchen jetzt so weiterzumachen und machen unsere Hausaufgaben. Osnabrück wird die nächste schwere Aufgabe, wir lassen nicht locker.“

Für die kommenden Wochen dürfte dieses Spiel wertvoll sein. Weiter geht es schon am Mittwoch mit der ersten DFB-Pokalrunde gegen den VfL Osnabrück.

Das Stuttgart-Spiel in Bildern

Die schönsten Bilder und Fotos vom Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27.

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Der FCB und seine Fans haben gesehen, woran noch zu arbeiten ist: an der Chancenverwertung, an der Konsequenz gegen hohes Pressing.

Aber das Bild vor der Südkurve passte am Ende umso besser. Die Bayern-Spieler nahmen den Applaus entgegen, wirkten aber nicht so, als sei mit diesem Auftaktsieg schon irgendetwas erledigt.

Es war nur der erste Schritt. Aber er führte bereits in die Richtung, in die der FC Bayern auch in dieser Saison wieder gehen will: Immer vorwärts!

Die Stimmen zum Heimspiel gegen Stuttgart:

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