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·9. Februar 2026

Arminia Bielefeld feiert Uldrikis: "Es geht nicht darum, wer trifft"

Artikelbild:Arminia Bielefeld feiert Uldrikis: "Es geht nicht darum, wer trifft"

Ende der Negativserie: Arminia Bielefeld fuhr am Wochenende einen wichtigen 3:2-Sieg im Abstiegskampf gegen Eintracht Braunschweig ein! Nach acht Spielen ohne Erfolg durfte die Mannschaft von Mitch Kniat wieder jubeln - und Roberts Uldrikis, der zum ersten Mal seit seinem Kreuzbandriss in der Startelf stand, wurde zum Matchwinner.

"Für mich war es ein langes Jahr"

Roberts Uldrikis sammelte bereits Erfahrungen in Lettland, der Schweiz, der Niederlande und in Griechenland. Im Januar 2025 wechselte der Mittelstürmer schließlich zu Arminia Bielefeld, doch nach nur sechs Drittliga-Partien erlitt der 27-Jährige einen Kreuzbandriss. Das Comeback erfolgte erst in dieser Rückrunde, in der Uldrikis zunächst drei Mal als Joker in die Partie kam. Am vergangenen Wochenende stand der Stürmer dann erstmals in der Startelf - und schoss zwei Tore beim 3:2-Sieg gegen Braunschweig.


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"Es geht nicht darum, wer trifft. Heute war ich es, demnächst sind es andere. Es ist ein Mannschaftssport", zeigte sich Uldrikis nach der Partie ganz bescheiden. "Für mich war es ein langes Jahr, mit schwierigen Momenten, in denen ich hart gearbeitet habe. Am Ende zahlt sich das aus, aber jetzt geht es immer weiter." Mit seinem Doppelpack sorgte der Angreifer dafür, dass die Negativserie der Bielefelder nach acht Partien endete. Im engen Abstiegskampf sprang die Arminia sogleich auf Platz 11.

"Wir müssen jetzt weiter dran bleiben"

Trotzdem bleibt ein direkter Abstiegsplatz nur drei Punkte entfernt. Auch das direkte Duell mit Braunschweig war von Spannung geprägt. "Die Mannschaft, die geführt hat, wurde immer wieder hinten reingedrückt. Trotzdem habe ich eine sehr gutes Spiel gesehen", blickte Cheftrainer Mitch Kniat auf den Spielverlauf zurück. Erst führte Bielefeld, dann drehte der BTSV die Partie und schlussendlich blieb die Arminia siegreich. "Diesmal haben Standards das Spiel auf unsere Seite gezogen", nannte der Fußballlehrer sogleich den Schlüssel zum Erfolg.

Weitere Abstiegskracher gegen Magdeburg und Fürth stehen in den nächsten Wochen an. Kniat konnte durchatmen, aber die Brisanz blieb bestehen. "Ich bin sehr glücklich über die drei Punkte und stolz auf die Leistung der Mannschaft. Es sind aber nur drei Punkte, wir müssen jetzt weiter dran bleiben", so der 40-Jährige. Ein Erfolg, der eben auch auf den bescheidenen Uldrikis zurückzuführen war. "Ich würde nicht treffen, wenn ich nicht gut bedient würde. Es ist ein wichtiger Teamsieg, das haben wir uns heute verdient", so der Mittelstürmer.

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