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·21. Februar 2026
Arminia erlebt Rückschlag: "Fürth hat die Chancen eiskalt genutzt"

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Arminia Bielefeld hat den dritten Sieg in Serie verpasst und bei Tabellenschlusslicht Greuther Fürth stattdessen eine bittere 1:2-Niederlage kassiert. Ein Rückschlag für die Ostwestfalen, die hinterher die eigene Schlafmützigkeit zu Beginn beider Halbzeiten bemängelten, den Gegner aber auch zu dessen Abschluss-Effizienz gratulierten.
Eigentlich hatten sich die Bielefelder vor diesem 23. Spieltag ausgemalt, im Ronhof einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen zu können. Am Freitagabend erhielt dieses Vorhaben aber einen ordentlichen Dämpfer, denn letztlich mussten die Ostwestfalen den Rückweg aus Fürth mit leeren Händen antreten, nachdem Branimir Hrgota (4.) und Dennis Srbeny (53.) jeweils zu Beginn einer jeden Halbzeit für die Gastgeber getroffen hatten und die Arminia lediglich durch Robin Knoche (19.) noch einmal kurzzeitig zum Ausgleich gekommen war.
"Wir starten extrem schlecht in die Partie, waren auch nicht in den Zweikämpfen drin. Wir nehmen uns für die zweite Hälfte viel vor und dann beginnt es wie im ersten Durchgang", bemängelte Bielefelds Coach Mitch Kniat hinterher die Startschwierigkeiten seines Teams zu Beginn eines jeden Spielabschnitts, hatte bei all der Kritik aber ebenso ein Lob für den Gegner über: "Fürth hat die Chancen eiskalt genutzt und deswegen geht die Niederlage auch in Summe in Ordnung." Schmerzhaft bleibt sie dennoch, denn der Vorsprung von vier Zählern auf den Relegationsrang droht nun wieder zu schmelzen.
Die zuletzt gute Stimmungslage rund um die Bielefelder Alm will sich das Team aber deswegen nicht nehmen lassen. "Wir müssen jetzt das Positive mitnehmen, dass wir in den vergangenen Spielen gegen die anderen direkten Konkurrenten gepunktet haben und nächste Woche genauso weitermachen, wie wir es in den vergangenen Wochen gemacht haben", so Knoche, der von einer insgesamt "ärgerlichen Niederlage" sprach, da man "im letzten Drittel nicht die benötigte Durchschlagskraft und auch nicht das nötige Spielglück" gehabt habe. Der 33-Jährige Innenverteidiger war erst in diesem Winter aus Nürnberg nach Ostwestfalen gewechselt, stieg dort aber sofort zum Leistungsträger auf und feierte nun seinen ersten Treffer im neuen Trikot.
Teamkollege Stefano Russo hatte nach Abpfiff eine ganz ähnliche Meinung zum Spielgeschehen zuvor: "Es war wieder ein 50:50-Spiel, das für beide nicht viel hergab. Wir wussten, dass es schwierig wird. Aber wir müssen uns mehr Torchancen erarbeiten, auch wenn wir mit den Standards wieder erfolgreich waren. Im letzten Drittel haben wir leider zu oft die falsche Entscheidung getroffen." Und auch der 25-Jährige sprach schließlich davon, nun dennoch "nach vorne schauen" zu wollen. Keine schlechte Idee, denn am kommenden Samstag geht es immerhin mit einem Heimspiel weiter. Dann ist allerdings das formstarke Hannover zu Gast auf der Bielefelder Alm.
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