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·17. September 2026
Arsenal-Legende froh über geplatzten Vinicius-Transfer – nur ein Tor in sieben Spielen

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Emmanuel Petit sieht Arsenal durch den geplatzten Deal um Vinicius Junior (26) nicht schwächer aufgestellt. Im Gegenteil: Ego und Mentalität passten nicht.
Im Sommer sah es zwischenzeitlich so aus, als würde Vinicius Junior (26) tatsächlich in der Premier League landen. Der FC Arsenal hatte die Fühler ausgestreckt. Eine Ablöse von rund 100 Millionen Euro plus Boni stand im Raum. Am Ende blieb der Brasilianer in Madrid und verlängerte seinen 2027 auslaufenden Vertrag bis 2032.
Emmanuel Petit (53), Weltmeister 1998 und ehemaliger Mittelfeldmotor der Gunners, bedauert die Absage des Brasilianers nicht. Er halte Vinicius für einen "wirklich talentierten Spieler", doch dessen Mentalität und Ego hätten unter Mikel Arteta (44) "wirklich schwer zu handhaben" sein können, so Petit gegenüber boylesports.
Als Beleg verweist Petit unter anderem auf Vinicius' lautstarke und gestenreiche Kritik an seiner Auswechslung in der Vorsaison, als er Real-Coach Xabi Alonso (44) den Handschlag verweigerte. "In solchen Momenten sendet er die falsche Botschaft", meint Petit.
Sportlich läuft es für Vinicius beim spanischen Rekordmeister durchwachsen. In dieser Saison kommt der Linksaußen auf sieben Pflichtspiele, ein Tor und drei Vorlagen – in der Vorsaison waren es 22 Treffer in 53 Partien. Zuletzt gab es im Bernabéu Pfiffe.
Bei Arsenal läuft es in der Offensive auch ohne den brasilianischen Tempo-Dribbler. Auf der linken Außenbahn setzt Arteta nach den Verkäufen von Gabriel Martinelli (23, Al Hilal) und Leandro Trossard (30, Besiktas) auf Neuzugang Christos Tzolis (23).
Der griechische Nationalspieler wechselte für 40 Millionen Euro von Club Brügge nach Nordlondon, hat sich spielerisch hervorragend beim englischen Meister eingefügt und bereitete bereits vier Treffer der Gunners vor.
Arsenal führt die Premier League nach vier Spielen mit zwölf Punkten an. Die Mannschaft von Mikel Arteta hat ein Torverhältnis von 8:1 vorzuweisen. Die Breite im Kader gilt als einer der Gründe für den starken Saisonstart. Petit sieht sein früheres Team ohne Vinicius besser aufgestellt – sportlich wie atmosphärisch.
Bei Real Madrid lobte Trainer Jose Mourinho jüngst den Arbeitseifer der Südamerikaners, gab aber zu, dass dieser in Sachen Chancenverwertung noch deutlich Luft nach oben habe. Real-Insider Tomás Roncero fordert bereits einen Bankplatz für den Nationalspieler.







































