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·11. August 2026
Arsenal prüft nächsten Vorstoß bei Ezri Konsa

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·11. August 2026

Der Transferpoker um Ezri Konsa nimmt weiter Fahrt auf. Nach Informationen aus England wäre Aston Villa grundsätzlich bereit, den Innenverteidiger bei einem passenden Angebot ziehen zu lassen.
Nun liegt der Ball bei Arsenal, das entscheiden muss, wie weit es im Werben um den englischen Nationalspieler gehen möchte.
Der FC Arsenal hatte zuletzt bereits ein erstes Angebot in Höhe von rund 35 Millionen Pfund abgegeben, blitzte damit bei den Villans jedoch ab. Aston Villa bewertet den 28-Jährigen dem Vernehmen nach mit deutlich mehr als 60 Millionen Pfund. Eine Summe, die die Gunners bislang nicht bereit sind zu zahlen, zumal Konsas Vertrag nur noch weniger als zwei Jahre läuft.
Dennoch hat sich die Ausgangslage verändert. Arsenal weiß inzwischen, dass Villa einen Verkauf nicht kategorisch ausschließt. Die Verantwortlichen in Birmingham prüfen weiterhin ihre finanzielle Situation und wägen ab, welche Optionen ihnen auf dem Transfermarkt zur Verfügung stehen. Ein größerer Verkauf käme durchaus infrage, sofern er wirtschaftlich sinnvoll ist und gleichzeitig Möglichkeiten eröffnet, den Kader weiterzuentwickeln.
Für Arsenal macht genau dieser Umstand einen zweiten Anlauf interessant. Die Londoner wollen ihren Kader vor Transferschluss sowohl in der Defensive als auch in der Offensive verstärken. Konsa gilt intern als attraktives Profil, weil er mehrere Eigenschaften mitbringt, die Mikel Arteta schätzt: Erfahrung auf höchstem Niveau, taktische Flexibilität und nachgewiesene Premier-League-Qualität.
Der Defensivspieler gehört seit seinem Wechsel von Brentford im Jahr 2019 zu den wichtigsten Akteuren bei Aston Villa. In der vergangenen Saison absolvierte er 48 Pflichtspiele und hat sich längst auch im Kreis der englischen Nationalmannschaft etabliert. Seine Fähigkeit, sowohl in der Innenverteidigung als auch in anderen Defensivrollen eingesetzt zu werden, macht ihn für Arsenal besonders interessant.
Innerhalb des Villa-Kaders würde ein Abschied allerdings eine spürbare Lücke hinterlassen. Konsa genießt hohes Ansehen in der Mannschaft und gilt als einer der Führungsspieler des Teams. Entsprechend wäre ein Wechsel nach Nordlondon sportlich nur schwer zu kompensieren.
Die entscheidende Frage bleibt daher: Wie viel ist Arsenal bereit zu investieren? Die Gunners haben erkannt, dass ein Deal grundsätzlich möglich sein könnte. Ob sie ihre bisherige Bewertung deutlich nach oben korrigieren, dürfte die nächsten Tage zu einem der spannendsten Themen auf dem englischen Transfermarkt machen.
Fest steht: Aston Villa hat die Tür nicht geschlossen. Jetzt muss Arsenal entscheiden, ob Ezri Konsa den finanziellen Kraftakt wert ist.







































