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·6. September 2026

Arsenal vom Premier-League-Angreifer abgewiesen

Artikelbild:Arsenal vom Premier-League-Angreifer abgewiesen

Arsenals Transferinteresse an Kevin Schade trifft auf harte Haltung von Brentford

Arsenals Suche nach mehr Durchschlagskraft auf dem linken Flügel im Sommer führte den Klub zu Brentford-Flügelspieler Kevin Schade, doch die Botschaft aus West-London war sofort klar und deutlich. Laut TEAMTALK stellte Arsenal während des Transferfensters eine Anfrage für den 24-Jährigen, nur um festzustellen, dass Brentford keinerlei Interesse daran hatte, überhaupt über einen Deal zu sprechen.

Es ist leicht nachzuvollziehen, warum Schade so interessant war. Arsenal musste diese Seite seines Angriffs nach den Abgängen von Leandro Trossard und Gabriel Martinelli neu aufstellen, und obwohl Christos Tzolis kam, wurde offenbar klar darüber nachgedacht, noch eine weitere dynamische Option hinzuzufügen. Schade passt in das Profil eines modernen Premier-League-Außenstürmers: direkt, explosiv und in der Lage, von links nach innen zu ziehen.


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Was in diesem Fall am meisten heraussticht, ist nicht nur Arsenals Interesse, sondern Brentfords Überzeugung. Die Haltung des Klubs war so deutlich, dass selbst eine Ablösesumme über ihrem bisher größten Verkauf, dem 70-Mio.-Pfund-Wechsel von Bryan Mbeumo zu Manchester United, nicht in Betracht gezogen worden wäre. Das ist für sich genommen schon eine bemerkenswerte Bewertung und sagt viel darüber aus, wie hoch Schade intern eingeschätzt wird.

Kevin Schade gilt als zentral für Brentfords Pläne

Brentfords Position spiegelt einen Klub wider, der glaubt, der Rolle des bereitwilligen Verkäufers entwachsen zu sein. Jahrelang wurde das Modell dafür bewundert, Talente zu entdecken, sie weiterzuentwickeln und zum richtigen Zeitpunkt weiterzuverkaufen. Natürlich steckt in dieser Struktur weiterhin viel Klugheit, aber das fühlt sich nach der nächsten Phase an: Spieler auf Topniveau länger zu halten und die Hürde für jeden zu erhöhen, der hofft, sie loszueisen.

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Foto IMAGO

Schade hat sich diesen Status verdient. Seit seiner Ankunft aus Freiburg im Jahr 2023, zunächst auf Leihbasis und dann fest für 22 Mio. Pfund, verlief seine Entwicklung stetig und zunehmend auffällig. Innerhalb von Brentford gilt er mittlerweile als einer der herausragenden inversen Flügelspieler der Liga, und es gibt das Gefühl, dass seine besten Jahre noch vor ihm liegen.

Arsenals Anfrage war daher eher ein Prüfen der Verfügbarkeit als der Beginn realistischer Verhandlungen. Als Brentford klarmachte, dass Schade tabu ist, ging Arsenal nicht weiter. Das wirkt eher wie eine vernünftige Entscheidung als ein Zeichen von Zögern. Es hat wenig Sinn, einem Ziel hinterherzujagen, wenn der verkaufende Klub die Tür bereits zugeschlagen hat.

Brentfords Vertragsplan unterstreicht die langfristige Strategie

Hier wird die Geschichte besonders interessant. Brentford weist nicht nur Annäherungen zurück, sondern stärkt aktiv die eigene Position. Gespräche über einen neuen langfristigen Vertrag für Schade haben bereits begonnen, obwohl sein aktueller Vertrag noch bis 2028 läuft. Das Ziel ist klar: künftige Unsicherheit früh beseitigen und einen Spieler belohnen, der zu einem zentralen Bestandteil von Keith Andrews’ Plänen geworden ist.

Eine deutliche Gehaltserhöhung dürfte Teil dieses Pakets sein, und das würde einem Muster folgen, das in diesem Jahr bereits sichtbar wurde. Thiago und Michael Kayode haben lange neue Verträge erhalten, ein weiteres Zeichen dafür, dass Brentford Stabilität um den Kern des Kaders schaffen will. Es ist ein proaktiver Ansatz, der intern wie extern eine Botschaft sendet.

Auch die Rekrutierung passt dazu. Brentford hat kräftig investiert, den Transferrekord für Mamadou Sangare gebrochen und eine ähnliche Summe für El-Hadji Malick Diouf ausgegeben. Das sind nicht die Handlungen eines Klubs, der sich auf den Ausverkauf vorbereitet. Das sind die Handlungen eines Vereins, der in die oberen Regionen der Premier League vorstoßen will.

Arsenals Transferpläne brauchen womöglich einen neuen Offensivfokus

Für Arsenal sieht das nach einem jener Transferfenster aus, in denen mehrere Angriffswege geprüft wurden, bevor sich der Pfad verengte. Schade war nach gescheiterten Versuchen, Morgan Rogers und Vinicius Junior zu holen, auf dem Radar, doch Brentfords Haltung bedeutete, dass sich die Möglichkeit nie wirklich entwickelte. Interesse kann echt sein, ohne dass ein Transfer realistisch wird.

Es wird weiterhin spannend sein zu sehen, wie Arsenal diesen Bereich künftig angeht, besonders angesichts anderer Berichte über die Bewunderung für einen Chelsea-Stürmer, der mit 100 Mio. Pfund bewertet wird. Was diese Schade-Episode unterstreicht, ist, dass Spitzenqualität aus der Premier League inzwischen kaum noch Verhandlungsspielraum lässt, besonders wenn der verkaufende Klub selbst ehrgeizige Ziele hat.

Brentford hat eine harte Linie gezogen, und nach allem, was man sieht, blieb Arsenal kaum etwas anderes übrig, als weiterzuziehen. Schade bleibt genau dort, wo Brentford ihn haben will: zentral für das Projekt und immer wichtiger für die Hoffnung, am richtigen Ende der Tabelle etwas Nachhaltiges aufzubauen.

Unsere Sicht

Als Arsenal-Anhänger ist das ein Bericht, der gleichermaßen ein wenig Überraschung und ein wenig Frust auslöst. Schade ist ein sehr guter Spieler, und das Profil ergibt Sinn. Er ist schnell, aggressiv, bringt Torgefahr mit und wirkt wie gemacht für die Intensität des Premier-League-Fußballs. Man versteht absolut, warum der Klub die Situation geprüft hat.

Was mich überrascht, ist, wie kompromisslos Brentford offenbar war. Dass sie praktisch sagen, selbst ein Angebot über 70 Mio. Pfund würde nirgendwohin führen, zeigt, wie groß ihr Vertrauen in die eigene Richtung ist. Respekt dafür, denn zu viele Klubs sprechen von Ambition und kassieren dann bei der ersten Gelegenheit.

Aus Arsenal-Sicht wirft das allerdings Fragen zur Planung auf. Wenn es anderswo bereits Rückschläge gegeben hatte und auf der linken Seite klar mehr Tiefe gebraucht wurde, dann wirkt es etwas enttäuschend, am Ende dort nur einen Neuzugang zu haben. Schade wäre spannend gewesen, aber nachdem Brentford die Tür zugeschlagen hatte, hätte der Klub eine andere starke Alternative sofort parat haben müssen.

Vielleicht ist die größere Erkenntnis, dass Arsenal in einem Markt einkauft, in dem jede offensichtliche Lösung ein Vermögen kostet oder schlicht nicht verfügbar ist. Das ist inzwischen die Realität an der Spitze. Trotzdem ist Schade einer, den ich nur zu gern in Rot und Weiß gesehen hätte.

Quelle: TEAMTALK

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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