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·4. Juli 2026

Arsenal will Konsa und Aston Villa fordert fast das Doppelte des Angebots

Artikelbild:Arsenal will Konsa und Aston Villa fordert fast das Doppelte des Angebots

Mikel Arteta hat einen neuen Wunschspieler ausgemacht. Arsenal zeigt konkretes Interesse an Aston Villas Abwehrchef Ezri Konsa, doch zwischen den Preisvorstellungen beider Klubs klafft eine erhebliche Lücke.

Arteta treibt die Verhandlungen persönlich voran

Wie der Telegraph berichtet, hat Arsenal die Fühler nach dem englischen Nationalspieler ausgestreckt. Hinter dem Interesse steht dem Vernehmen nach Cheftrainer Mikel Arteta persönlich, der in Konsa einen geeigneten Ersatz für den abgangswilligen Ben White sieht. Der 28-Jährige kann sowohl als Innenverteidiger als auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden und passt damit ideal in das gesuchte Profil der Gunners.


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Aston Villa taxiert seinen Wert auf rund 70 Millionen Euro, Arsenal hält laut Daily Mail eine Summe von knapp über 40 Millionen Euro für realistisch. Die Verhandlungen stehen damit noch ganz am Anfang. Konsa hat seinen Vertrag bei den Villans noch bis 2028 laufend und kommt in der abgelaufenen Saison auf zwei Tore in 48 Pflichtspieleinsätzen. Mit Villa gewann er in dieser Spielzeit zudem die Europa League.

WM-Auftritte als Schaufenster

Der in London geborene Konsa war 2019 für rund 13 Millionen Euro vom FC Brentford zu Aston Villa gewechselt und entwickelte sich dort zu einem der beständigsten Abwehrspieler der Premier League. Bei der laufenden WM 2026 hat er bislang keine einzige Minute verpasst und stand gegen Ghana, Kroatien sowie Costa Rica jeweils in der Startelf. Im Achtelfinale gegen Mexiko im Aztekenstadion dürfte er erneut von Beginn an auflaufen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Villa finanziell unter Druck steht. Die UEFA bestrafte den Klub wegen Verstößen gegen die Squad-Cost-Regeln mit 22,5 Millionen Euro, davon sind 15 Millionen Euro vorerst ausgesetzt. Trotzdem signalisiert Villa mit dem Festhalten an Konsa und dem 130-Millionen-Pfund-Preisschild für Teamkollegen Morgan Rogers keine Verkaufsbereitschaft. Ob Arsenal die Lücke zwischen den Preisvorstellungen schließen kann, bleibt die entscheidende Frage des Sommers.

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