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·13. September 2026

ASSE: Die Tops und Flops der Stéphanois gegen Dunkerque

Artikelbild:ASSE: Die Tops und Flops der Stéphanois gegen Dunkerque

L’ASSE war an diesem Samstagabend im Rahmen des sechsten Spieltags der Ligue 2 in Dünkirchen zu Gast. Hier sind die Tops/Flops der Redaktion von Peuple-Vert nach dieser Partie.

Die Verts hatten die Gelegenheit, ihren Vorsprung auf die ersten Verfolger mit einem Erfolg in Dünkirchen auszubauen. Als Tabellenführer ohne einen einzigen Punktverlust wollte die ASSE ihre Dynamik im Norden fortsetzen. Zur Pause führten die Stéphanois dank Augustine Boakye, wurden nach dem Seitenwechsel jedoch innerhalb von sechs Minuten noch überrumpelt. Trotz mehrerer Chancen in der Schlussphase gelang ihnen nie der Ausgleich. Eine 1:2-Niederlage, die die erste Pleite der Saison für die Mannschaft von Ian Cathro bedeutet, die aber dennoch Tabellenführer bleibt.


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TOPS der ASSE

Maxime Bernauer, erneut wertvolle Vielseitigkeit

Wieder eine sehr komplette Leistung von Maxime Bernauer. Der Verteidiger brachte offensiv viel ein – dank seiner Laufwege und Positionswechsel. So war es keine Seltenheit, ihn sehr weit vorne zu sehen, manchmal sogar auf dem rechten Flügel, um Überzahl zu schaffen. Seine Vielseitigkeit ermöglichte es Ian Cathro anschließend, nach der Auswechslung von Tamar Svetlin die Ordnung umzustellen. Mit der Einwechslung von Ben Old rückte Bernauer neben Áron Csongvai in die Doppelsechs. In der 75. Minute hätte er sogar ausgleichen können, doch Moha Ramos parierte seinen platzierten Schuss glänzend. Der einzige echte Makel: Beim Ausgleich lässt er Khalil Ayari zu viel Raum. Ein Fehler, der sofort mit einem außergewöhnlichen Schuss bestraft wurde.

Augustine Boakye, der Mann der Stunde

Augustine Boakye macht einfach weiter. Nach seinen Treffern gegen Dijon und Montpellier traf der Ghanaer nun im dritten Spiel in Folge. Von Zuriko Davitashvili stark hinter die Abwehr geschickt, vollendete er einen schnell vorgetragenen Angriff perfekt und erzielte kurz vor der Pause die Führung. In engen Räumen sehr sicher, versuchte Boakye immer wieder, Bewegung in ein Offensivspiel zu bringen, das diesmal weniger flüssig war als gewohnt. In der Nachspielzeit war er sogar ganz nah daran, noch einen Punkt zu retten. Sein letzter Versuch klatschte an die Latte von Ramos. Nicht genug, um die Niederlage zu verhindern, aber seine sehr gute Form hält an.

Eine Mannschaft, die jeden noch so kleinen Fehler nutzt

Selbst an einem deutlich weniger kontrollierten Abend bewahrt sich die ASSE die Fähigkeit, jeden Fehler des Gegners schnell zu bestrafen. Die Führung war erneut ein Beleg dafür. Nach einem Zusammenprall mit Csongvai musste Allan Linguet kurzzeitig vom Feld. Die Verts nutzten die Überzahl sofort. Ein schneller Umschaltmoment ermöglichte es Davitashvili, Boakye in die Tiefe zu schicken, bevor der Ghanaer abschloss. Seit Saisonbeginn sorgen die Läufe, Tiefenläufe und Rücklagen von Cardona oder Davitashvili regelmäßig dafür, dass die Stéphanois aus einer kleinen Lücke eine echte Torchance machen. Selbst in einem schwierigen Spiel bleibt diese Fähigkeit eine echte Stärke.

FLOPS

Sechs Minuten, die die erste Niederlage kosten

Die perfekte Serie endete im Marcel-Tribut. Zur Pause noch vorne, gab die ASSE ihren Vorsprung innerhalb von nur sechs Minuten komplett aus der Hand. Zunächst glich Ayari in der 52. Minute mit einem herrlichen Schuss aus, ehe Souleymane Keita die Partie in der 58. Minute drehte. Gautier Larsonneur kann man beim ersten Gegentor kaum einen Vorwurf machen. Beim zweiten scheint seine Antizipation jedoch etwas zu früh zu kommen, was Keita perfekt ausnutzt. Der Torhüter hatte in der ersten Halbzeit vor seinem Strafraum zudem schon einen beunruhigenden Fehler im Umgang mit dem Ball gezeigt. Danach drängten die Verts. Ramos parierte nacheinander gegen Breum, Bernauer und Davitashvili, bevor Boakye die Latte traf. Diesmal war das Glück nicht auf der Seite von Saint-Étienne. Erste Ligapleite unter Ian Cathro nach fünf Siegen in Folge.

Viel zu viele technische Fehler

Das war wohl einer der auffälligsten Unterschiede zu den ersten fünf Spieltagen. Der ASSE fehlte die sonst so gewohnte Präzision im Umgang mit dem Ball. Zu lasche Pässe, ungenaue Ablagen, unsaubere Ballannahmen oder Zuspiele im falschen Moment – die Verts schafften es nur selten, ihre gewohnten Ballbesitzphasen aufzuziehen. Die erste Halbzeit war vor Boakyes spätem Führungstreffer entsprechend besonders chancenarm. Selbst wenn Räume da waren, vergab Saint-Étienne zu oft gute Situationen durch technische Ungenauigkeiten. Eine ungewohnte Vorstellung für eine Mannschaft, die gerade mit ihrer Flüssigkeit seit Saisonbeginn beeindruckt hatte.

Das Offensivspiel stockt

Der Mangel an Präzision erklärt nicht alles. Die Stéphanois schienen auch im letzten Drittel große Schwierigkeiten zu haben, sich zu verstehen. Läufe kamen zu früh oder zu spät, Spieler besetzten denselben Raum, Bälle wurden hinter die erwartete Bewegung gespielt. Dem Offensivspiel fehlte regelmäßig die Abstimmung. Noch deutlicher wurde das in der Schlussphase. Trotz mehrerer vielversprechender Situationen machten sich die Verts das Leben mitunter selbst schwer – durch Stückwerk und Missverständnisse. Dünkirchen musste nicht einmal immer perfekt verteidigen, um die Gefahr zu bereinigen. Ein deutlicher Kontrast zu den Automatismen, die in den ersten fünf Spieltagen zu sehen waren.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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