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·25. September 2026

ASSE: Die Tops und Flops der Verts zum Saisonstart

Artikelbild:ASSE: Die Tops und Flops der Verts zum Saisonstart

Sechzehn von einundzwanzig möglichen Punkten. Der Saisonstart der ASSE unter Ian Cathro erlaubt bereits eine erste Bilanz, mit Neuzugängen, die sich im Handumdrehen etabliert haben, wiedererstarkten Führungsspielern und einer Position, die auf den Rängen langsam für Gesprächsstoff sorgt.

Sieben Spieltage, 630 Minuten Spielzeit. Drei Stéphanois haben sie alle absolviert, ohne Ausnahme. Zwei von ihnen kamen in diesem Sommer und stehen folgerichtig in unseren Tops. Der Dritte findet sich dagegen auf der anderen Seite der Linie wieder. Denn selbst bei einem so soliden Start sind nicht alle gleich gut dran.


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Sohaib Naïr, mit erhobenem Haupt

Er kam in diesem Sommer, ohne großes Aufsehen zu erregen. Sieben Spiele später hat sich der Algerier als einer der stärksten Männer der Stéphanoiser Abwehr etabliert. Robust in den Zweikämpfen, brachte Sohaib Naïr vor allem das mit, was den Grünen manchmal fehlte: ein echtes Kopfballspiel, im eigenen Strafraum ebenso wie bei gegnerischen Standards.

Neben Julien Le Cardinal bildet er ein vielversprechendes Innenverteidiger-Duo. Noch ist nicht alles perfekt, die Abläufe müssen weiter verfeinert werden, und der Auftritt gegen Metz zeigte, dass er noch in Schwierigkeiten gebracht werden kann. Aber die grundsätzliche Tendenz ist positiv. Jedenfalls genug, um ihm die Tür zur algerischen Nationalmannschaft zu öffnen. Nicht schlecht, für den ersten Sommer im Forez.

Aron Csongvai, der Magnet im Mittelfeld

In den Zusammenfassungen fällt er selten auf. Wenn er nicht da ist, merkt man es sofort. Nur war er bisher eben immer da: Aron Csongvai hat seit dem Wiederbeginn der Meisterschaft nicht eine einzige Minute verpasst, genau wie Naïr und Gautier Larsonneur.

Der Ungar erledigt die Drecksarbeit vor der Abwehr. Er schließt die Räume, erobert Bälle und bringt dann die Maschinerie ins Laufen. Als erster Aufbauspieler der Grünen wechselt er zwischen Kurzpassspiel zur Absicherung und langen Bällen, um die erste gegnerische Linie zu überspielen. Dieses doppelte Profil hat das Stéphanoiser Spiel schnell verändert. Ian Cathro hat sich nicht geirrt: Csongvai ist bereits ein Baustein, den man in seinem System nicht anfasst.

Irvin Cardona, die Wiedergeburt bei der ASSE

Vier Tore, vier Vorlagen. Zu diesem Zeitpunkt der Saison sorgt die Statistik des maltesischen Nationalspielers durchaus für ein Lächeln bei denen, die ihn etwas vorschnell abgeschrieben hatten. Irvin Cardona blüht wieder auf, und das ist sichtbar: präsenter im letzten Abschluss, aber auch freier in seinen Bewegungen.

Der einzige Wermutstropfen sind seine letzten beiden Spiele. Ohne Treffer gegen Dunkerque und dann gegen Metz blieb der Zähler stehen. Nach einem solchen Start ist das noch kein Grund zur Sorge. Aber damit aus diesem Saisonbeginn mehr wird als nur eine starke Phase, muss er nach der Unterbrechung schnell wieder den Weg ins Netz finden.

Augustine Boakye, im goldenen Alter

Er kommt nicht aus dem Nichts. Der Ghanaer hatte bereits in der vergangenen Saison stark abgeliefert, und nun bestätigt er das nur. Vier Tore in seinen letzten vier Spielen, dazu drei Vorlagen: Augustine Boakye hat bei jeder Offensivaktion der Grünen Gewicht.

Der Trainerwechsel hätte ihn aus dem Takt bringen können. Das Gegenteil ist eingetreten. Der Spielmacher hat die Vorgaben von Ian Cathro perfekt verinnerlicht und scheint wie gemacht für seine neue Positionierung. Mit 25 Jahren vermittelt er den Eindruck, den Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht zu haben. Bleibt die Frage, wie lange Saint-Étienne ihn auf diesem Niveau halten kann, ohne Blicke auf sich zu ziehen.

Eine Erwähnung schließlich noch für Jakob Breum. Der Däne hätte in dieses Ranking vollkommen hineingepasst, so sehr setzt er sich bereits als echter Playmaker der Mannschaft durch, mit einem Talent, das die Ligue 2 klar überragt. Seine Verletzung hat ihn lediglich um einen Teil der Spiele gebracht. Er wird noch auf sich aufmerksam machen.

Gautier Larsonneur, der Torhüter, der bei der ASSE nicht den Unterschied macht

Es ist schwer, auf eine Mannschaft einzudreschen, die sechzehn von einundzwanzig Punkten geholt hat. Dennoch fällt in der Kritik immer wieder ein Name, und es ist der des letzten Mannes. Gautier Larsonneur hat wie Naïr und Csongvai jede Minute gespielt. Damit endet der Vergleich auch schon.

Das Problem ist kein spektakulärer Patzer. Es ist fast das Gegenteil. Der Stéphanoiser Schlussmann wird nur selten geprüft, gewinnt seiner Mannschaft aber keine Punkte. Und genau das beginnt man ihm vorzuwerfen: dass er nie die Parade auspackt, die ein Spiel kippen lässt – nach bereits zwei komplizierten Spielzeiten im Tor.

Reicht das schon, um Mamour Ndiaye ins kalte Wasser zu werfen? Zu früh, um das zu behaupten. Aber die Verantwortlichen in Saint-Étienne haben für den Fall eines Leistungsabfalls vorgesorgt. Die Botschaft ist klar: Der Platz ist nicht mehr garantiert. Nun ist Larsonneur auf dem Platz gefragt, mit der einzigen Antwort, die in Geoffroy-Guichard zählt.

ASSE: Die linke Seite, die vergessene Baustelle des Transferfensters

Der zweite Flop trägt keine Nummer. Er steckt in einem Feld, das bei der Sommerrekrutierung leer geblieben ist: Es kam kein Linksverteidiger. Maxime Bernauer hat die Übergangslösung zwar sehr ordentlich, seriös und ohne großes Aufsehen gemeistert. Aber mangels Alternative wird der frühere Spieler des Paris FC je nach Bedarf zwischen der linken Seite und dem Mittelfeld hin- und hergeschoben.

Ben Old kommt seit seinem Startelfeinsatz in Metz langsam besser in Fahrt. Noch nicht genug, um wirklich voll zu überzeugen. Der Kontrast zur anderen Seite ist auffällig: Rechts hat Kevin Pedro das Problem gelöst und jede Diskussion beendet. Links geht die ASSE dagegen weiterhin mit einigen Fragezeichen voran.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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