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·27. September 2026

ASSE: Eine erstaunliche taktische Metamorphose für die Grünen

Artikelbild:ASSE: Eine erstaunliche taktische Metamorphose für die Grünen

Nach sieben Spieltagen in der Ligue 2 nimmt Peuple Vert den Saisonstart der ASSE-Spieler genau unter die Lupe. Maxime Bernauer, der ursprünglich mit dem Status eines gelernten Innenverteidigers kam, hat sich für den Trainerstab von Saint-Étienne zu einem echten Schweizer Taschenmesser entwickelt. 

Zunächst im Mittelfeld an der Seite von Aron Csongvai aufgestellt, dann als Linksverteidiger ausgeholfen und schließlich beim Spitzenspiel in Metz wieder ins Zentrum zurückgekehrt, hilft der 28-Jährige mit viel Spielintelligenz überall dort aus, wo man ihn braucht. Sein erster Treffer für die ASSE gegen den MHSC war zwar ein Highlight, doch sein größter Beitrag liegt vor allem in seiner Ballsicherheit und der Sauberkeit seines Aufbauspiels.


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Ein Innenverteidiger, der für die ASSE zum Schweizer Taschenmesser geworden ist

Maxime Bernauer, der im Winter 2025 zur Verstärkung der Defensive kam, erlebt unter dem grünen Trikot einen besonders ungewöhnlichen Saisonstart. Obwohl seine bevorzugte Position weiterhin die Innenverteidigung ist, reiht er seit dem Anpfiff der Meisterschaft Startelfeinsätze und Umstellungen aneinander. 

Zunächst wurde er im zentralen Mittelfeld neben Csongvai eingesetzt, um mehr Ruhe in den Spielaufbau zu bringen. Danach stopfte er auf der linken Abwehrseite die Lücken der ASSE, bevor er in Metz erneut ins Mittelfeld rückte. Mit 7 Einsätzen in der Startelf und durchschnittlich 88 Minuten pro Spiel hat sich Bernauer als unverzichtbare Stütze der Mannschaft etabliert, deren Vielseitigkeit sich als äußerst wertvoll erweist.

Herausragende Aufbauqualität im Spielaufbau

Die Analyse seines Data’Scout-Profils zeigt klar, was die größte Stärke von Maxime Bernauer ist: seine Fähigkeit, das Spiel zu ordnen und einen makellosen Ballvortrag sicherzustellen. Im Bereich des Spielaufbaus erreicht die Nummer Sechs der ASSE das 100. Perzentil bei empfangenen und erfolgreichen Pässen, dazu das 98. Perzentil bei Vorwärtspässen und das 87. Perzentil bei progressiven Pässen. 

Diese Zahlen spiegeln eine seltene technische Sicherheit unter Druck wider, die es ihm erlaubt, jeden Ball gewinnbringend zu verarbeiten. Sein Spielverständnis zeigt sich auch in der Offensive, wo er beim Zuspiel ins letzte Drittel im 98. Perzentil liegt. Diese Fähigkeit, das Tempo vorzugeben, erklärt, warum Data’Scout ihn in der Ligue 2 auf Rang 4 im Profil „Tiefer Spielmacher“ mit einem Leistungsindex von 55 einordnet.

Ein defensiver und physischer Beitrag mit mehr Einschränkungen

So sehr seine fußballerische Qualität überzeugt, wirft sein Profil auf rein athletischer und defensiver Ebene mehr Fragen auf, wenn er im Mittelfeld oder auf einer Außenbahn spielt. Bernauer liegt beim Anteil geführter Defensivduelle im 42. Perzentil und bei der Quote gewonnener Duelle im 36. Perzentil, dazu kommt ein geringes Interceptions-Volumen, das im 13. Perzentil stagniert.

Sein Einsatz für die ASSE ist mit dem 78. Perzentil bei der insgesamt zurückgelegten Distanz und dem 76. Perzentil bei der Höchstgeschwindigkeit durchaus beachtlich, doch seinem Profil fehlt es etwas an Durchschlagskraft bei wiederholten Aktionen. So erreicht er nur das 16. Perzentil bei der Anzahl der Sprints und das 13. Perzentil bei der im Sprint zurückgelegten Distanz, was seine Fähigkeit mitunter einschränkt, Räume schnell zu schließen oder sich körperlich gegen gegnerische Mittelfeldspieler durchzusetzen.

Bernauers erster Aufbau als Waffe für die ASSE

Im letzten Drittel ist Bernauers Rolle klar auf die Vorbereitung und weniger auf den Abschluss ausgerichtet. Auch wenn ihm gegen Montpellier ein großartiger Treffer gelang, bleiben seine Daten bei der direkten Kreation eher bescheiden: 10. Perzentil bei Schlüsselpässen, 31. Perzentil bei Pässen in den Strafraum und 9. Perzentil bei erfolgreichen Flanken. 

Parallel dazu führt Data’Scout ihn in der Ligue 2 auf Rang 23 im Profil „Defensiver Außenverteidiger“ mit einer Note von 46. Das bestätigt, dass sein Beitrag – unabhängig von Bahn oder Position – nicht über Tiefenläufe oder Eins-gegen-eins-Aktionen kommt, sondern vielmehr über seine Fähigkeit, aus der Tiefe als Ausgangspunkt für Angriffe zu dienen. Wenn er als Außenverteidiger spielt, rückt der ehemalige Spieler aus Le Mans übrigens oft ins Zentrum ein. Maxime Bernauer fungiert dann als dritter Sechser, wenn die ASSE den Ball hat.

Die Note für Maxime Bernauer: 6/10

Der Saisonstart von Maxime Bernauer ist seriös und von viel Pragmatismus geprägt. Auf Positionen eingesetzt, die nicht natürlich seine sind, lässt der Bretone seine taktische Intelligenz und seine Passqualität sprechen, um den Spielaufbau der ASSE zu stabilisieren.

Auch wenn er logischerweise gewisse Grenzen bei körperlicher Präsenz, defensiver Aggressivität oder Handlungsschnelligkeit auf den Außen offenbart, macht ihn seine Fähigkeit, sich in verschiedene Systeme einzufügen, ohne dabei seine technische Sauberkeit zu verlieren, zu einem unverzichtbaren Element in der Rotation von Saint-Étienne. Ein wertvoller und disziplinierter Mannschaftsspieler.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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