ASSE: Ex-Coach rätselt über das Mittelfeld der Grün-Weißen | OneFootball

ASSE: Ex-Coach rätselt über das Mittelfeld der Grün-Weißen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Peuple-Vert.fr

Peuple-Vert.fr

·15. September 2026

ASSE: Ex-Coach rätselt über das Mittelfeld der Grün-Weißen

Artikelbild:ASSE: Ex-Coach rätselt über das Mittelfeld der Grün-Weißen

Laurent Roussey hat sich mit dem Gleichgewicht im Mittelfeld der ASSE beschäftigt. Zu Gast beim Medium La Voix des Verts lieferte der frühere Trainer aus Saint-Étienne seine Analyse zur Kombination von Áron Csongvai und Tamar Svetlin. Zwei Spieler, deren Profile er als sehr ähnlich einstuft, mit einer zentralen Frage: Nutzt Saint-Étienne die Qualitäten seines Mittelfelds wirklich voll aus?

Das Mittelfeld gehört zu den Bereichen, die bei der ASSE stark umgebaut wurden. Áron Csongvai und Tamar Svetlin haben sich in den Entscheidungen von Ian Cathro festgespielt und bieten dem Trainer zwei Spieler, die sich am Spielaufbau beteiligen und zugleich viel Arbeit gegen den Ball leisten können. Ihr Zusammenspiel trägt zur vom Staff gesuchten Balance bei, doch die Ergänzung der beiden kann auch Fragen aufwerfen, wenn Saint-Étienne in den letzten dreißig Metern mehr Präsenz bringen muss. Genau an diesem Punkt setzte Laurent Roussey an. Der frühere Trainer der Verts stellt den individuellen Wert der beiden Mittelfeldspieler nicht infrage. Seine Analyse betrifft eher die Art und Weise, wie sich ihre Eigenschaften im System von Saint-Étienne ergänzen.


OneFootball Videos


Roussey hält Csongvai und Svetlin für zu ähnlich

Bei La Voix des Verts erklärte Laurent Roussey, warum ihn diese Kombination von Beginn an beschäftigt. "Wenn man diese beiden Spieler nimmt, sage ich tatsächlich von Anfang an, dass sie praktisch ein identisches Profil haben." Diese Nähe ist je nach gewählter Organisation nicht unbedingt problematisch. Der frühere Trainer der ASSE meint insbesondere, dass ihre Präsenz zusätzlichen Schutz bieten kann, wenn ein offensiverer Spieler wie Jakob Breum vor ihnen spielt.

"Aber diese beiden Profile, wenn Breum vor ihnen spielt, entlasten Breum vielleicht, wenn du so willst, in der Defensivarbeit." Die Idee ist klar: Mit zwei Mittelfeldspielern, die hinter ihm das Gleichgewicht halten können, kann der Däne zwischen den Linien mehr Freiheit genießen. Breum kann seine Aktivität dann stärker auf Kreativität, offensive Laufwege und die Verbindungen zu den Stürmern konzentrieren.

Rousseys Überlegung geht jedoch noch weiter. Aus seiner Sicht hat diese Organisation auch eine Grenze, wenn die beiden tiefer postierten Spieler nicht genügend Unterschiede in ihrer Art zeigen, den Raum zu besetzen. Die ASSE hätte dann zwei ähnliche Profile dort, wo eine deutlichere Ergänzung andere Lösungen bringen könnte.

Fehlt der ASSE ein Box-to-Box-Profil?

Seinen größten Vorbehalt formuliert Laurent Roussey bei der Fähigkeit, nach vorne zu stoßen. "Aber wenn Breum da ist, sollte einer von beiden ein Box-to-Box-Spieler sein. Das ist er nicht. Das ist ein Gedanke, den ich habe. Für die Mannschaft holst du in einem solchen System nicht das Maximum heraus aus dem, was möglich wäre."

Der frühere Trainer aus Saint-Étienne ist also der Ansicht, dass ein Mittelfeldspieler, der vermehrt Läufe in den gegnerischen Strafraum macht, dieser Organisation eine andere Dimension geben würde. Diese Sichtweise verurteilt die Kombination Csongvai-Svetlin nicht. Sie wirft eher die Frage nach ihrer Nutzung je nach Spielverlauf und dem Profil des dritten Mittelfeldspielers auf. In einer Mannschaft, die regelmäßig den Ball kontrollieren will, kann der Beitrag eines Spielers, der mit seinen Läufen eine Linie durchbricht, die Kräfteverhältnisse klar verändern.

Diese Frage stellt sich auch nach der ersten Saisonniederlage in Dünkirchen (2:1). Die ASSE hatte Schwierigkeiten, ihr Tempo zu halten und nach der Pause ihre Kontrolle durchzusetzen. Ian Cathro selbst hatte nach dem Spiel eingeräumt, dass seine Mannschaft Mühe hatte, die Kontrolle über die Partie zu behalten.

Für Ian Cathro wird es darum gehen, das beste Gleichgewicht zu finden, ohne die Qualitäten zu verlieren, die Csongvai und Svetlin bereits eingebracht haben. Der Erste spielt eine wichtige Rolle im ersten Spielaufbau, während der Zweite an der Balleroberung und der Ballzirkulation beteiligt ist. Die von Laurent Roussey aufgeworfene Frage liegt woanders: Würde die ASSE davon profitieren, wenn bei Breum vor ihnen ein Mittelfeldspieler dabei wäre, der stärker auf Vorwärtsdrang ausgerichtet ist? Die nächsten Spiele werden darauf erste Antworten liefern.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen