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·26. September 2026
ASSE – FC Nantes: Die Grünen schlagen Nantes!

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·26. September 2026

Nachdem die ASSE ihre Saison in der Liga endlich auf dem Rasen von Bourges eröffnet hatte, stand an diesem Samstag im Stade Salif-Keita wieder der LFFP-Pokal auf dem Programm, mit dem Heimspiel gegen den FC Nantes. Gegen einen Erstligisten bestätigten die Vertes ihren Aufwärtstrend und setzten sich dank Toren von Sarah Cambot und Inna Hlushchenko in der Nachspielzeit mit 2:0 durch. Ein prestigeträchtiger Erfolg, der den Stéphanoises zudem ermöglicht, Nantes in der Gesamtwertung des Wettbewerbs zu überholen.
Nantes ging allerdings mit vier Punkten aus zwei Spielen und Platz fünf in der Tabelle in diese Partie. Die Canaries waren im LFFP-Pokal noch ungeschlagen, trotz eines schwierigeren Saisonstarts in der Liga. Diese Auswärtsreise bedeutete auch das Wiedersehen mit zwei ehemaligen Vertes, Adèle Connesson und Moira Kelley. Die Spielerinnen aus Nantes bestimmten lange Zeit mit ihrer technischen und körperlichen Überlegenheit das Geschehen, vor allem in der ersten Halbzeit.
Die ASSE hingegen kam mit mehr Selbstvertrauen. Nach zwei Unentschieden gegen Thonon Évian und Le Mans (1:1) hatten die Spielerinnen von Yannick Chandioux ihren ersten Sieg in der Seconde Ligue in Bourges (0:3) geholt. Zudem waren sie auch perfekt in den LFFP-Pokal gestartet, mit einem Erfolg gegen Roubaix-Wervicq (4:2). Gegen Nantes bestätigten die Vertes diese gute Form mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel des Wettbewerbs.
Startelf: Viñoly – Couasnon – Felden – Kack – Sierra – Bataillard (K) – Corboz – Isgrig – Chamsoudine – Žufánková – Scannapieco.
Yannick Chandioux nahm für dieses Spitzenspiel im Stade Salif-Keita nur sehr wenige Änderungen vor. Ninon Blanchard, die sich gegen Bourges gegen Ende der Partie verletzt hatte, wurde geschont und wird positionsgetreu durch Mathilde Kack ersetzt. Sarah Cambot sitzt damit erstmals in dieser Saison auf der Bank. Tyler Isgrig kehrt auf die linke Seite in die Startelf zurück. Jana Žufánková steht ihrerseits erstmals im Grünen Trikot von Beginn an auf dem Platz. Erwähnenswert ist zudem die Präsenz von Céleste Delcroix, die gerade erst von der U20-Weltmeisterschaft zurückgekehrt ist, auf der Bank. Ebenso wie die Anwesenheit der jungen Sara Mujdzic (2008).
Gleich zu Beginn der Partie sieht Mathilde Kack nach einem Vorstoß der ehemaligen Stéphanoise Adèle Connesson Gelb (3.). Nach dem anschließenden Freistoß macht eine weitere ehemalige Verte auf sich aufmerksam. Moira Kelley nimmt den Ball direkt mit dem Fuß, verfehlt das Tor aber deutlich (4.). Die erste Halbzeit ist hart umkämpft. Räume und Chancen sind rar. Nantes zeigt jedoch technische und körperliche Überlegenheit. Die Spielerinnen aus Nantes haben mehr Ballbesitz und geben das Tempo vor. Die Vertes halten in den Zweikämpfen dagegen, schaffen es aber nicht, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen.
In dieser ersten Viertelstunde passiert wenig. Die größte Szene gehört Nantes. Connesson nimmt den Ball volley, doch ihr Versuch geht knapp drüber (14.). Die erste gefährliche Aktion der Stéphanoises kommt über die linke Seite. Chamsoudine löst sich von ihrer Gegenspielerin und spielt eine flache Hereingabe. Die Torhüterin wirft sich hinein und fängt den Ball am ersten Pfosten (17.). Danach bleibt es beim gleichen Bild. Nantes behält die Kontrolle und bestimmt den Rhythmus. Die ASSE ist vor allem in der Defensive gefordert und versucht, Umschaltsituationen zu nutzen. Klare Chancen bleiben auf beiden Seiten selten.
Die Vertes geraten gegen Ende der ersten Halbzeit stärker unter Druck. Nantes drängt, die Stéphanoises ziehen sich zurück. Connesson schickt Denizot mit einem tiefen Ball in den Strafraum. Diese setzt den Ball neben das Tor (44.). Im Gegenzug antwortet die ASSE sofort. Žufánková bedient Isgrig frei vor dem Tor. Die Amerikanerin schießt direkt in die Handschuhe der Torhüterin (44.). In der Nachspielzeit gewinnen die Vertes noch einmal etwas an Schwung. Eine letzte klare Torchance können sie sich jedoch nicht mehr erspielen. Der Schiedsrichter schickt beide Teams schließlich mit einem Unentschieden in die Kabinen. Nantes hatte diese erste Halbzeit insgesamt besser im Griff.
Nach dem Seitenwechsel bleibt die Partie sehr umkämpft. Zunächst wird Nantes gefährlich. Viñoly fängt einen zu harmlosen Abschluss von Margaux Vairon sicher ab (50.) und setzt sich dann bei einem Freistoß von Nantes in der Luft durch (51.). Danach übernehmen die Vertes nach und nach die Kontrolle. Sie setzen vor allem über die rechte Seite Akzente, insbesondere mit den Läufen von Žufánková und Sierra. Chamsoudine wird nach einer Hereingabe in den Rückraum im Strafraum gefunden, doch ihr Abschluss wird geblockt (57.). Eine Minute später zeigt Sofie Nielsen-Grøn eine überragende Doppelparade. Die Torhüterin pariert zunächst gegen Isgrig und anschließend auch gegen den Nachschuss von Žufánková (58.). Das ist die bislang größte Chance des Spiels.
Yannick Chandioux nutzt diese starke Phase, um umzustellen. Žufánková, Chamsoudine und Scannapieco machen Platz für Hlushchenko, Chicha Douvier und Sarah Cambot (64.). Damit bringt der Trainer das Offensivtrio, das bereits in Bourges begonnen hatte. Die Eingewechselten sorgen sofort weiter für Druck. Hlushchenko versucht es zunächst aus der Distanz (66.), wird dann von Cambot in die Tiefe geschickt, kann aber nicht vollenden (68.). Die ASSE drängt nun immer stärker. Cambot nutzt einen schlecht geklärten Ball und legt perfekt zurück auf Felden. Die Verteidigerin schießt aus kurzer Distanz, doch Nielsen-Grøn rettet Nantes erneut (73.). Danach verfehlt Cambot per Freistoß nur knapp den Winkel (76.).
Die starke Phase der Stéphanoises hält an. Sierra versucht es mit einem flachen Schuss, der das Tor um wenige Zentimeter verfehlt (77.). Direkt danach zieht Chicha Douvier aus der Distanz ab. Ihr Schuss klatscht an die Latte (78.). Seit dem Dreifachwechsel hat Nantes deutlich mehr Probleme. Die Vertes dominieren, aber das Glück fehlt weiterhin. Yannick Chandioux nimmt in den letzten Minuten seine letzten Anpassungen vor. Louna Belhout-Achi und Céleste Delcroix ersetzen Tyler Isgrig und Roxane Couasnon (85.). Gleichzeitig muss Moira Kelley verletzt vom Platz. Da Nantes bereits alle Wechsel vorgenommen hat, beendet das Team die Partie in Unterzahl.
Die Schlussphase wird völlig verrückt. Zunächst ist Viñoly bei einer tückischen Hereingabe aufs Tor aufmerksam und fängt den Ball sicher (87.). Dann erlebt die ASSE einen gewaltigen Schreckmoment. Ein schlechter Spielaufbau beschert Noémie Potier eine goldene Gelegenheit, doch ihr Abschluss geht am Tor vorbei, obwohl es fast leer war (90.).
Am Ende werden die Vertes doch noch belohnt. Nach einem schlecht geklärten Ball der Nantes-Abwehr taucht Hlushchenko im Strafraum auf und trifft zum 1:0 (90.+1). Nachdem die ASSE in der zweiten Halbzeit enormen Druck aufgebaut hatte, reißt sie den Sieg in der Nachspielzeit noch an sich. Die Vertes machen den Erfolg nach einem weiteren Konter tief in der Nachspielzeit endgültig klar: Faustine Bataillard findet Sarah Cambot im Strafraum, die Angreiferin überwindet die Torhüterin und trifft zum 2:0 (90.+4).
Mit diesem 2:0-Erfolg gegen den FC Nantes setzt die ASSE ihre makellose Bilanz im LFFP-Pokal fort. Die Vertes waren mit einem Sieg gegen Roubaix-Wervicq (4:2) in den Wettbewerb gestartet. Zwei Spiele, zwei Siege und sechs erzielte Tore: Die Bilanz der Mannschaft von Yannick Chandioux ist perfekt. Dieser Erfolg gegen einen Erstligisten bestätigt zudem die gute Form der Stéphanoises.
Nun steht zunächst eine längere Pause an. Da die Vertes am vierten Spieltag der Seconde Ligue spielfrei sind, kehren sie erst am 18. Oktober in den Wettbewerb zurück. Dann empfangen sie Metz im Stade Salif-Keita. Ein Spitzenspiel gegen den aktuellen Tabellenführer und ein weiterer wichtiger Härtetest für die ASSE.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































