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·6. September 2026

ASSE: „Geiselnahme mit Lösegeldforderung an die Liga“

Artikelbild:ASSE: „Geiselnahme mit Lösegeldforderung an die Liga“

ASSE – « Manche schauen die Dinge an, wie sie sind, und fragen sich, warum. Ich träume von Dingen, die es nie gegeben hat, und frage mich: Warum nicht? » George Bernard Shaw

THE FINAL COUNTDOWN VON MICHELINE (AUS DER BUCHHALTUNG) ROAD TO LIGUE 1 = 62 - 15 = -47 PUNKTE:


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« Fünf Siege in Folge. Fünfzehn Punkte auf dem Konto. Micheline musste dreimal nachprüfen: Nein, das ist kein Eingabefehler. Sie denkt schon darüber nach, ihre Excel-Tabelle durch eine größere Excel-Datei zu ersetzen. Außergewöhnliche Buchhaltungslage: fünf Siege, fünfzehn Punkte und ein besorgniserregendes Defizit … an Niederlagen. Micheline fragt die Vereinsführung, ob sie das Glück zurückstellen soll. Antwort: Nein. Ausnahmsweise lassen wir es laufen. »

Hallo, Ihr Groupies,

Euer Cowboy JossRandall ist zurück, für Episode 5 der Chroniken, nach diesem großartigen ASSEMHSC vom 5. September, in einem brodelnden Chaudron, wieder mit seinen beiden voll einsatzfähigen Lungen! Und schon wieder ein magischer Abend. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich das Stadion mit dem ernüchterten Gesichtsausdruck eines Typen verlassen habe, der gerade seine Zigarre mit seinem Lottogewinnschein angezündet hat!

Fünf. Das ist die Zahl des Tages! Fünf Siege zum Auftakt.

In diesem Stadium ist das kein guter Start mehr, das ist eine Geiselnahme mit Lösegeldforderung an die Meisterschaft. Fünf Siege. Fünf Spiele. Fünfzehn Punkte. Und jetzt schon ein kleines Stück Geschichte in der Gesäßtasche.

Denn unsere ASSE hat ganz einfach den besten Saisonstart ihrer Geschichte hingelegt. Mit diesen fünfzehn Punkten aus fünfzehn möglichen geht es jetzt darum, einen Rekord zu jagen: den des FC Metz 2018–2019 mit sieben Auftaktsiegen in Folge.

Also lasst uns verrückt sein. Groß träumen. Schließlich entwickelt man, wenn man so lange ASSE-Fan war, eine Fähigkeit, an das Unmögliche zu glauben, die Don Quijote wie einen Buchhalter der Banque de France aussehen ließe.

Als Nächstes kommt Dunkerque. Aber bevor wir über morgen reden, reden wir über dieses wunderbare Gestern. Denn was wir am Samstagabend gesehen haben, meine Jungs, das war aller Ehren wert. Solche Abende sind doch deutlich angenehmer, als barfuß auf eine Wespe zu treten!

Kapitel 1: OHNE KONTROLLE IST KRAFT NICHTS für die ASSE

Erinnert Ihr Euch an diese alte Pirelli-Werbung? « Ohne Kontrolle ist Kraft nichts. »

Nun, am Samstag hatte die ASSE an allen vier Ecken Pirelli aufgezogen. Sogar am Ersatzrad. Denn Kraft hatte die ASSE. Vor allem aber hatte sie endlich die Kontrolle. Über das Spiel, das Ergebnis, die Ereignisse.

Montpellier war mit seinem kleinen Handbuch des perfekten Nervtöters gekommen: tiefer Block, enge Linien, wenig Raum, viele Leute hinter dem Ball. Kurz gesagt: die Art von Organisation, die einen Fußballplatz schnell in eine Tiefgarage verwandelt.

Doch die ASSE ist nicht kopflos gegen die Wand gerannt. Sie hat sie umgangen. Sie hat sie verschoben. Und am Ende hat sie sie eingerissen. Und genau da, finde ich, wird diese ASSE interessant. Diese Verts versuchen nicht mehr, Pässe zu sammeln wie ein Beamter Essensgutscheine. Sie sucht die Lücke. Und wenn sie sie findet, setzt sie den Fuß hinein mit der Feinfühligkeit eines Gerichtsvollziehers bei einem schlechten Zahler.

Es geht vertikal. Es geht schnell. Es geht nach vorn. Und wenn sich Raum öffnet, schlüpfen die Verts hinein wie ein Wurm in eine überreife Birne.

Am bemerkenswertesten ist letztlich dieser neue Eindruck kollektiver Stärke. Hinten ist es sauber. Im Mittelfeld wird gearbeitet, verschoben, zugebissen. Und vorn wird zugestochen.

Montpellier hatte seine Momente. Aber die ASSE ließ ihm vor allem Krümel. Eine Chance hier, ein Schuss da. Und der Rest: Vorhang zu.

Und hinter diesem Vorhang hielt sich FRANZ_MAXIME_BECKEN_BERNAUER (ganz mühelos, da er überhaupt nicht die Art Mensch ist, der sich schlagen lässt) plötzlich für einen Stürmer von Weltklasse. Eine sublime Direktabnahme, genau in den Winkel der Seele, und schon beginnt der Chaudron vor Glück zu husten. Mit den Kumpels hatten wir Blicke, die so verschwammen wie zwei Bauern bei einer Erbschaft! Magisch. Also jaaaaa, am Anfang der Aktion war da ein Foul von CSON_DE_LA_RIVIÈRE_GVAI, aber das ist uns egal, weil beim Tor von Montpellier direkt danach auch Abseits war, würde ich diesem kleinen schlechten Verlierer Papus CAMARA antworten, mit einem Lächeln so schief wie der Fuß eines Louis-XIII-Stuhls.

Dann hat AUGUSTINE_BOAKYE_LE_TOUR entschieden, dass dieses 1:1 ein bisschen zu knauserig war. Also hat er in weniger Zeit, als eine Politessen braucht, um den Witz eines Polizisten zu verstehen, aus fünfundzwanzig Metern die Boden-Luft-Rakete ausgepackt. BOOM! Und wenn das so abgeht, muss selbst der gegnerische Torwart Lust bekommen, ein Sabbatical zu beantragen.

Und dann ist da noch CARDONA_QUE_L'AMOUUUUR. Einer, der drauf und dran ist, seine beste Saison im grünen Trikot zu spielen! Zwei Assists. Das erste Geschenk für BERN_HAPPY_AUER, das zweite für L'AFFAIRE_JOSH_DUFFUS.

Die PATTE_CARDONARA eben, inzwischen der Typ, der mit drei Flaschen ins Restaurant kommt und fragt: « Habt Ihr Gläser genommen? ».

Besondere Erwähnung auch für CSONGVAI_QUE_VAILLE, den Koloss IL_ÉTAIT_UN_PETIT_NAÏR und LARGUEZ_LES_TAMAR_SVETLIN, die im Schatten die Arbeit gemacht haben, die nicht immer in den YouTube-Zusammenschnitten landet, aber den anderen ermöglicht zu glänzen. Fußball ist manchmal wie Kochen: Wenn das Gericht hervorragend ist, lobt man den Koch; oft vergisst man den, der die Kartoffeln geschält hat.

Und ganz persönlich war ich besonders RAVI_JAKOB, unseren BREUM_DU_TIGRE wiederzusehen. Denn so ein guter Spieler auf der Bank ist wie eine gute Flasche im Keller: Sie macht keinen Lärm, aber sie beruhigt.

Diese ASSE gewinnt nicht mehr nur Spiele. Diese ASSE besitzt inzwischen etwas, das viel interessanter ist als eine bloße Serie. Sie beginnt, eine Identität zu zeigen und eine Art durchzusetzen, wie sie diese Spiele gewinnt.

Und das ist für die Konkurrenz deutlich beunruhigender.

Kapitel 2: DER CHAUDRON, EIN ERHABENER RAHMEN FÜR DIESE HALSKETTE MIT DREI DIAMANTEN

Es gibt Abende, an denen Geoffroy-Guichard wie ein großes Stadion wirkt. Und dann gibt es Abende, an denen Geoffroy-Guichard wie ein kollektiver Nervenzusammenbruch wirkt. Am Samstag war es die zweite Variante.

Ausverkauft, ein völlig verrückter Chaudron, zwei Kops im Ausnahmezustand, … aber ohne Feuer.

Und am Ende, Leute, kann man vielleicht auch die Gipfel erreichen, ohne das Stadion in einen städtischen Grillplatz zu verwandeln, oder? Das „animierte“ Tifo des Kop Sud war ganz einfach magisch. Ganz große Kunst. Bravo, Jungs.

Das zeigt: Wenn die Tribünen sprechen wollen, brauchen sie nicht zwingend Pyro, um etwas zu sagen. Und während die Tribünen die Wände erzittern ließen, hatten die Spieler beschlossen, ein kleines Schmuckstück zu bauen.

Eine Halskette mit drei Diamanten. Drei sublime Tore.

MAXIME_BERN_HAPPY_AUER. AUGUSTINE_BOAKYE_PROFITE_LE_CRIME. L'AFFAIRE_JOSH_DUFFUS.

Das erste: chirurgisch. Das zweite: monumental. Das dritte: köstlich.

In diesem Tempo schaut man kein Spiel mehr, man besucht ein Juweliergeschäft.

Und am Dirigentenstab ein Cardona, der die Edelsteine verteilt, als hätte er im Lotto gewonnen. Zwei Assists. Der Kerl ist dabei, zum Weihnachtsmann des Forez zu werden.

Aber für mich hat das dritte Tor einen besonderen Geschmack. Denn DUFFUS, bei seinen ersten Einsätzen nicht unbedingt überzeugend, ist geduldig geblieben. Und vor allem hat IAN_CATHRO_MOTRICES ihm Zeit gegeben. Und noch mehr Zeit. Immer wieder Zeit und Vertrauen. Und am Ende zahlt es der Junge zurück.

Genau das mag ich an CATHRO_Y_A_TOUT_CE_QU'IL_FAUT: das Management des Kaders. Die Rotation. Das Vertrauen, das er offenbar in seinen Kader und seine Jungs hat und das er ihnen wohl auch vermittelt. Niemand wird auf einem Autobahnrastplatz zurückgelassen, alle bleiben eingebunden. Und wenn Dein Einwechselspieler aufs Feld kommt und weiß, dass er wirklich entscheidend werden kann, dann bekommst Du etwas Wertvolles: eine Gruppe. Wahrscheinlich genau das, was uns letztes Jahr gefehlt hat (neben Talent auch).

Und eine Gruppe, die an ihren Trainer glaubt, ist wie eine Bande Ganoven, die an ihren Boss glaubt: Solange der Plan steht, marschieren alle in dieselbe Richtung.

Selbst die Jungen werden am Ende anklopfen. Und mit Cathro fängt sogar die Bank an, wie eine Drohung auszusehen.

Und das ist für eine ASSE, die ganz vorne mitspielen will, eine verdammt gute Nachricht.

FAZIT: (BEWUSSTE) VÖLLEREI

Gut. Fünf Siege. Sechzehn erzielte Tore. Eine Mannschaft, die spielt. Ein Chaudron, der singt. Neuzugänge, die liefern. Ersatzspieler, die zu potenziellen Stammkräften werden.

Und eine Liga, die unsere ASSE langsam mit diesem leicht besorgten Blick anschaut, den einer bekommt, der gerade merkt, dass er vergessen hat, seine Tür abzuschließen.

Also ja, angeblich ist Völlerei eine Sünde. Na und, dann eben verdammt noch mal, ich stehe dazu. Ich habe Lust, gierig zu sein. Sollen sie mich mit einem Geoffroy-Guichard-Abo ins Fegefeuer schicken, das ist mir völlig egal!

Ja, ich habe SCHON jetzt Lust, diese ASSE wieder spielen zu sehen. Ich will schon jetzt beim nächsten Wochenende sein. Ich will sehen, wie weit diese Geschichte, die bislang so köstlich ist, gehen kann. Denn nach den ersten fünf Kapiteln ist der Roman ganz ehrlich richtig gut.

Und wenn einem ein Buch so gut gefällt, schaut man nicht darauf, wie viele Seiten noch übrig sind. Man blättert zur nächsten.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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