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·21. August 2026
ASSE-GF38: "Wer in St-Étienne nicht spielen will, sollte umsatteln"

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Grenoble weiß genau, was es am Samstagabend im Geoffroy-Guichard erwartet. Nach einem verhaltenen Saisonstart will sich der GF38 auf das Unentschieden gegen Metz stützen, um die nächste Stufe zu erreichen. Yohann Magnin, einer der erfahrenen Spieler in Olivier Frapollis Kader, will vor allem nicht, dass die Mannschaft aus dem Département Isère mit einem Minderwertigkeitskomplex ins Forez fährt.
Yohann Magnin, der diesen Sommer nach einer Saison bei CSKA 1948 Sofia nach Grenoble kam, hat schnell eine wichtige Rolle im neuen Projekt von Grenoble eingenommen. Der 29-jährige Mittelfeldspieler bringt mehr als 270 Profispiele mit, darunter 93 in der Ligue 1 und 90 in der Ligue 2. Ausgebildet wurde er in Clermont und war bereits im ersten Testspiel von Grenoble in diesem Sommer zum Kapitän ernannt worden. Seine Erfahrung soll nun einem stark erneuerten Kader helfen. Nach der Niederlage in Dunkerque (4:2) fand der GF38 gegen Metz (0:0) zu mehr Stabilität zurück. Le Dauphiné Libéré sprach schon am zweiten Spieltag von einer geschlosseneren und defensiv stabileren Mannschaft. In Saint-Étienne erwartet Magnin jedoch ein ganz anderes Umfeld.
Yohann Magnin macht keinen Hehl aus dem Reiz dieser Partie. Auch wenn der Mittelfeldspieler aus Grenoble versucht, das Spiel als ganz normalen Ligaspieltag einzuordnen, räumt er ein, dass Geoffroy-Guichard natürlich etwas Besonderes ist.
"Ob wir nach Saint-Étienne oder nach Laval fahren, ist für uns im Kopf dasselbe. Aber natürlich gehört Saint-Étienne zu den schönen Stadien und zu den großen Teams dieser Liga."
Ein Samstagabend im Forez bleibt ein besonderes Ereignis. Magnin bringt es so auf den Punkt: "Wenn man keine Lust hat, an einem Samstagabend in der Ligue 2 in Saint-Étienne zu spielen, dann muss man den Beruf wechseln."
Der frühere Spieler aus Clermont weiß auch, dass einige seiner jungen Teamkollegen ein Umfeld entdecken werden, das sie so kaum kennen. "Wir dürfen uns nicht überraschen lassen, so wie wir es in Dunkerque ein bisschen waren – vom Tempo des Spiels, von der Intensität, auch vom Publikum."
Auch wenn die beiden Kops von der Teilsperre betroffen sind, rechnet Magnin nicht mit Stille: "Ich glaube, die Kops sind geschlossen, aber es wird trotzdem laut sein. Deshalb werden wir uns vielleicht nicht immer so verstehen wie seit Saisonbeginn."
Die Botschaft an die Kabine von Grenoble betrifft vor allem den Spielbeginn. Olivier Frapolli hatte diesen Punkt bereits auf seiner Pressekonferenz betont. Sein Mittelfeldspieler gibt genau dieselbe Sorge weiter. "Wir müssen schnell ins Spiel finden und dürfen nicht überrascht sein, denn ich denke, dass es von Anfang an schnell zur Sache gehen wird."
Die ASSE kommt mit zwei Siegen aus zwei Spielen und sechs erzielten Toren. Grenoble hat seinerseits erst mit dem Unentschieden gegen Metz den ersten Punkt geholt. Der Klub aus dem Département Isère reist also mit einer anderen Dynamik zum Tabellenführer. Magnin will dennoch nicht, dass sich sein Team nur aufs Abwarten beschränkt. "Wir wissen, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die Selbstvertrauen hat. Wir wissen, dass es ein Team ist, das das Spiel nicht verwalten wird, sondern 100 % geben, Druck auf uns ausüben und uns früh anlaufen will."
Grenoble hat in dieser Woche daran gearbeitet, auf diese Aggressivität zu antworten: "Wir wissen, was uns zu Beginn des Spiels erwartet. Jetzt liegt es an uns, die richtigen Mittel zu finden. Wir haben die ganze Woche an Dingen gearbeitet, die wir versuchen werden umzusetzen."
Die Einstellung des Grenoble-Spielers ist positiv: "Ich denke schon, dass wir irgendwann unsere Chance bekommen werden. Dafür müssen wir natürlich auch hinfahren." Und Magnin betont: "Wir fahren auch mit einer offensiven, erobernden Haltung dorthin."
Der GF38 kennt dennoch das Kräfteverhältnis. Magnin gibt offen zu, dass Saint-Étienne wahrscheinlich mehr Ballbesitz haben wird. Das darf sein Team aber nicht dazu verurteilen, die ganze Partie nur vor dem eigenen Strafraum zu verbringen. "Wir wissen genau, dass wir in Saint-Étienne bei all unserem Ehrgeiz nicht das ganze Spiel über den Ball haben werden. Und vielleicht wird sogar Saint-Étienne etwas mehr Ballbesitz haben, aber das ist nicht schlimm."
Grenoble sucht noch nach seinen Automatismen. Neues Trainerteam, viele Neuzugänge, eine neue Achse: Das Projekt, das Olivier Frapolli in diesem Sommer gestartet hat, befindet sich noch im Aufbau. Magnin gehört zusammen mit Maël Corboz im Mittelfeld zu den wichtigsten neuen Gesichtern dieser Mannschaft. Der Klub verpflichtete ihn im Juni nach seiner Zeit in Bulgarien und seiner langen Phase in Clermont.
Der erste Spieltag hat übrigens die aktuellen Grenzen des Kollektivs gezeigt. Magnin spricht ganz offen über das Auswärtsspiel in Dunkerque: "Das war ein Nicht-Spiel von uns." Er ergänzt: "Wir waren noch nie so wenig drin, so abwesend, so klar unterlegen."
Das Unentschieden gegen Metz hat einiges verändert: "Es war wichtig, uns über die Leistung wieder Sicherheit zu holen." Seiner Meinung nach hat Grenoble gelernt, schwierige Phasen besser zu überstehen: "Wir haben weniger Panik bekommen. Wir haben uns etwas tiefer gestellt und mehr verwaltet."
Grenoble kommt nicht in einer komfortablen Lage ins Geoffroy-Guichard. Ein Punkt aus zwei Spielen, eine Mannschaft noch im Aufbau und ein Auswärtsspiel bei einer ASSE, die perfekt in die Saison gestartet ist: Die Herausforderung ist enorm.
Aber Yohann Magnin will nicht, dass der GF38 diese Schwierigkeit als Ausrede benutzt. "Wir setzen uns nicht unter Druck, aber wir wissen, dass wir in der Liga irgendwann auch vorankommen müssen, und ich denke, dass Samstag eine gute Gelegenheit dafür ist."
Seine Aussagen passen zu denen von Olivier Frapolli: Grenoble will der Intensität von Saint-Étienne standhalten, ohne auf das eigene Spiel zu verzichten. Und Magnin weiß, was die erste Voraussetzung ist, um im Chaudron bestehen zu können: der ASSE nicht sofort zu erlauben, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. "Wir wissen, was uns erwartet." Am Samstagabend müssen die Grenobler nun zeigen, dass sie tatsächlich darauf vorbereitet sind.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.
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