Peuple-Vert.fr
·27. August 2026
ASSE: Grünen mit zweitgrößtem Ligue-2-Budget hinter direktem Rivalen

In partnership with
Yahoo sportsPeuple-Vert.fr
·27. August 2026

Auf dem Papier hat die ASSE genug Spielraum. Auf dem Platz hat Geld jedoch noch nie einen Platz in der Ligue 1 garantiert. Fokus auf die Budgets der Ligue-2-Klubs von Sportune.
Fünfunddreißig Millionen Euro. Das soll das Budget der AS Saint-Étienne (ASSE) für diese Saison 2026–2027 sein, und nur ein Klub liegt in der gesamten Liga darüber: der FC Metz mit 40 Millionen. Damit liegt Les Verts vor dem FC Nantes und dem Stade de Reims, die jeweils bei 30 Millionen liegen, und lässt Mannschaften wie die US Boulogne weit hinter sich, die sich mit 7 Millionen begnügen muss, um in derselben Ligue 2 anzutreten.
Die von Sportune veröffentlichte Tabelle lässt keinen Zweifel an der finanziellen Hierarchie der Liga. Die 18 Klubs der Ligue 2 kommen zusammen auf ein Budget von 323,5 Millionen Euro, bei einem theoretischen Durchschnitt von 18 Millionen. Doch dieser Durchschnitt ist trügerisch: Der Median fällt auf 13 Millionen, ein Beleg dafür, dass einige Schwergewichte die Zahlen nach oben ziehen, während die Mehrheit der Klubs mit deutlich weniger auskommen muss.
Metz, wie Saint-Étienne frisch abgestiegen, komplettiert mit Nantes und Reims das Spitzenfeld der Budgets. Ein Trio von Klubs, das erst kürzlich noch zur Elite gehörte und auf dem Papier eigentlich nichts im grauen Mittelfeld einer zweiten Liga verloren hat. Der Abstand zu Boulogne beträgt 33 Millionen Euro, also ein Verhältnis von 5,7 für die Mannschaft aus Metz.
Der einzige Klub mit einem höheren Budget als die ASSE ist ausgerechnet Metz, in den letzten Jahren im gleichen Rhythmus wie Les Verts auf- und abgestiegen und damit ein direkter Konkurrent im Kampf um den sofortigen Wiederaufstieg. Ein Budget von 35 Millionen verschafft Mittel, aber keine Garantien: Die Ligue 2 hat immer wieder erlebt, dass finanzstarke Favoriten den Aufstieg in die Ligue 1 verpasst haben, während sportlich besser geführte Klubs ohne große Ausgaben nach oben marschierten. Die ASSE hat das in der vergangenen Saison schmerzlich erlebt.
Der allgemeine Kontext der Liga bleibt besorgniserregend. 2025 erzielten die Klubs der Ligue 2 zusammen 201,736 Millionen Euro Umsatz ohne Transfergeschäft, bei 417,295 Millionen Betriebsausgaben. Das Ergebnis: ein Nettoverlust von 75,429 Millionen Euro für die gesamte Liga. In diesem wirtschaftlich fragilen Umfeld ist das zweithöchste Budget für die ASSE kein nebensächlicher Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um den Wiederaufstieg anzupeilen, ohne in die Probleme zu geraten, die einen guten Teil der Liga belasten.
Jetzt bleibt nur noch, diese Mittel auf dem Platz in Ergebnisse umzuwandeln – etwas, das Geld allein noch nie anstelle der Spieler geleistet hat. Vorerst wird die ASSE ihrem Status gerecht.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































