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·8. September 2026

ASSE: Ian Cathro plant bereits die Zukunft der Grün-Weißen

Artikelbild:ASSE: Ian Cathro plant bereits die Zukunft der Grün-Weißen

15 von 15 für die ASSE, fünf Siege aus fünf Spielen, ein Offensivfestival mit 3,2 Toren pro Spiel: Saint-Étienne überrollt die Ligue 2 seit Saisonbeginn. Doch hinter diesen beeindruckenden Zahlen verdient vor allem das akribische Management von Ian Cathro besondere Aufmerksamkeit.

Fünf Spieltage, fünf Siege, 15 Punkte von 15 möglichen: Die AS Saint-Étienne (ASSE) hat bereits fünf Punkte Vorsprung auf ihren ersten Verfolger Annecy. Diese Serie ist alles andere als Zufall und stützt sich auf ein Kollektiv, das man schon jetzt als am besten gerüstet für den Aufstiegskampf bezeichnen kann.


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ASSE: Ein Angriff, der alles überrollt

Natürlich ist zu diesem Zeitpunkt der Saison noch nichts entschieden. Doch die Grünen beeindrucken mit 16 erzielten Toren in fünf Spieltagen, also einem Schnitt von 3,2 Toren pro Spiel. Eine Statistik, die viel über die Offensivkraft aus Saint-Étienne aussagt und das Team von Ian Cathro sofort an die Spitze der offensiven Maßstäbe der Liga setzt.

Ein Trainer, der die Skeptiker zum Schweigen gebracht hat

Wenn diese Zahlen erst einmal auf dem Tisch liegen, lohnt sich ein genauerer Blick auf das Management des schottischen Trainers. Als Ian Cathro bei seiner Ankunft der großen Mehrheit des Publikums völlig unbekannt war, begegneten ihm viele Fans mit Skepsis, weil sie befürchteten, im Forez könnte ein zweiter Eirik Horneland auftauchen.

Es zeigt sich jedoch, dass dem nicht so ist. Der Schotte hat bereits einen guten Teil des Publikums überzeugt, das ihn von Spiel zu Spiel noch besser kennenlernt. Neben einem attraktiven und enorm effektiven Spiel verdient vor allem das Management des Kaders besondere Erwähnung, insbesondere nach dem richtungsweisenden Sieg gegen Montpellier.

Ballo und Duffus, die Rotation, die sich auszahlt

Auch dank der Grünen, die in den vorherigen Spielen jeweils früh in Führung gingen, wartete Cathro nicht lange damit, seinen Kader zu rotieren. Thierno Ballo kann ein Lied davon singen: Der Angreifer spielt eine Stunde und geht dann auf die Bank, wodurch Joshua Duffus Einsatzzeit bekommt, der in diesem Sommer völlig zu Recht mehr als nur eine Reservistenrolle anstrebte.

Mit 30 bis 40 Minuten an jedem Samstag bekommt Duffus die Gelegenheit, wieder ins Rampenlicht zu rücken sowie Rhythmus und Selbstvertrauen zu finden. Ein Coaching, das sich gegen Montpellier auszahlte, als er sein allererstes Saisontor erzielte – der logische Lohn für dieses geduldige Management.

Ein durchdachter Wechselrhythmus im Mittelfeld

Dieselbe Logik gilt auch für das Mittelfeld. Ohne Jakob Breum stellte Cathro in den vergangenen beiden Spieltagen folgerichtig Zuriko Davitashvili in die Startelf, ohne jemals ein unnötiges Risiko gegen einen direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf einzugehen. Breum wiederum wurde nach und nach herangeführt. Das Ergebnis: Am kommenden Samstag dürfte er gute Chancen auf einen Startelfplatz in Dunkerque haben.

Davitashvili und Boakye standen nach dem Sieg in Dijon durchgehend auf dem Platz. Der Erste machte zur Stundenmarke Platz für Mahmoud Jaber, während der Zweite 15 Minuten später ausgewechselt wurde und... Jakob Breum Platz machte. Ein Doppelwechsel, der alles andere als Zufall war: die perfekte Gelegenheit, Breum wieder hineinfinden zu lassen, ohne ihn zu überfordern.

Jaber, eine von ASSE und Cathro minutiös gesteuerte Rückkehr

Der Fall des israelischen Mittelfeldspielers verdient besondere Aufmerksamkeit. Mahmoud Jaber hatte seit dem 11. April 2026 nicht mehr gespielt, damals beim Sieg gegen Dunkerque. Einige Tage nach diesem Spiel erlitt er einen Rückschlag, obwohl er gerade erst von einer vorherigen Verletzung zurückgekehrt war, die er sich am 24. Januar in Reims zugezogen hatte. Sein Comeback gegen Montpellier war somit erst sein drittes Spiel im Kalenderjahr – ein äußerst vorsichtiges Management, das von der Geduld des Trainerstabs aus Saint-Étienne zeugt.

Ferreira und Pedro, zwei parallele Geschichten

Schließlich machte Kévin Pedro Platz für João Ferreira. Der Portugiese hatte seit dem Sieg gegen Clermont am 14. August wegen einer Gehirnerschütterung gefehlt, konnte nun aber wieder mitfeiern und sich für die kommenden Wochen neu in Stellung bringen. Pedro hingegen bekam eine Pause, allerdings nicht, ohne zuvor bemerkenswerten Mut gezeigt zu haben: Zur Halbzeit angeschlagen, biss der Rechtsverteidiger an diesem Samstagabend auf die Zähne und zeigte sich trotz körperlicher Einschränkungen kompromisslos. Ein perfekter Beleg für eine Gruppe, die alles gibt, um die Vorgaben ihres Trainers in einem Geoffroy-Guichard an einem großen Abend umzusetzen.

ASSE: Ein Management, das die körperliche Intensität ausgleichen soll

Man muss dazu sagen, dass die ASSE derzeit nachweislich die Mannschaft ist, die in der Ligue 2 am meisten läuft. Ein Faktor, der das Management von Cathro umso wertvoller macht: Statt seine Führungsspieler langfristig ausbrennen zu lassen, versucht der schottische Trainer, diesen enormen körperlichen Aufwand durch eine durchdachte Rotation auszugleichen, die jede Individualität und jede Verletzungsgeschichte innerhalb der Gruppe berücksichtigt.

Die Zahlen bestätigen im Übrigen diesen visuellen Eindruck einer Mannschaft, die auf dem Platz niemals lockerlässt. Laut den Daten zur pro Spiel zurückgelegten Distanz ist die ASSE derzeit der Klub, der in der Ligue 2 am meisten läuft, mit durchschnittlich 108,7 km pro Partie – vor... Annecy und Boulogne-sur-Mer. Die Grünen gehören auch beim Kriterium der Sprints zu den besten Teams der Liga, mit 119 Sprints pro Spiel, dem viertbesten Wert der Ligue 2. Diese kollektive Intensität ist alles andere als Zufall und passt perfekt zu dem Spielstil, den Ian Cathro seit seiner Ankunft vertritt: permanentes Pressing, ständige Laufwege und die Fähigkeit, dem Gegner nie Luft zum Atmen zu lassen. Diese Energieexplosion hat jedoch ihren körperlichen Preis, was zu einem großen Teil erklärt, warum der schottische Trainer so stark auf Rotation im Kader setzt statt auf eine von Spiel zu Spiel unveränderte Elf.

Ein Rezept, das vorerst funktioniert

Kalkulierte Pausen für die einen, wertvolle Minuten für die anderen, Rückkehrer nach Verletzungen nur tröpfchenweise eingesetzt: Die Methode Cathro erfüllt alle Kriterien eines Kollektivmanagements, das auf Dauer und nicht nur auf den unmittelbaren Erfolg ausgelegt ist. Ein Ansatz, der fast die gesamte Gruppe aus Saint-Étienne einbindet, statt sich allein auf eine starre Stammelf zu verlassen. Ein Erfolgsrezept? Im Moment ganz eindeutig ja. Bleibt nur abzuwarten, ob Saint-Étienne dieses infernalische Tempo über die gesamte Saison hinweg halten kann, zumal der Spielplan noch anspruchsvoller werden dürfte.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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