Peuple-Vert.fr
·2. September 2026
ASSE - MHSC: Montpellier rüstet vor Duell mit den Grünen auf

In partnership with
Yahoo sportsPeuple-Vert.fr
·2. September 2026

Die ASSE steht an diesem Samstag vor ihrer ersten echten Bewährungsprobe der Saison. Nach einem soliden Start in die Meisterschaft empfangen die Verts Montpellier, den überraschenden Tabellenzweiten, der trotz eines enttäuschenden Unentschiedens gegen Boulogne entschlossen ist, seine Dynamik zu bestätigen. Ein Gegner, der sich in den letzten Stunden des Transferfensters noch einmal bewegt hat, um seinen Kader vor der Reise ins Forez zu verstärken.
Die tabellarische Ausgangslage verleiht diesem Duell sofort eine besondere Note. Die ASSE führt die Meisterschaft mit 12 Punkten an, während Montpellier derzeit den zweiten Platz belegt, punktgleich mit Reims, beide mit 8 Punkten. Ein Vorsprung von vier Zählern, der dieses Spiel schon jetzt zu einem Spitzenduell macht, auch wenn die Saison noch lang ist.
Der MHSC kommt allerdings mit gemischten Gefühlen an, nach einem enttäuschenden Unentschieden zu Hause gegen Boulogne. Das dämpft die Euphorie in Montpellier zwar etwas, stellt den Außenseiterstatus der Pailladins für diese Saison aber nicht infrage.
Der Klub aus dem Hérault nutzte die letzten Stunden des Transfermarkts, um sich auf einer als vorrangig eingestuften Position zu verstärken. Auf der Suche nach einem zusätzlichen Rechtsverteidiger seit dem Wechsel von Enzo Tchato zum italienischen Klub Frosinone wurde der MHSC bei Alpha Sissoko fündig. Der in Bondy geborene Spieler, der bereits für Clermont, die EAG und die ASSE gespielt hat, bringt mit mehr als 150 Einsätzen in dieser Liga reichlich Erfahrung aus der Ligue 2 mit. Nach zwei kompletten Spielzeiten in Guingamp war er seit diesem Sommer vereinslos und unterschrieb beim Klub von Präsident Laurent Nicollin für drei Spielzeiten bis Juni 2029.
Ein weiterer offensiver Neuzugang, den man im Auge behalten sollte, ist Jérémy Hatchi, der für eine Saison ohne Kaufoption vom FC Lorient ausgeliehen wurde. Der guadeloupische Flügelspieler, der auf beiden offensiven Außenbahnen eingesetzt werden kann, kommt nach einer Leihe zu EA Guingamp in der vergangenen Saison, wo er 25 Spiele in der Ligue 2 absolvierte und dabei zwei Tore sowie drei Vorlagen beisteuerte. Ein schneller und technisch starker Spielertyp, der dem Offensivspiel Montpelliers mehr Vielfalt verleihen könnte.
Yanis Zaouai komplettiert ebenfalls diese Verstärkungen auf der Zielgeraden. Der franco-algerische Linksverteidiger, der für Le Havre eine Saison mit 30 Einsätzen in der Ligue 1 absolvierte, entdeckt nach einem Weg über die National mit Martigues nun erstmals die Ligue 2. Ein defensiv solider Spieler, der offensiv mit Läufen und präzisen Flanken Akzente setzen kann. Aktuell ist er jedoch noch verletzt und kann gegen die ASSE nicht spielen.
In einem ganz anderen Bereich hat dieses späte Transferfenster auch einen in der Ligue 2 aufmerksam verfolgten Fall abgeschlossen: den von Yassine Benhattab. Der Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison an Reims ausgeliehen war, unterschrieb in den allerletzten Stunden des Marktes schließlich für drei Jahre in Montpellier – gegen eine Ablösesumme von 1 Million Euro inklusive Boni. Der 23-Jährige, der bei Nantes noch bis 2028 unter Vertrag steht, war aus persönlichen Gründen seit mehreren Wochen nicht mehr in der Jonelière gesehen worden; eine Geschichte, die erst im letzten Moment ihr Ende fand. Im Juli hatte der russische Klub Krasnodar ein Angebot von rund 3 Millionen Euro für den Spieler abgegeben, ohne dass der Wechsel zustande kam. Nachdem er in der Saison 2024-2025 als bester Spieler der National bei Aubagne ausgezeichnet worden war, wechselt Benhattab nun also zu einem MHSC, der offenbar dort überzeugen konnte, wo andere Optionen wie Split oder ein polnischer Klub sich nicht konkretisieren ließen.
Dennoch garantiert die Ankunft dieser neuen Spieler nicht unbedingt ihre Präsenz im Kader von Montpellier schon an diesem Wochenende. Benhattab, Zouaoui und Sissoko, alle drei frisch verpflichtet, könnten gegen die ASSE noch nicht von Beginn an auflaufen, da nach einem unter Zeitdruck geführten Transferfenster Fragen zu ihrem Fitnesszustand bleiben. Zouaoui wird bereits als verletzt gemeldet, eine Absenz, die dem MHSC sofort eine seiner interessantesten Optionen für diese Reise ins Forez nimmt. Das relativiert den unmittelbaren Einfluss dieser Last-Minute-Verstärkungen auf den Spielverlauf etwas.
Zwischen diesem gezielten Transfergeschäft auf den Außenbahnen und dem klar geäußerten Willen, den Status als Tabellenzweiter zu bestätigen, präsentiert sich Montpellier für die Reise in den Chaudron also als besonders gut gerüsteter Gegner. Für die ASSE ist es die ideale Gelegenheit, ihre Dynamik als Spitzenreiter gegen einen der wichtigsten Konkurrenten im Aufstiegsrennen zu bestätigen – in dem, was sich als erster echter Kracher der Saison für Saint-Étienne ankündigt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































