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·6. September 2026
ASSE: Nach zwei Abgängen stehen fünf Stürmer bereit

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Zwischen einem fünften Sieg in der Ligue 2, den letzten Bewegungen auf dem Transfermarkt und den Offensivlösungen nach dem Abgang von Lucas Stassin war die ASSE erneut reichlich in den Schlagzeilen. Rückblick auf die vier wichtigsten Informationen der Woche bei den Grünen.
Der Chaudron brodelte wieder beim großen Comeback der Kops im Geoffroy-Guichard. In einer elektrisierenden Atmosphäre und vor ausverkauften Rängen stand AS Saint-Étienne in diesem Spiel gegen den Montpellier HSC vor einer großen Herausforderung – ein ungeschlagenes Team und die beste Abwehr der Liga mit nur einem Gegentor. Nach einer umkämpften ersten Hälfte fanden die Grünen kurz vor der Pause die Lücke, doch die Héraultais glichen schnell aus. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Männer von Ian Cathro dann völlig die Kontrolle und erzielten zwei spektakuläre Treffer, um einen überzeugenden Sieg (3−1) einzufahren und ihren Fans ein echtes Feuerwerk zu bieten.
Diese Begegnung brachte mehrere individuelle und kollektive Lichtblicke ans Tageslicht, allen voran die bemerkenswerte Leistung von Maxime Bernauer auf der linken Seite. Der Außenverteidiger war im Spielaufbau omnipräsent und krönte seinen starken Auftritt mit einer prachtvollen Direktabnahme. Im Mittelfeld wird das Zusammenspiel zwischen Tamar Svetlin und Áron Csongvai von Spiel zu Spiel stärker: wertvoll sowohl im Ballgewinn als auch bei der Tempobestimmung, entwickelt sich das slowenisch-ungarische Duo zum Dreh- und Angelpunkt des Stéphanois-Kollektivs. In der Offensive sorgte das Angriffsspiel einmal mehr für Aufsehen, indem erneut die symbolische Marke von drei erzielten Toren erreicht wurde. Der einzige Wermutstropfen bleibt die kleine Nachlässigkeit beim Gegentor – ein Hinweis darauf, dass die Abwehr von Saint-Étienne zwar Stabilität zeigt, aber über die gesamten 90 Minuten noch nach Konstanz sucht.
Lange Zeit im Mittelpunkt der Spekulationen, weil er eine Vertragsverlängerung im Forez ablehnte, hat Djylian N'Guessan nun endlich den passenden Klub gefunden. Das junge Talent aus Saint-Étienne hat sich mit Liverpool auf einen Wechsel zum legendären englischen Klub geeinigt. Allerdings wird der Stürmer nicht sofort nach Großbritannien wechseln: Zunächst wird er an Stade Brestois in die Ligue 1 ausgeliehen. Der Umweg über die Bretagne soll ihm helfen, Spielpraxis auf höchstem französischem Niveau zu sammeln und vor allem seine Arbeitserlaubnis zu erhalten – eine zwingende Voraussetzung, um in der Premier League auflaufen zu können.
Gleichzeitig packt auch Lucas Stassin seine Koffer und wechselt in die La Liga. Der belgische Mittelstürmer schloss sich dem FC Sevilla im Rahmen einer kostenpflichtigen Leihe über 2,5 Millionen Euro an, ergänzt durch eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro sowie eine Beteiligung von 20 % an einem zukünftigen Weiterverkauf für den Klub aus dem Forez. Um diesen Deal zu erleichtern, verlängerte der 21-Jährige zuvor seinen Vertrag bei der ASSE bis 2029. Diese finanzielle Konstruktion wirkt für alle Seiten ideal: Stassin wechselt in eine Liga, die perfekt zu seinen Qualitäten passt, während sich Saint-Étienne im Fall einer Aktivierung der Option eine wichtige Einnahme sichert und zugleich die Kontrolle über seinen Stürmer für eine mögliche Rückkehr in die Ligue 1 behält.
Unter der Führung der Kilmer-Sports-Gruppe hat die Steuerung der Transferpolitik in Saint-Étienne in diesem Sommer einen bedeutenden Schritt nach vorn gemacht. Die Scouting-Abteilung arbeitet deutlich geschärfter und zeigt bei der Zielauswahl eine fast chirurgische Präzision – ein klarer Kontrast zu den Unsicherheiten der vorherigen Transferperioden. Zwar sondiert der Klub weiterhin kleinere Ligen auf der Suche nach unterschätzten Talenten, doch das Profil der diesmal ausgewählten Spieler findet breite Zustimmung: Lokale Beobachter ebenso wie Spezialisten der betreffenden Ligen geraten schon bei der offiziellen Vorstellung der Neuzugänge ins Schwärmen, und die sofortige Anpassung der Spieler auf dem Platz bestätigt die Relevanz dieses Ansatzes.
Parallel dazu festigt die Führung der Grünen ihre strategische Vision, indem sie massiv auf die Nachausbildung setzt. Diese gezielte Rekrutierung soll zunächst die Reserve verstärken und zugleich die Zukunft der ersten Mannschaft mit seltenen Profilen mit hohem Potenzial vorbereiten. Zu dieser vorausschauenden Arbeit kam ein besonders effizientes Management der Abgänge hinzu: Angesichts der Notwendigkeit, den Kader zu bereinigen und auf gesunder Basis neu zu starten, zeigten die Verantwortlichen echte Fähigkeit darin, für nahezu alle unerwünschten Spieler Lösungen zu finden. Nach diesem Sommer-Transferfenster fällt die Bilanz für die ASSE äußerst positiv aus, die nun über einen Kader verfügt, der dafür gerüstet ist, die gesamte Meisterschaftsdauer durchzuhalten.
Der Transfermarkt hat geschlossen, ohne dass auf den Abgang von Lucas Stassin ein Nachfolger verpflichtet wurde. Nun drängt sich eine Frage auf: Wie will AS Saint-Étienne diese Lücke im Angriff schließen? Die unmittelbare Antwort ist taktischer Natur. Das von Ian Cathro bevorzugte System hat sich weiterentwickelt und kommt ohne einen klassischen Zielspieler mit der Nummer 9 aus, stattdessen setzt es auf die Vielseitigkeit von Thierno Ballo und Irvin Cardona. Die beiden, normalerweise auf den Flügeln eingesetzt, teilen sich diese Rolle als zentraler Tiefenläufer im Sturm mit Erfolg – in einer Offensive, die seit dem Saisonstart besonders treffsicher auftritt.
Diese Konstellation lässt jedoch den Spezialisten auf dieser Position im Kader weiterhin die Tür offen. An erster Stelle erhält Joshua Duffus eine goldene Chance: Wenn er weiterhin so überzeugende Kurzeinsätze wie gestern Abend zeigt, könnte sich der junge Mittelstürmer dauerhaft in der Startelf festspielen, auch wenn das Anspruchsniveau angesichts der Form seiner direkten Konkurrenten hoch bleibt. Hinter ihm verfügt das große estnische Talent Paalberg über ein athletisches und technisches Profil auf sehr hohem Niveau, doch seine körperlichen Probleme verzögern seinen Durchbruch. Seine Rückkehr in den Wettbewerb wird zunächst über die Reserve in der National 2 führen, bevor er sich für die nächsthöhere Ebene empfehlen kann.
Die schöne Überraschung könnte auch von Lamine Sonko kommen, der in diesem Sommer von Jura Sud verpflichtet wurde. Mit 22 Jahren findet sich der Stürmer perfekt in der Stéphanois-Reserve zurecht und zeigt ein attraktives Entwicklungspotenzial, das ausreicht, um sich bei der kleinsten Lücke im Profikader für einen Platz zu empfehlen. Noch weiter unten in der Hierarchie der Akademie verkörpern die jungen Mehdy Lutin und Lucas Reynaud zwei hochinteressante Zukunftsprofile, die der technische Stab die ganze Saison über im Auge behalten wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































