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·28. September 2026

ASSE: Spitzenreiter, Gazidis, Cathro … wirklich so ruhig? Große Debatte

Artikelbild:ASSE: Spitzenreiter, Gazidis, Cathro … wirklich so ruhig? Große Debatte

Die Länderspielpause ist die Gelegenheit, eine erste Bilanz der ASSE-Saison zu ziehen. An diesem Montagabend lädt der Sainté Night Club zu einer Spezialausgabe ein, die den ersten sieben Spieltagen der Ligue 2 gewidmet ist. Tabellenführer, Entscheidungen von Ian Cathro, Einzelspieler, das Kilmer-Projekt oder auch die Konkurrenz im Aufstiegsrennen: Es stehen viele Debatten an.

Sieben Spieltage sind gespielt, und es gibt bereits viel zu besprechen. Die ASSE hat mit 16 von 21 Punkten die Spitze der Ligue 2 übernommen und stellt die beste Offensive der Liga. Auf dem Papier eine ideale Ausgangslage, die nach den jüngsten Auftritten der Verts jedoch einige Fragen offenlässt.


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In der 232. Ausgabe des Sainté Night Club übernimmt Kévin die Moderation, an seiner Seite Sylvain und Pierre. Quentin verfolgt eure Reaktionen im Chat. Eine Spezialsendung zur Länderspielpause, die eine erste Bilanz des Saisonstarts von Saint-Étienne ziehen wird.

Sind die Verts der Ligue 2 wirklich überlegen?

Das ist die erste große Debatte des Abends. Die ASSE ist Tabellenführer, kommt aber aus zwei Spielen, die einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen haben. Nach der Niederlage in Dunkerque verspielten die Stéphanois in Metz zwei Punkte, obwohl sie bereits mit 2:0 geführt hatten.

Die Verts haben zudem in ihren letzten vier Spielen sieben Gegentore kassiert. Das wirft eine Frage auf: Spiegelt dieser Platz an der Spitze wirklich die Überlegenheit der Mannschaft von Ian Cathro wider, oder bleiben gewisse Schwächen mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf besorgniserregend?

Auch die vom Trainer gewünschte Identität wird im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Saint-Étienne zeigt ein enormes athletisches Pensum, mit durchschnittlich 107 Kilometern pro Spiel und 113,4 Sprints. Die Verts laufen viel und pressen hoch. Eine starke Identität oder ein enormer Energieaufwand, um gewisse Grenzen in der Ballkontrolle zu kompensieren?

Auch der Fall Gautier Larsonneur wird thematisiert. Der Torhüter von Saint-Étienne weist seit Saisonbeginn bei mehreren statistischen Kennzahlen Rückgänge auf. Seine individuellen Leistungen werden im Zusammenhang mit Cathros sehr offensivem System betrachtet, das seine Abwehr regelmäßig gegnerischen Umschaltsituationen aussetzt.

Cardona, Davitashvili, Ballo: Muss die Hierarchie neu bewertet werden?

Dann geht es um die Einzelspieler. Irvin Cardona spielt laut der LFP mit vier Toren und fünf Vorlagen einen beeindruckenden Saisonstart. Auch seine Arbeit gegen den Ball und seine Fähigkeit, immer wieder Sprints anzuziehen, machen ihn zu einem wichtigen Element des Systems.

Eine Frage drängt sich bereits auf: Ist die ASSE von Cardona abhängig geworden?

Auch das Duell zwischen Thierno Ballo und Zuriko Davitashvili dürfte für Diskussionen sorgen. Der Österreicher hat nach einer deutlich schwierigeren Saison bei Millwall bereits vier Tore erzielt. Seine Aktivität und seine Präsenz im Strafraum sind wertvoll, doch einige Daten zeigen auch seine Grenzen in der Kreation und im Dribbling.

Davitashvili hingegen hat ein deutlich kreativeres Profil. Der Georgier, bester Spieler der Ligue 2 in der vergangenen Saison, saß in Metz nach der Rückkehr von Jakob Breum dennoch zunächst auf der Bank. Muss Ian Cathro ihm um jeden Preis einen Platz geben, oder eine Hierarchie beibehalten, die von seinem Kollektivprojekt bestimmt wird?

Auch Augustine Boakye und Kévin Pedro stehen auf dem Programm. Die rechte Seite entwickelt sich nach und nach zu einer der größten positiven Überraschungen bei Saint-Étienne. Reicht das, um von einer echten Gewissheit zu sprechen?

Hat Gazidis Recht, die Ambitionen der ASSE zu bremsen?

Ein weiteres großes Thema der Sendung sind die Aussagen von Ivan Gazidis in L’Équipe. Der Präsident von Saint-Étienne lehnte es unter anderem ab, die ASSE als das „PSG der Ligue 2“ darzustellen, und verteidigte eine langfristig gedachte Finanzstrategie.

Gazidis lehnt die Idee ab, alles für einen sofortigen Aufstieg zu opfern, wenn dadurch die Zukunft des Vereins gefährdet würde. Eine verantwortungsvolle Haltung im wirtschaftlichen Kontext des französischen Fußballs oder eine Botschaft, die angesichts der Mittel und des Status der ASSE schwer zu hören ist?

Mehr als zwei Jahre nach der Ankunft von Kilmer Sports Ventures wird die Bilanz des Projekts auf den Tisch kommen. Gazidis betrachtet diese Saison als die erste, in der Mannschaft und Verein wirklich dem Projekt des neuen Eigentümers entsprechen. Wie viel Zeit sollte KSV noch bekommen?

Auch die Entscheidung für Ian Cathro wird natürlich mit dieser Debatte verknüpft. Gazidis ist der Ansicht, dass sein Trainer zur gesuchten DNA passt, insbesondere wegen seiner Ansprüche in Sachen Intensität und seines Wunsches, mit einem kleineren Kader zu arbeiten.

Eine Philosophie, die eigentlich auch jungen Spielern die Tür öffnen soll. Dennoch haben Adam Baallal, Nadir El Jamali und Nathan Kasia Nkondo nach sieben Spieltagen nur begrenzte Einsatzzeit, während Djylian Eymard noch auf seine ersten Minuten wartet. Ist das Versprechen an die Nachwuchsförderung wirklich mit den unmittelbaren Ambitionen des Vereins vereinbar?

Eine durch die Pause stark geschwächte ASSE

Die Länderspielpause ist nämlich selbst ein weiteres großes Thema. Fünfzehn Spieler fehlen, und acht Stammspieler aus dem Auswärtsspiel in Metz sind zu ihren Nationalmannschaften gereist.

Diese Situation zeigt die Qualität des Kaders von Saint-Étienne, wirft aber auch die Frage nach der Belastung durch die Häufung von Spielen und Reisen auf. Kann diese starke internationale Präsenz im Verlauf der Saison körperlich zum Problem werden?

Am Freitag bestreitet die ASSE zudem ein Freundschaftsspiel gegen den FC Sion in L’Étrat. Bei so vielen Ausfällen wird Ian Cathro seine Mannschaft stark umbauen und mehreren weniger eingesetzten Spielern sowie jungen Akteuren aus dem Übergangsbereich nach dem Nachwuchs mehr Spielzeit geben müssen.

Kann dieses Treffen wirklich einen kollektiven Nutzen haben, oder sollte es vor allem als individuelle Prüfung für Spieler gesehen werden, die sich für die Rotation empfehlen wollen?

Wer begleitet die ASSE im Aufstiegsrennen?

Zum Schluss wird sich der Sainté Night Club mit der Konkurrenz beschäftigen. Die ASSE hat bereits ein interessantes Polster, doch mehrere Mannschaften lauern weiterhin dahinter.

Reims ist noch ungeschlagen, Red Star hat gerade drei Siege in Folge eingefahren, und Montpellier ist trotz eines unregelmäßigen Saisonstarts gut positioniert. Metz hat größere Schwierigkeiten, bleibt aber im Rennen, während Sochaux die Überraschung werden könnte.

Und Vorsicht vor dem FC Nantes. Die Canaris haben zwei ihrer letzten drei Spiele gewonnen und die Abstiegszone verlassen. Trotz ihres schwierigen Saisonstarts und eines frühen Trainerwechsels liegen sie letztlich nur drei Punkte hinter den Top 5.

Die Sendung endet mit dem traditionellen Tippspiel: Jeder muss seine beiden direkten Aufsteiger, seine drei Teams für die Play-offs und seine Abstiegskandidaten nennen – nach fast einem Fünftel der Saison.

Heute Abend ist es so weit: Sainté Night Club Nr. 232. Beteiligt euch gern an den Debatten im Chat, abonniert den Kanal, gebt dem Video ein Like und teilt es, wenn euch die Sendung gefällt. Der Sainté Night Club ist außerdem als Podcast auf verschiedenen Plattformen verfügbar, komplett oder in einzelnen Ausschnitten.

Zu verfolgen auf Twitch und YouTube.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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