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·28. August 2026
ASSE: Tardieu erzählt die Hintergründe seiner Entscheidung

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Nachdem Florian Tardieu die ASSE nach drei Spielzeiten im Forez ablösefrei verlassen hatte, blieb er der Ligue 2 treu. Der Mittelfeldspieler entschied sich trotz mehrerer Optionen in diesem Sommer für Montpellier. Bevor er bald nach Geoffroy-Guichard zurückkehrt, sprach er über die Gründe für diese Wahl.
Florian Tardieu beendete Ende Juni sein Abenteuer bei Saint-Étienne. Der Mittelfeldspieler war 2023 zur ASSE gekommen und begleitete die Grünen beim Aufstieg in die Ligue 1, ehe er 2025 den Abstieg erlebte und anschließend noch eine letzte Saison im grünen Trikot absolvierte. Seine Bilanz endete bei 84 Einsätzen, davon 63 in der Startelf, sieben Toren und sechs Vorlagen. Bei der Wahl seines nächsten Vereins war Tardieu frei und hatte mehrere Möglichkeiten. Montpellier hatte sich allerdings recht früh einen Vorsprung verschafft. Der Kontakt zu Zoumana Camara bestand sogar schon seit der vorherigen Saison. Der Spieler schloss sich schließlich einem direkten Konkurrenten der ASSE im Rennen um die Spitzenplätze der Ligue 2 an. Nach drei Spieltagen haben die Héraultais sieben Punkte, also zwei weniger als die Grünen.
Vor dem Spiel gegen Boulogne-sur-Mer sprach Florian Tardieu auf der Pressekonferenz über seinen Sommer. Nach seinem Abschied von Saint-Étienne war der Mittelfeldspieler nicht ohne Optionen. Besonders angesprochen fühlte er sich jedoch vom Auftreten Zoumana Camaras und vom klar geäußerten Willen des Montpellier-Trainers, ihn zu verpflichten.
"An Angeboten hat es mir nicht gefehlt. Der Trainer hat mich schon recht früh in der vergangenen Saison angerufen. Er wollte mich wirklich unbedingt, und natürlich hat das bei der Entscheidung eine Rolle gespielt. Das sportliche Projekt, das Projekt des Klubs, das ist nach wie vor ein Topklub. Mein Ziel ist klar: Ich komme hierher, um zu versuchen, den Klub wieder nach oben zu bringen."
Das Projekt war also schnell klar umrissen. Tardieu weiß übrigens ganz genau, welche Aufgabe auf ihn wartet. Er hat bereits im Frühjahr 2024 mit der ASSE einen Aufstieg erlebt und verfügt über viel Erfahrung in der Ligue 2. Genau diese Erfahrung wollte Montpellier in seinen neu zusammengestellten Kader einbauen. Seine Verpflichtung wurde Anfang Juli vom Montpellier HSC offiziell bekannt gegeben.
Die Einigung kam jedoch nicht sofort zustande. Das Umfeld in Montpellier verzögerte die Gespräche und zwang Tardieu dazu, im Süden Frankreichs zu warten. Auch darüber sprach der Spieler.
"Mit dem Verkaufsprojekt des MHSC hat es etwas länger gedauert als erwartet, und das hat die Gespräche zwischenzeitlich etwas gebremst. Ich war bei mir zu Hause im Süden und habe gewartet. Der Trainer hat mich diesbezüglich oft beruhigt. Ich konnte es kaum erwarten zu unterschreiben."
Nach der Vertragsunterzeichnung konnte Tardieu dennoch nicht sofort richtig durchstarten. Eine während der Vorbereitung erlittene Knöchelverstauchung störte seinen Saisonstart. Inzwischen steht er wieder auf dem Platz und kann nun auf den weiteren Verlauf der Meisterschaft blicken.
Vor allem hält der Spielplan für ihn einen besonderen Termin bereit. Montpellier muss am 5. September, am fünften Spieltag, nach Geoffroy-Guichard reisen. Tardieu wird dann in ein Stadion zurückkehren und mehrere Spieler wiedersehen, mit denen er drei Spielzeiten verbracht hat. Der sportliche Kontext könnte diesem Wiedersehen noch mehr Bedeutung verleihen: Nach drei Spieltagen steht die ASSE mit neun Punkten auf Platz eins, der MHSC folgt mit sieben Zählern. Zuvor haben beide Teams jedoch noch jeweils ein weiteres Spiel zu bestreiten.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































