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·9. September 2026

ASSE – Transfermarkt: Gazidis, Perrin, Fahmy, Trainer – wer bestimmt

Artikelbild:ASSE – Transfermarkt: Gazidis, Perrin, Fahmy, Trainer – wer bestimmt

Eineinhalb Jahre nach seiner Entlassung hat Olivier Dall'Oglio ausführlich auf seine Zeit bei der ASSE zurückgeblickt. Und auf ein sensibles Thema, das sich alle Fans seit der Ankunft von Kilmer Sports Ventures stellen: Wer entscheidet wirklich über die Spieler, die das grüne Trikot tragen? Welche Rolle spielt der Trainer bei der Steuerung der Transferperiode bei der ASSE?

Vor Eirik Horneland, vor Philippe Montanier, vor dem aktuellen Ian Cathro gab es Olivier Dall'Oglio. Der Trainer, der nach der Niederlage in Toulouse aus Saint-Étienne abberufen wurde, gab Poteaux Carrés ein Interview, in dem er insbesondere seine Rolle beim Aufbau des Kaders während des Aufstiegs der Grünen im Jahr 2024 erklärt. Seine Antwort steht im Kontrast zum Bild eines Trainers, der die Transferperiode steuert: „Immer weniger sind die Trainer beteiligt, man stellt sie immer mehr ins Abseits“, sagt er.


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ASSE: Eine beratende Stimme, nie Entscheidungsträger

Konkret sah die Methode so aus: Listen mit Spielern, die von der Scouting-Abteilung übermittelt wurden, zahlreiche Videomontagen, die er mit seinem Staff sichtete, und anschließend ein Ranking, das den Verantwortlichen übergeben wurde. „Wir hatten auch physische Daten der Spieler, heute hat man viele Informationen. Danach war es auch interessant, sich über die Mentalität der Spieler zu informieren, und das haben wir mit Perrin gemacht“, erklärt der frühere Trainer aus Saint-Étienne. Doch das endgültige Urteil lag nie bei ihm. „Am Ende entscheiden die Verantwortlichen. Wir wirken mit, wir geben unsere Meinung ab, aber letztlich haben wir keinerlei Entscheidungsgewalt“, fasst er ohne Bitterkeit zusammen.

Fahmy und Rosenfeld, die wahren sportlichen Entscheider bei der ASSE

Das Organigramm bleibt für einen Teil des Chaudron ein Rätsel, zwischen dem Titel des Sportdirektors, den Loïc Perrin trägt, und dem tatsächlichen Einfluss der angelsächsischen Führung. Dall'Oglio bringt Klarheit. Perrin „ist täglich da, er kommt zu den Trainingseinheiten, er verfolgt das Recruiting“, doch die Macht liegt woanders. „Huss Fahmy und Jaeson Rosenfeld sind nicht jeden Tag da, aber wenn sie kommen, übernehmen sie komplett, organisieren Sitzungen und geben Anweisungen. Der wahre Sportdirektor, das sind die beiden“, sagt er und bezeichnet Huss Fahmy und Jaeson Rosenfeld, einen Wirtschaftsanwalt und einen Unternehmer, als die eigentlichen Architekten / Entscheidungsträger der Transferperiode bei der ASSE.

Eine ignorierte Warnung vor dem Aufstieg in die Ligue 1

Die aufschlussreichste Passage betrifft den Aufstieg in die Ligue 1. Dall'Oglio versichert, seine Verantwortlichen vor dem Mangel an erfahrenen Profilen gewarnt zu haben, bevor man auf die Elite traf. „Ich hatte den Eindruck, dass sie die Ligue 1 nicht wirklich eingeschätzt hatten (...) Ich sagte, dass wir ziemlich sicher scheitern würden, weil zu viele erfahrene Spieler fehlten und wir mit einem zu schwachen Kader starteten“, vertraut er an. Eine Warnung, die vielleicht zu seiner Entlassung bei der ASSE beigetragen hat. Der Trainer wird zwar konsultiert, entscheidet aber nicht vollständig über seinen Kader. Er gibt seine Meinung ab, aber die Führung trifft die Entscheidung. Der Trainer muss anschließend Ergebnisse liefern und seine Gruppe mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln weiterentwickeln.

Der Fall Abdelhamid, Symbol einer schlecht vorbereiteten Kabine

Ein weiterer Name, der im Interview auftaucht, ist der von Yunis Abdelhamid, der auf Wunsch des Trainers verpflichtet wurde, um Erfahrung einzubringen, am Ende aber ein echter Flop war. Dall'Oglio relativiert und sieht darin weniger ein individuelles Scheitern als eine Folge der Gesamtsituation: „Er war als Führungsspieler isoliert (...) Ich hatte ihm gesagt, dass er aufpassen müsse, weil er Gefahr laufe, sich zu erschöpfen, wenn er diese Rolle allein ausfüllt. Er wurde müde, verlor auf dem Platz das Vertrauen, und das machte es kompliziert für ihn“. Ein Fall, der die Verantwortlichen von KSV wohl kaum dazu veranlasst haben dürfte, ihre Vorgehensweise bei der Organisation rund um die Transferperiode zu überdenken.

ASSE: Eine Arbeitsweise, die weiterhin aktuell ist

Seit dem Abgang von Dall'Oglio haben sich drei Trainer abgewechselt, Horneland, dann Montanier, bevor Cathro in diesem Sommer kam, doch nichts deutet darauf hin, dass sich die Führung des Recruitings verändert hat. Das Prinzip bleibt dasselbe: Die Trainer werden konsultiert, die Verantwortlichen entscheiden. Die wichtigste interne Veränderung im Bereich Recruiting wurde innerhalb der von Alexandre Lousberg koordinierten Abteilung vorgenommen. Die Grünen haben mehrere Scouts eingestellt und die Scouting-Abteilung verstärkt.

Die Worte von Olivier Dall'Oglio werfen allerdings mit etwas Verzögerung ein Licht darauf, wie die grünen Kader seit der Ankunft von Kilmer Sports Ventures bei der ASSE zusammengestellt werden. Eine Arbeitsweise, die auf dem Papier der vieler moderner Klubs ähnelt, auch wenn der Trainer in manchen Teams eine zentralere Rolle in der Steuerung und im Recruiting spielt.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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