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·3. September 2026

ASSE: Warum Kilmer Lucas Stassin nicht ersetzt hat

Artikelbild:ASSE: Warum Kilmer Lucas Stassin nicht ersetzt hat

Der Abgang von Lucas Stassin ist geregelt, doch eine Frage blieb offen: Wer soll seine Nachfolge im Forez antreten? Die Antwort kam schließlich mit dem Ende des Transferfensters: niemand. Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft, zumal die Position der Nummer 9 bei ASSE in diesem Sommer offenbar weiterhin Priorität hatte.

Nach unseren Informationen blieb die Frage nach der Stürmerposition bis zuletzt ein zentrales Thema in den internen Gesprächen bei Saint-Étienne. Der Abgang des belgischen Angreifers, der in Form einer kostenpflichtigen Leihe mit Kaufoption über 25 Millionen Euro zum FC Sevilla vollzogen wurde, sollte ursprünglich durch einen direkten Ersatz kompensiert werden. Zu wenig Zeit, als zu schwach bewertete Angebote? Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich über die genauen Gründe schwer etwas Sicheres sagen, doch die Feststellung bleibt: Bis zum Ende des Transfermarkts kam keine neue Nummer 9 zur Verstärkung des Kaders von Ian Cathro.


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ASSE: Intern wird der Kader als ausreichend vielseitig eingeschätzt

Um diese Entscheidung, die riskant wirken kann, besser zu verstehen, haben wir versucht, mehr darüber zu erfahren. Ein erstes Erklärungselement: Der Offensivkader von Saint-Étienne wird intern ebenso wie das Mittelfeld als ausgewogen und vielseitig angesehen. Zwischen den verschiedenen Stürmerprofilen und den Mittelfeldspielern, die weiter vorne auf dem Platz eingesetzt werden können, gelten die möglichen taktischen Kombinationen als zahlreich, sodass ein zusätzlicher Angreifer aus Sicht der Vereinsführung nicht als zwingend notwendig angesehen wurde.

Rein zahlenmäßig hat ASSE Lucas Stassin übrigens durchaus durch Thierno Ballo ersetzt, der an den ersten vier Spieltagen der Ligue 2 4 Treffer erzielt hat. Diese sofortige Effektivität scheint diese Entscheidung, vorerst nicht weiter nachzurüsten, aktuell zu bestätigen.

Eine Strategie mit Fokus auf körperliche Zuverlässigkeit

Ein weiterer Schlüssel dieser Sommerstrategie: ASSE hat sich bei seinen Verpflichtungen auf Spieler konzentriert, die volle Spielzeiten ohne schwere Verletzungen hinter sich haben. Thierno Ballo kommt damit auf zwei aufeinanderfolgende Spielzeiten mit 37 Einsätzen, während Jakob Breum in der vergangenen Saison 36 absolvierte. Dieses Auswahlkriterium zeigt den klaren Willen, riskante körperliche Wetten zu vermeiden – in einem Klub, dessen vorherige Spielzeiten stark von Verletzungen belastet waren.

Ergänzt wird das Ganze durch den Verbleib von Zuriko Davitashvili, dem besten Spieler der Ligue 2 der vergangenen Saison mit 14 erzielten Toren, der letztlich im Forez bleibt. Mehr als nur ein einfacher Joker im Bedarfsfall verstärkt seine Präsenz die offensive Tiefe von Saint-Étienne zusätzlich. Joshua Duffus, der in der vergangenen Saison 7 Tore in 838 Spielminuten erzielte, komplettiert diese internen Alternativen.

Ein bewusst freigehaltener Platz für die Jugend

Der letzte Schwerpunkt dieser bewusst gewählten Strategie: den jungen Talenten aus dem Nachwuchsleistungszentrum Raum geben. Ein Kader, der auf den ersten Blick nicht unbedingt kleiner wirkt, der es Spielern wie Paalberg, Sonko oder Reynaud, die ursprünglich für die Reserve vorgesehen waren, aber erlaubt, zeitweise mit der Profimannschaft zu trainieren und auf einige Einsätze im Spiel zu hoffen. Eine ganzheitliche Sicht auf das Projekt von Saint-Étienne, bei der jede Transferentscheidung einer Gesamtlogik folgt, statt nur eine isolierte Antwort auf einen punktuellen Bedarf zu sein.

ASSE: Eine Wette, gestützt von einem idealen Saisonstart

Bestärkt durch einen bislang rundum überzeugenden Saisonstart mit 13 erzielten Toren in nur 4 Ligaspielen haben sich die Verantwortlichen von Saint-Étienne daher entschieden, nicht nur um des Investierens willen zu investieren. ASSE wird den weiteren Saisonverlauf mit einem bekannten und bereits eingespielten Kader angehen, anstatt in der Hektik der letzten Stunden des Transferfensters noch ein neues Profil zu integrieren.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Krankenstation in Saint-Étienne nicht wieder aus allen Nähten platzt, wie es in den vergangenen Spielzeiten allzu oft der Fall war. Eine schlechte Gewohnheit, die die Ambitionen des Klubs regelmäßig ausgebremst hat und die die Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung schnell infrage stellen könnte, falls sie sich in dieser Saison wiederholen sollte.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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