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·10. September 2026

ASSE: „Wir haben eine ordentliche Ligue-1-Mannschaft“

Artikelbild:ASSE: „Wir haben eine ordentliche Ligue-1-Mannschaft“

ASSE hat mit fünf Siegen an fünf Spieltagen in der Ligue 2 einen gelungenen Saisonstart hingelegt. Zu Gast beim Medium La Voix des Verts versucht Timothée Maymon gar nicht erst, seine Begeisterung zu bremsen. Der Journalist von Ligue 1+ lobt insbesondere die Transfers der Stéphanois, Jakob Breum und die kollektive Transformation einer Mannschaft, die seiner Meinung nach heute das Zeug dazu hat, in der Ligue 1 zu spielen.

Fünf Spiele, fünfzehn Punkte und Platz eins: Der Start der ASSE in die Meisterschaft hat rund um das Team von Ian Cathro schnell Erwartungen geweckt. Timothée Maymon genießt das lieber, als ständig zur Vorsicht zu mahnen. "Ehrlich gesagt, das macht total Spaß. Wir wollen uns alle sagen: Vorsicht. Nein, überhaupt nicht. Ich stürze mich da mit beiden Händen und beiden Füßen rein. Ich feiere das, ich feiere es total." Über die Ergebnisse hinaus betont der Journalist auch die Art und Weise, wie die Stéphanois auftreten. "Es ist wunderbar, weil du Spiele gewonnen hast, so wie im letzten Jahr, und jetzt kommt auch noch die Spielweise dazu – das ist absoluter Genuss."


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ASSE: ein Transfermarkt, der Timothée Maymon überzeugt

Maymon bleibt vorsichtiger, wenn er über Ian Cathro spricht, den er nach eigener Aussage noch nicht besonders gut kennt. Sein Blick richtet sich eher auf den Kader, der dem Trainer zur Verfügung steht. "Von außen betrachtet, also ohne ihn zu kennen, habe ich eher den Eindruck, dass der Transfermarkt sehr erfolgreich war, weil es so wirkt, als gäbe es keinen Fehlgriff." Diese Einschätzung stützt sich vor allem auf die schnelle Integration der Neuzugänge.

Zwei Neuzugänge werden besonders hervorgehoben: Áron Csongvai und Sohaib Naïr. "Csongvai ist überragend. Naïr ist genau das, was wir neben Le Cardinal gebraucht haben. Alle sind auf dem Niveau." Tatsächlich haben die beiden im starken Saisonstart von Saint-Étienne sofort eine zentrale Rolle eingenommen. Wie Julien Le Cardinal und Gautier Larsonneur haben sie alle fünf ersten Spieltage komplett absolviert.

Doch ein Spieler sticht in Maymons Augen klar hervor: Jakob Breum. Der Däne erzielte bei seinen ersten Einsätzen in der Ligue 2 zwei Tore und gab zwei Vorlagen. Sein offensives Profil begeistert den Journalisten besonders. "Breum ist der Typ, für den du dir ein Ticket kaufst. Das ist ganz sicher so." Dann legt er nach: "Derjenige, der mich von meinem Sofa zu Hause hochreißt, oder von meinem Sitzplatz, oder im Kop, das ist Breum."

Cardona, Symbol einer intelligenteren ASSE

Der Journalist spricht auch über Cardonas Wiedergeburt. Der Stürmer ist in seinen Augen nicht nur eine individuelle Erfolgsgeschichte. Seine Leistungen seien auch die Folge eines kollektiven Umfelds, das deutlich stimmiger geworden ist.

"Was mich freut, ist, wieder eine Mannschaft zu sehen, und er verkörpert das mit einem Fußball-IQ und auch einem IQ ganz allgemein." Deutlich kritischer fällt Maymon aus, wenn er dieses Team mit dem der vergangenen Monate vergleicht: "Ich finde, dieser Mannschaft fehlte es an Intelligenz. Es fehlte an Spielintelligenz und an Intelligenz ganz allgemein."

Der Journalist meint, dass die Neuzugänge genau diesen Aspekt verändert haben. "Jetzt haben wir nur Spieler geholt, die das haben, und Cardona blüht auf, weil er ein smarter Typ mit Fußball-IQ ist. Deshalb kann er mit Leuten zusammenspielen, die um ihn herum ebenfalls Fußball-IQ haben."

"Wir haben eine ordentliche Ligue-1-Mannschaft"

Bleibt eine Frage: Was könnte die Dynamik von Saint-Étienne bremsen? Genau hier liefert Maymon wohl seine interessanteste Analyse. Die Gegner haben inzwischen fünf Spieltage Zeit gehabt, um die Funktionsweise der ASSE zu studieren und Antworten auf Cathros System zu suchen.

"Ich denke zunächst, und Montpellier hat das ein Stück weit getan, dass das Spielsystem natürlich analysiert wird und vielleicht nach und nach auf gewisse Weise geknackt werden kann." Der Journalist sieht diese logische Entwicklung jedoch nicht als Grenze. Im Gegenteil betont er die Fähigkeit des Trainerstabs, die Organisation während der Spiele anzupassen: "Das heißt nicht, dass uns das am Weiterkommen hindern wird, denn Cathro scheint durchaus in der Lage zu sein, seine Systeme zu verändern und im Laufe eines Spiels umzustellen."

Montpellier hatte den Grünen am vergangenen Samstag vor der Pause tatsächlich Probleme bereitet. ASSE übernahm dann direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder die Kontrolle und gewann schließlich mit 3:1. Diese Anpassungsfähigkeit ist inzwischen einer der Punkte, die man im Auge behalten muss, da die Gegner die Prinzipien von Saint-Étienne immer besser kennen.

Maymon sieht vor allem eine Gefahr, die sich nicht voraussehen lässt: "Die glorreiche Ungewissheit des Sports, die dazu führen wird, dass wir irgendwann in der Saison ein Tief haben werden." Der bereits herausgespielte Vorsprung erlaubt es ihm dennoch, einen besonders ambitionierten Ton anzuschlagen: "Wir haben uns jetzt schon ein kleines Polster erarbeitet, fünf Punkte Vorsprung."

Und sein Fazit lässt keinen Zweifel an seiner aktuellen Einschätzung: "Noch einmal: Ich stürze mich voll in diese Euphorie. Wir haben keine Ligue-2-Mannschaft, wir haben eine ordentliche Ligue-1-Mannschaft."

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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