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·18. Juli 2026

Atletico Madrid spricht Machtwort im Alvarez-Poker – und macht 200-Millionen-Ansage

Artikelbild:Atletico Madrid spricht Machtwort im Alvarez-Poker – und macht 200-Millionen-Ansage

Julian Alvarez wird Atletico Madrid in diesem Sommer nicht verlassen – weder in Richtung des FC Barcelona noch anderswohin. Das stellten die Rojiblancos in einem öffentlichen Statement unmissverständlich klar.

Atletico Madrid hat im Poker um Julian Alvarez ein Machtwort in Richtung des FC Barcelona gesprochen. "Wir wollen ihn behalten. Meine Position ist klar, die Position des Vereins ist klar. Wir haben das dem Spieler, seinen Vertretern und dem Präsidenten von Barcelona mitgeteilt", sagte Geschäftsführer Miguel Ángel Gil in einem offiziellen Statement des Vereins.


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Atletico Madrid beendet Alvarez-Poker mit Barça

Zudem betonte Gil, er habe "absolut keinen Zweifel, dass Atlético der richtige Ort auf der Welt für Julián ist und dass Julián der perfekte Mittelstürmer für Atlético Madrid ist." Auch auf Joan Laportas zuvor getätigte Aussage, Barças Angebot für Alvarez sei "nicht unbegrenzt gültig", hatte Gil einen schlagfertigen Konter parat.

"Meine einzige Antwort darauf ist, dass unsere Antwort unbegrenzt ist. Wir haben ein Angebot von 100 Millionen Euro abgelehnt und wir werden auch eines von 150 Millionen oder sogar 200 Millionen Euro nicht annehmen", stellte der 63-Jährige unmissverständlich klar. Gleichzeitig meldete sich Präsident Enrique Cerezo zu Wort und wandte sich direkt an Laporta: "Er ist ein guter Freund, und er weiß bereits, wo Julián Álvarez in der nächsten Saison spielen wird", leitete er ein.

Anschließend ergänzte der Vereinsboss: "Julián ist unser Spieler und wird in der nächsten Saison unser Spieler sein." Damit ist ein Transfer sowohl zu Barça als auch zum FC Arsenal wohl endgültig vom Tisch, obwohl Alvarez bereits öffentlich betont hatte, dass "ein Wechsel das Beste für alle" sei und er sich seinen "Traum erfüllen" wolle.

Atletico-Präsident verzeiht Alvarez seinen öffentlichen Wechselwunsch

In den deutlichen Äußerungen des Weltmeisters sieht Cerezo derweil kein Problem. "Werden die Fans Julián Álvarez für seine Aussagen verzeihen? Wir machen alle Fehler im Leben", sagte der 78-Jährige und öffnete Alvarez, dessen Vertrag in Madrid noch bis 2030 gültig ist, damit die Tür für einen Verbleib.

Ob damit tatsächlich das letzte Wort in dem öffentlich ausgetragenen Transferpoker gesprochen ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Derzeit kämpft Alvarez noch mit Argentinien um den WM-Titel, erst danach wird er sich vermutlich wieder mit seiner Zukunft befassen.

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