Dosis Futbolera
·13. September 2026
Atléticos taktischer Fingerzeig vor Real Sociedad

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·13. September 2026

Trainings verraten nicht immer eine Startelf. Manchmal verraten sie eine Absicht. Und die letzte Einheit von Atlético de Madrid vor der Reise nach San Sebastián ließ eine ziemlich klare erkennen.
Während ein Teil des Kaders am Spielaufbau arbeitete, blieb Diego Simeone mit Ademola Lookman, Jonathan David und dem jungen Jorge Castillo zurück, um sehr konkrete Bewegungen in Tornähe zu trainieren. Es war nicht einfach nur eine Abfolge von Torschüssen. Es gab Ballannahmen mit dem Rücken zum Tor, Doppelpässe, Ballsicherung und Drehungen vor jedem Abschluss.
Die Einheit war in zwei Blöcke aufgeteilt. Ademola Lookman arbeitete zusammen mit Jonathan David und Jorge Castillo unter der direkten Aufsicht von Simeone und Luis Piñedo, während Gabi das Ballbesitzspiel mit Verteidigern und Mittelfeldspielern leitete. Die Übungen folgten einer klaren Abfolge: annehmen, kombinieren und abschließen. Castillo leitete den Spielzug meist auf Lookman ein, der den Doppelpass mit David suchte, bevor er vor dem Tor abschloss.
Eine einzelne Übung sollte nie zu einer Vorhersage werden, und Simeone hat keine Aufstellung vorweggenommen. Dennoch passt die Art der einstudierten Bewegungen zu den Problemen, auf die Atlético in Anoeta stoßen könnte. Real Sociedad setzt den Spielaufbau meist früh unter Druck und verengt die Räume im Zentrum, sodass der erste Kontakt am Ende die Szene entscheiden kann.
Der Kontext macht diese spezielle Arbeit noch interessanter. Atlético kommt aus einem sehr kräftezehrenden Spiel an der Anfield Road, und zu den Ausfällen kommen die Muskelverletzung von Pablo Barrios sowie die noch nicht abgeschlossene Genesung von Alexander Sørloth hinzu. Ohne dieses Referenzprofil im Strafraum könnte Simeone eine Offensivlösung brauchen, die auf Beweglichkeit und Positionswechseln basiert.
Im Fall von David hatte der Trainer bereits betont, dass er hofft, seine Schnelligkeit zurückzugewinnen, besonders bei Läufen von rechts in den freien Raum. Die Ballannahme mit dem Rücken zum Tor ist entscheidend, damit aus diesem Antritt eine vertikale Aktion wird. Bei Lookman ist die Logik eine andere: Seine größte Gefahr entsteht, wenn er frontal auf den Gegner zulaufen kann, daher ist das Ziel der Übung, dass die Annahme mit dem Rücken zum Tor nur der erste Schritt vor dem Angriff ist. Die Kombination der beiden ermöglicht es zudem, Tiefe und Raum untereinander zu tauschen
Diese spezielle Arbeit sollte nicht als Signal gegen Julián Álvarez verstanden werden, der an der Anfield Road in der Startelf stand und den Pass zum 0:1 durch Marcos Llorente spielte. Seine Beteiligung am Spielaufbau bietet Atlético weiterhin mehr als nur Abschlussstärke. Die Frage vor Anoeta wird tatsächlich weniger seine Startelfnominierung sein als vielmehr, wer ihn begleitet, denn Álvarez beendete das Training wegen Beschwerden nicht und ist für Sonntag fraglich.
Man sollte den dritten Namen in dieser Trainingsarbeit nicht vergessen. Jorge Castillo war aktiv beteiligt und leitete mehrere der Kombinationen zwischen Lookman und David ein – ein weiterer Beleg dafür, dass die Akademie weiter eingebunden wird, wenn das Trainerteam spezielle Einheiten ergänzen muss.
Keine dieser Aktionen wird außergewöhnlich wirken, falls sie sich in Anoeta wiederholen, aber sie werden wahrscheinlich nicht aus Improvisation entstanden sein.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.







































