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·6. Juli 2026
Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib

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Hans-Joachim Watzke macht sich für einen Verbleib von Rudi Völler beim DFB stark, auch falls Jürgen Klopp eines Tages die Nationalmannschaft übernimmt. Der DFB-Vize hält den Sportchef trotz aller Spekulationen für einen wichtigen Baustein der Verbandsstruktur. Zudem verweist er auf Völlers Vertrag bis 2028 und sieht derzeit keinen Anlass für eine Debatte.

v.l. Bernd NEUENDORF DFB Präsident, Hans-Joachim WATZKE, Vorsitzender Geschaeftsfuehrer, Rudi VÖLLER, DFB Sportdirektor Nationalmannschaft enttäuscht auf der Tribuene. (Foto Imago)
Im ZDF lobte Watzke den als Wunschkandidaten geltenden Klopp und beschrieb ihn als „durchaus dominant, aber teamfähig“. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass Völler noch bis 2028 gebunden ist. Der Weltmeister von 1990 und frühere Teamchef hatte nach dem WM-Aus des zurückgetretenen Bundestrainers Julian Nagelsmann eine Art Schutzfunktion übernommen und wurde im Umfeld als „Bodyguard“ wahrgenommen.
Gerade deshalb waren Fragen nach Völlers Zukunft aufgekommen, weil Klopp als möglicher Nagelsmann-Nachfolger nicht zwingend eine Vaterfigur an seiner Seite bräuchte. Watzke wollte daraus jedoch kein Thema machen. „haben wir darüber gar nicht zu diskutieren“, sagte der 67-Jährige mit Blick auf Völlers laufenden Vertrag und dessen Bindung an Großbritannien bis zur EM in zwei Jahren.
Jürgen Klopp neuer Bundestrainer?
Watzke sprach offen aus, wie er die Lage sieht. „Ich spreche nur für mich und glaube, da das Gefühl von vielen anderen beim DFB zu treffen: Ich würde gerne mit Rudi weitermachen“, erklärte er. Aus seiner Sicht würden Völler und Klopp sportlich und menschlich gut harmonieren. „Rudi mit seiner Erfahrung und seiner Art und Weise – ich glaube, dass er und Jürgen wunderbar zusammenarbeiten würden. Die müssten sich da irgendwann mal kurzschließen. Und es wäre mal an der Zeit, dass Rudi sagt: ‚Okay, grundsätzlich würde ich gerne weitermachen.’“
Genau das sei bisher allerdings nicht geschehen. Deshalb bleibt die Personalie offen, auch wenn Watzke klar Position bezieht und den Verbleib des ehemaligen Nationalspielers befürwortet.
Der Posten des Sportchefs hat im Umfeld des Verbandes bereits andere Weltmeister von 2014 auf den Plan gerufen. Auch Per Mertesacker und Bastian Schweinsteiger brachten sich in Stellung. Watzke bestätigte, dass über Mertesacker bereits gesprochen worden sei. Zugleich kommentierte er die Vielzahl der Interessenten mit einem Seitenhieb: „Wer sich die letzten Tage da alles für eine Position beworben hat, das ist schon eine stattliche Liste, da hättest du vor 20, 30 Jahren noch eine Top-Mannschaft draus bilden können…“







































