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·7. April 2026
Auch René Wagner beweist sein goldenes Händchen

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Simon Bartsch
7 April, 2026
Wieder einmal bewies der FC Moral und holte einen Rückstand auf. Nach dem 0:2 gegen Frankfurt deutete nicht mehr viel auf ein Unentschieden. Doch die Joker stachen erneut.
Alessio Castro-Montes im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Foto: Neil Baynes/GettyImages)
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Gut 80 Minuten waren gespielt, da setzte René Wagner zum Höhenflug an. Und das, obwohl der neue Cheftrainer in den vergangenen Monaten unter einem leichten Bandscheibenvorfall gelitten hatte. Das verriet Wagner zumindest nach dem Spiel bei DAZN. Doch die Freude musste raus. Keine Minute zuvor hatte der Coach Alessio Castro-Montes, Luca Waldschmidt und Marius Bülter eingewechselt und die drei Joker zahlten dem Trainer das Vertrauen mit einer Gemeinschaftsproduktion zurück. „Wir hatten kurz überlegt, ob wir zwei Wechsel oder drei machen“, sagte Wagner. „Ich glaube, das war wichtig für die Truppe noch mal Spieler mit frischen Beinen draufzubekommen.“ Eine Flanke von Kristoffer Lund verlängerte Waldschmidt mit dem Kopf auf Bülter, der legte die Kugel zurück ins Zentrum und Alessio Castro-Montes schob einfach ein.
Mit dem ersten Ballkontakt sorgte der Belgier für das Remis und das, nachdem gerade die vergangenen Wochen alles andere als optimal für „Monti“ verliefen. Nach der schwachen Hinrunde ein starker Auftakt ins neue Jahr. Dann während des Formhochs eine muskuläre Verletzung, die den Schienenspieler Einsatz um Einsatz kostete und nun also der erste Bundesligatreffer. „Monti war lange verletzt und hat unter der Woche schon sehr gut trainiert“, sagte Wagner. „Wir haben uns einfach gefreut. Es war ein toller Moment. Besonders hat es mich für Monti gefreut.“ Der 37-Jährige hat damit in seinem ersten Pflichtspiel direkt eine Stärke bewiesen, die der FC unter Lukas Kwasniok wiederentdeckt hat.
„Wir können uns darauf verlassen, dass immer dieses Quäntchen Power noch einmal von der Bank kommt“, sagte dann auch Marvin Schwäbe. „Man hat es heute wieder gesehen: Es war ein Zusammenspiel aus den Einwechselspielern. Da profitieren wir von.“ An jener Stärke von der Bank hat es in dieser Saison jedenfalls nicht gefehlt. Schon unter Kwasniok erzielten die Joker bereits zehn Treffer, davon alleine Said El Mala vier. Nur bei den Bayern, bei Stuttgart und Dortmund trafen die Einwechselspieler öfter. Auch bei den Torbeteiligungen gehören die Kölner mit 22 zu den Top-Teams der Liga – eben auch, weil Bülter und Castro-Montes das Scorerkonto nun nach oben schraubten.









































