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·27. Januar 2026
Aufregendes Debüt beim FC Basel für BVB-Leihgabe Duranville

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·27. Januar 2026

Endlich wieder Fußballspielen. In Borussia Dortmund kam Julien Duranville über die Rolle eines Edelreservisten nicht hinaus. Mit der Leihe zum FC Basel möchte der gerade einmal 19 Jahre alte Außenstürmer zurück auf die Erfolgsspur finden. Sein Debüt geriet durchaus ungewöhnlich.
Die Hinrunde 2025/26 verlief für Duranville äußerst unzufriedenstellend. Zunächst setzte den Belgier eine Schultereckgelenkssprengung monatelang außer Gefecht. Obgleich wieder fit, fand er nicht den Anschluss. Kam er für die Profis des BVB gar nicht mehr zum Einsatz, lief er immerhin zweimal für die U23 in der Regionalliga auf.
Sein Trainer zählte ihn zuletzt öffentlich an. Über die Chancen des 8,5-Millionen-Mannes im Angriff sagte Niko Kovač (54) unmissverständlich: „Wir haben sieben Spieler für drei Positionen. Er ist der siebte.“
Bis Ende dieser Saison schnürt Duranville seine Fußballschuhe in der Schweiz. Am vergangenen Sonntag (25. Januar) lief er erstmals für seinen neuen Verein auf. Der FC Basel gastierte in der Super League beim FC Zürich. In einer turbulenten Partie, in der die Führung mehrmals wechselte, stand es bis in die Nachspielzeit hinein 3:3. Die BVB-Leihgabe war in der 68. Minute auf den Platz gekommen.
In Minute 90+4 legte Duranville im Fallen für Xherdan Shakiri (34) auf. Der Kapitän des FCB entschied mit seinem dritten Streich eine aufregende Begegnung. Das Team freute sich nach dem 4:3 über drei Punkte, der Ex-Dortmunder über sein persönliches Erfolgserlebnis.
Doch die Partie zwischen den Traditionsklubs hatte noch weitreichende Folgen. Trotz des Auswärtssieges verlor Basels Chef-Trainer Ludovic Magnin (46), einst für Werder Bremen und den VfB Stuttgart in der Bundesliga aktiv, seinen Job. „Aufgrund von mangelnder sportlicher Entwicklung hat sich der FC Basel 1893 dazu entschieden, einen Cheftrainerwechsel vorzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.
In der Tabelle rangiert der amtierende Double-Gewinner nur auf Rang vier. Überraschungsspitzenreiter FC Thun liegt bereits zehn Punkte vor Basel. „Die erhoffte Trendwende blieb trotz einer guten Vorbereitung aus“, begründet Sportdirektor Daniel Stuck (44) die Entscheidung.
Für Duranville bedeutet das, sich schon kurz nach dem Eintreffen auf einen neuen Übungsleiter einstellen zu müssen. Neuer Mann an der Seitenlinie ist Stephan Lichtsteiner (42), der u. a. beim FC Augsburg und Juventus Turin unter Vertrag stand.









































