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·2. Oktober 2026

„Aus allen Wolken gefallen“: Toppmöller äußert sich zu Entlassung in Lens

Artikelbild:„Aus allen Wolken gefallen“: Toppmöller äußert sich zu Entlassung in Lens

Nach nur sechs Spielen musste Dino Toppmöller wegen Unstimmigkeiten mit den Verantwortlichen beim RC Lens seinen Trainerposten schon wieder räumen. Die plötzliche Entlassung war ein Schock.

Er sei „aus allen Wolken gefallen“, erzählte Toppmöller im Podcast „Spielmacher“: „Die Resultate waren gut, die Stimmung war gut. Der Kontakt zu den Fans war sofort da.“ In seinem ersten Pflichtspiel mit dem neuen Klub gewann der frühere Trainer von Eintracht Frankfurt sogar gegen Serienmeister Paris Saint-Germain den französischen Supercup.


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Letztendlich sorgte die Loyalität zu seinem Co-Trainer für das schnelle Aus in Lens. Die Vereinsführung wollte Toppmöllers langjährigen Weggefährten Nelson Morgado aussortieren. Diese sei zu „zu fordernd, zu laut, eckt mit zu vielen Menschen an“, erzählte Toppmöller von einem Gespräch mit Sportdirektor Jean-Louis Leca und Generaldirektor Benjamin Parrot: „Das Gespräch war in den zwei Stunden ein sehr harmonisches. Sie wollten mich davon überzeugen, dass es auch für mich besser wäre und für die ganze Gruppe.“

Toppmöller hält zu seinem Co-Trainer: „Kann noch in den Spiegel schauen“

Auf die Frage, was passieren würde, wenn er sich gegen einen Rauswurf von Morgado entscheidet, deuteten die Verantwortlichen an, dass dann auch Toppmöller gehen müsse. So kam es schließlich auch, am 15. September wurde der 45-Jährige von seinen Aufgaben entbunden.

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Foto: IMAGO

Morgado sei ein Typ, der „unfassbar viel arbeitet und das auch von seinen Mitstreitern verlangt“, beschrieb der Ex-Frankfurter seinen Co-Trainer. „Wenn ich gesehen hätte, dass da ein extremes Fehlverhalten stattgefunden hätte, dann hätte ich das natürlich nicht tolerieren können. Aber es war einfach nicht so“, stellte Toppmöller klar und betonte, dass er die Loyalität zu seinem Assistenten nicht bereut: „Für mich war es keine Überlegung wert, jemanden fallen zu lassen, der nichts Außergewöhnliches gemacht hat. Und von daher ist es mir schon wichtig, dass ich jetzt heute noch in den Spiegel schauen kann, anstatt am Spielfeldrand zu stehen.“

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