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·21. Mai 2026
Aus der 2. Liga: Hat Schalke den Ndiaye-Ersatz gefunden?

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·21. Mai 2026

Die linke Abwehrseite gehört beim FC Schalke zu den Baustellen, die durch das Saisonende und die Rückkehr in die Bundesliga aufgegangen sind. Die Leihe von Moussa Ndiaye hat ihr Ende gefunden, sodass nur noch Vitalie Becker standardmäßig als Linksverteidiger oder linker Schienenspieler zur Verfügung steht.
Da es allerdings töricht wäre, nur mit Becker in die nächste Saison zu gehen und ansonsten auf Experimente vertrauen zu müssen, schaut sich Königsblau nach Alternativen um. Laut Informationen von Absolut Fußball soll sich der S04 deshalb auch mit Mika Haas beschäftigen.
Der 20-Jährige steht beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag, wo er bereits in der Jugend zwischen 2012 und 2015 spielte, eher er zum Jahreswechsel 2019 wieder zum Betzenberg zurückkehrte. Die nun abgeschlossene Saison war seine erste Saison im Profifußball als Stammspieler: So kam er in wettbewerbsübergreifend 30 Partien zum Einsatz, wobei er zumeist als Schienenspieler auf links aufspielte und dabei auch zwei Tore erzielen und drei weitere direkt vorbereiten konnte.
Weil damit gerechnet werden kann, dass Schalke im ersten Bundesliga-Jahr wieder auf die Dreierkette wechseln wird, läge der Fokus nicht auf klassischen Außenverteidigern – sondern auf Schienenspielern wie Haas.
Doch neben dem S04 sollen auch Eintracht Frankfurt und weitere, namentlich nicht genannte Bundesligisten ein Auge auf Haas geworfen haben. Eine einfache Verpflichtung wäre aus Sicht der Gelsenkirchener also nicht zu erwarten, es müsste durchaus Überzeugungsarbeit geleistet und abseits vom – im Vergleich zu den anderen Interessenten – doch geringerem Gehalt gelockt werden. Die Frage bleibt aber offen, ob Haas bereits das Zeug zum Bundesliga-Stammspieler hätte, innerhalb einer Mannschaft, für die es einzig und allein um den Klassenerhalt und somit um den Abstiegskampf gehen wird. Das gilt allerdings auch für Becker.
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