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·18. August 2026

"Ausfahrt genommen, die nicht die richtige war": Ende räumt Fehler ein

Artikelbild:"Ausfahrt genommen, die nicht die richtige war": Ende räumt Fehler ein

Wäre es nach einigen Fans gegangen, wäre Alexander Ende bei Fortuna Düsseldorf bereits nach zwei Spielen entlassen worden. Doch der 46-Jährige blieb im Amt – und zeigt sich nach dem Fehlstart nun selbstkritisch. Zudem kündigt er eine Rückkehr zum in der Vorbereitung eingeschlagenen Kurs an.

"Sind einen Umweg gefahren"

Null Punkte, 1:4 Tore und Drittletzter: Der Saisonstart von Fortuna Düsseldorf ist missglückt. Auch wegen Fehleinschätzungen von Trainer Alexander Ende. In Mannheim lag er unter anderem mit der Startelf-Nominierung von Marcel Benger daneben, gegen Hoffenheim II mit der radikalen Veränderung der Startelf. Gleich fünf Wechsel hatte der 46-Jährige vorgenommen, zur Pause folgten zwei weitere. Nun zeigt sich der Fortuna-Coach selbstkritisch.


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"Ich habe einmal eine Ausfahrt genommen, die nicht die richtige war", wird Ende in der "Rheinischen Post" zitiert und zieht einen Vergleich zu einem Umweg, von dem seine Mannschaft nun wieder zurückkehren müsse. Die Arbeit während der sechswöchigen Vorbereitung habe der Fortuna ein gutes Gefühl gegeben und müsse nun wieder als Orientierung dienen. "Die haben wir in vielen Bereichen verlassen." Dabei nimmt Ende nicht nur seine Mannschaft, sondern auch sich selbst in die Pflicht. Zwar sei er mit der Umsetzung des Matchplans nicht zufrieden gewesen, gleichzeitig räumt der Trainer ein, dass die deutlichen Veränderungen nach nur einem Pflichtspiel zu viel gewesen seien.

Kurskorrektur angekündigt

Für die Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg kündigt Ende daher eine klare Kurskorrektur an. Die Lehren aus dem Hoffenheim-Spiel seien gezogen worden, berichtet der Trainer. "Es geht ganz klar mit dem Weg weiter, den wir über sechs Wochen eingeschlagen haben – volle Fahrt zurück zu diesem Weg." Die gegen Hoffenheim vorgenommenen Anpassungen, darunter das Mann-gegen-Mann-Verteidigen, hätten den Spielern eigentlich helfen sollen. Der erhoffte Effekt blieb jedoch aus.

Gleichzeitig macht Ende deutlich, dass er von seinem grundsätzlichen Weg weiterhin überzeugt ist. "Ich muss vorweggehen“, betont der 46-Jährige und stellt klar, dass er auch in der schwierigen Phase Verantwortung übernehmen werde. "Wie soll es funktionieren, wenn ich anfange zu wackeln und die Jungs merken, dass ich der Erste bin, der wegbricht?" Damit sendet Ende ein klares Signal an seine Mannschaft, trotz des Fehlstarts an den gemeinsamen Überzeugungen festzuhalten. Gegen Freiburg muss nun eine Steigerung her, im Heimspiel gegen Stuttgart II in eineinhalb Wochen dann der erste Sieg.

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