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·25. August 2026
Ausgepfiffen und hintergangen: Transfer-Saga um Julian Alvarez nimmt dramatische Wendung

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·25. August 2026

Der Zoff zwischen Julián Alvarez, Atlético Madrid und dem FC Barcelona hat einen Ursprung, der bislang noch nicht bekannt war. Ein Insider sorgt nun für Aufklärung.
Die Situation um Julián Alvarez (26, Vertrag bis 2030) ist verhärtet. Immer weniger Beobachter glauben noch an eine Versöhnung zwischen Alvarez und Atletico Madrid, nachdem der Argentinier beim Spiel gegen Villarreal (2:2) von den eigenen Fans ausgefiffen wurde.
Sollte der FC Arsenal 150 Millionen Euro auf den Tisch legen, würde Atlético seinen Superstar ziehen lassen, hieß es zuletzt in Teilen der internationalen Sportpresse. Zum FC Barcelona wollen die Rojiblancos ihren Starstürmer aber weiterhin nicht abgeben.
Für die Atleti-Fans ist Alvarez nach seinem öffentlich vorgetragenen Wechselwunsch während der Weltmeisterschaft in Nordamerika der Buhmann. Doch offenbar hatte man dem Südamerikaner einen Transfer in Aussicht gestellt.
Wie der spanische Journalist Miguel Ángel Méndez im Radiosender RNE berichtet, soll Álvarez seinem Klub Ende 2025 mitgeteilt haben, dass er sich nicht mehr wohlfühle, mit der Spielweise der Mannschaft hadere und den Klub verlassen wolle.
Atlético sicherte dem Stürmer offenbar Verhandlungsbereitschaft zu. Der Tenor: Man wolle niemanden halten, der nicht bleiben wolle. Allerdings mit einer klaren Bedingung: der argentinische Nationalspieler sollte bis zum Ende der Saison Ruhe bewahren, damit die Saisonziele in LaLiga und Champions League nicht durch Unruhe in Gefahr geraten.
"Wenn die Saison vorbei ist, ihr mit einem ernsthaften Angebot kommt und der Spieler weiterhin gehen will, setzen wir uns zusammen", sollen die Bosse laut Méndez zu Alvarez' Berater Fernando Hidalgo gesagt haben.
Wenige Wochen später meldete sich der FC Barcelona. Ausgerechnet kurz vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen Atletico Madrid hinterlegten die Katalanen bei Hidalgo und ihr Interesse für einen Transfer zur Saison 2026/27.
Den Bossen der Rojiblancos soll das Vorgehen der Katalanen sauer aufgestoßen sein. "Das passierte mitten in der Saison. Deshalb war Miguel Ángel Gil (Geschäftsführer von Atletico Madrid, Anm. d. Red.) so sauer – der Berater hat seinen Spieler trotz der Warnung abgelenkt", so Méndez.
Mittlerweile sind die Fronten sehr verhärtet. Einerseits zwischen Atletico und Alvarez' Berater, der den Colchoneros vorwirft, die Unwahrheit zu sagen. Aber auch zwischen Barça und Atletico herrscht dicke Luft.
Barça-Präsident Joan Laporta erklärte öffentlich, dass der Argentinier ins Camp Nou wechseln wolle. 100 Millionen Euro Ablöse wollten die Blaugrana für Alvarez nach Madrid überweisen. Die Chefetage der Madrider hielt dagegen und verwies auf die 500 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel im Vertrag des Südamerikaners.
Barça soll mittlerweile bereit sein, die Summe auf 120 Millionen Euro aufzustocken. Diese Ablöse ist den Colchoneros aber zu gering. Angeblich sind sie mittlerweile zwar bereit, den Vize-Weltmeister zu verkaufen, aber nicht innerhalb von LaLiga an den FC Barcelona oder Real Madrid.







































