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·28. März 2026

Ausstiegsklausel: Dompé-Abgang rückt näher!

Artikelbild:Ausstiegsklausel: Dompé-Abgang rückt näher!

Jean-Luc Dompé besaß in den letzten Wochen einen schweren Stand beim HSV. Möglicherweise trennen sich die Wege nach Saisonende.

Dabei war der offensive Flügelspieler als Unterschiedsspieler eingeplant worden. Seiner Rolle wurde er jedoch nur bedingt gerecht. Im Anschluss an seine Alkoholfahrt mit 1,34 Promille am Steuer, die im Führerscheinentzug und einer zweiwöchigen Suspendierung endete, tauchte Dompé – abgesehen vom verwandelten Elfmeter zum 2:1-Sieg in Wolfsburg – weitestgehend ab. In Dortmund wurde er trotz Rückstandes sogar erst in der Nachspielzeit eingewechselt.


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So stellt sich vermehrt die Frage, ob der Franzose und der Hamburger SV nach Saisonende noch weiter zusammenarbeiten werden. Der sinkende Einfluss spricht genauso für einen Abgang wie die Mopo-Informationen zufolge vorhandene Ausstiegsklausel im noch bis zum 30.06.2027 laufenden Vertrag. Sie hätte bereits trotz frisch erfolgter Verlängerung im April 2025 im vergangenen Sommer gegolten, wenn die Rothosen den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hätten.

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Foto: Getty Images

Andere Vereine erkundigten sich nach Dompé

Nun besitzt der 30-Jährige tatsächlich die Möglichkeit, den HSV zu verlassen. Allerdings sei nicht bekannt zu welche Zeitpunkt die Ausstiegsklausel gezogen werden müsste und welche Summe bei einem Abgang an den HSV fließen würde. In der Branche scheint jedoch bekannt zu sein, dass Dompé im Sommer verfügbar ist. Immer mal wieder hätte es Anrufe von anderen Vereinsverantwortliche gegeben, die sich nach der Lage des Offensivakteurs erkundigt hätten. Konkrete Gespräche kamen aber nicht zustande.

Der Fokus liege bei Dompé komplett auf den Saisonendspurt. Noch sei trotz herausragender Ausgangsposition – sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz bei noch sieben ausstehenden Begegnungen – nicht bekannt, in welcher Liga der HSV zukünftig spielen wird. Ein Rückkehr in die 2. Bundesliga sei für den dort herausragend agierenden Rechtsfuß keine Option.

Abzuwarten bleibt, wie sein Arbeitgeber weiter mit ihm planen wird. Eine entscheidende Rolle dürfte dabei auch spielen, ob der HSV die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro für Philip Otele ziehen wird. Der Nigerianer verdrängte Dompé, überzeugte zuletzt auch in Dortmund. Als dauerhafter Ersatz wird der langjährigen Stammspieler kaum fungieren wollen, sodass sich die Wege nach vier Spielzeiten trennen könnten.

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